von Peter Jordan
durchgesehen und ergänzt von Leonhard Koppelmann

Die Weihnachtsfeier - In der Filiale brennt noch Licht (UA)

Weihnachten! Das Fest der Liebe. Nicht nur in Familien, auch in Betrieben wird am Ende des Jahres noch einmal versucht, die Harmonie mit einer Weihnachtsfeier zu beschwören. 

So auch in einer Filiale der Sparkasse, in der sich die altgedienten Mitarbeiter Frau Müller, Frau Gerber, Frau Schneider, Herr Kaufmann, Herr Maier und Adrian, der Azubi, am Freitag vor dem Fest zum besinnlichen Karaoke-Singen treffen.

Alkohol und Käse-Igel sind bereitgestellt. Je länger die Feier dauert, desto mehr gerät sie aus den Fugen. Jetzt wird nicht nur klar, wer mit wem mehr als nur eine betriebliche Beziehung pflegt, sondern auch, was es mit dem Verschwinden der 2,5 Millionen Euro aus dem Kundenvermögen auf sich hat.

Jeder kämpft hier gegen jeden. Am Ende zuerst beruflich, doch dann scheinbar tatsächlich ums Überleben.

Denn es geschieht etwas, das man am Freitag vor dem Weihnachts- wochenende nicht erwartet hätte. Lassen Sie sich überraschen!

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Pressestimmen

 

„Betriebliche Weihnachtsfeiern sind eine Herausforderung eigener Art. Und somit dankbarer Komödienstoff. (…) Die titelgebende Weihnachtsfeier findet in der Filiale einer Sparkasse statt, die nur „Die Bank“ heißt und deren Angestellte genügend Verhaltensauffälligkeiten für ein aus dem Ruder laufendes Fest mitbringen. (…) Alle Voraussetzungen für einen schön misslingenden Abend sind also gegeben. Eine hervorragende Besetzung, ein zugespitztes Setting, ein Käse-Igel. (…) Und ehe man sich’s versieht, wird diese beschaulich-peinliche Weihnachtsfeier zur knalligen Gangsterfarce. (…) Jordan und Koppelmann wollen den Comic, inklusive finalem Clou der Marke: Haste nicht gesehen! (…) Wobei das Stück durchaus der inneren Logik des Trash-Kosmos folgt, den es zunehmend entwirft. Es macht auch weiterhin Spaß, den Schauspieler:innen zuzusehen, die sich nebenbei tapfer durch ein Worst-of der Weihnachts-Hits singen, von „White Christmas“, „Here comes Santa Claus“, „All I Want For Christmas Is You“, you name it.

Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel, 21.11.2023

 

„Alle, wirklich alle Figuren werden hier durch den Kakao gezogen. Und die Schauspieler hauen mit Lust auf die Kacke und greifen tief in die Klamotte. (…) Aber da werden nicht nur Seitensprünge und andere Geheimnisse enthüllt, die Bankangestellten haben, da wurde Brecht auch zum Motto, alle selbst eine kriminelle Ader und wirtschaften in die eigene Tasche. (…) Jordan & Koppelmann zünden weiter ihr Feuerwerk und überraschen mit immer neuen Wendungen. (…) Aber herrlich ist es schon, den Schauspielern bei der Klamotte zuzuschauen. Und der bevorstehende Weihnachtsbrimborium lässt sich vielleicht besser ertragen, wenn man schon vorher drüber gelacht hat.

Peter Zander, Berliner Morgenpost, 21.11.2023

 

Spieldauer: ca. 140 Minuten, inkl. Pause