Ayad Akhtar

The Who and the What

Peter Simonischek
Aenne Schwarz
Irina Sulaver
Philipp Hauß

Regie: Felix Prader
Bühne und Kostüm: Anja Furthmann

Eine Produktion des Burgtheaters Wien ab jetzt im Spielplan des Renaissance-Theaters. Ein fabelhaftes Ensemble wird angeführt von Peter Simonischek, der endlich wieder auf einer Berliner Bühne zu sehen ist.

Mit einem Seitenblick auf Shakespeares DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG hat der amerikanische Autor und Pulitzer Preis Gewinner Ayad Akhtar ein wundervoll vielschichtiges Spiel geschaffen: Eine menschliche Komödie und gleichzeitig eine ernsthafte, weitreichende Geschichte über Glauben, Zweifel und der Suche nach der Wahrheit.

Atlanta, im Süden der USA: Ein Vater, Afzal, und zwei erwachsene Töchter. Der verwitwete Patriarch stammt ursprünglich aus Pakistan und hat sich vom Taxifahrer zum erfolgreichen Taxiunternehmer emporgearbeitet. Ein eher liberaler Muslim, aber mit sehr stabilen Ansichten, der sich rührend um seine Töchter kümmert. Für die ältere, Zarina, eine begabte Schriftstellerin, sucht er sogar heimlich einen Mann: Ohne ihr Wissen gibt er eine Kontaktanzeige auf muslimlove.com auf und prüft dann die Kandidaten persönlich auf Herz und Nieren – und, vor allem, auf Glaubensfestigkeit. Eli, ein junger Konvertit, scheint zunächst Vater wie Tochter zufriedenzustellen. Er heiratet Zarina. Doch als Afzal das aktuelle Manuskript seiner Tochter in die Hände fällt, ein kritisches Buch über den Propheten, über Mohammed als Mensch, kommt es zum Eklat. Die Fragen, die Zarina stellt, sind für ihn pure Blasphemie. Der Patriarch verstößt die Töchter und wird zugleich selbst zum Ausgestoßenen.

(c) Produktionsfotos: Reinhard Werner / Burgtheater

 

Spieldauer: 105 Minuten, ohne Pause