„Winterkreuzfahrt“
In seiner Erzählung „Winterkreuzfahrt“ beschreibt W. Somerset Maugham mit spitzer Feder die alljährliche Erholungsreise einer englischen Dame auf einem deutschen Frachter in den 1920er Jahren. Er karikiert aufs Feinste die Gesprächigkeit von Miss Reid und die dagegen einsilbig erscheinende deutsche Mannschaft des Schiffes. Das Aufeinandertreffen so unterschiedlicher Charaktere an Bord garantiert jede Menge Heiterkeit.
„Winterkreuzfahrt“ ist eine leichte, intelligente Geschichte, von Hans-Jürgen Schatz charmant und hintergründig ausgelotet.
MÄRKISCHE ODERZEITUNG
Schatz verstand es meisterhaft, die Personen dieser warmherzigen, humorvollen Geschichte einer Schiffsreise durch Stimmenimitation und Gesten lebendig werden zu lassen.
SCHWARZWÄLDER BOTE
Dass der Mann etwas von seinem Handwerk versteht, bemerkte das Publikum schnell. Schatz ist ein begnadeter Vorleser, der es vermag, einem Text gekonnt Leben einzuhauchen. Mit der Kurzgeschichte aus der Feder von Maugham konnte er brillieren. Es war vielmehr ein Hörspiel in einer Ein-Mann-Besetzung, als eine klassische Rezitation. So gelungen wechselte er seine Stimme, wenn die verschiedenen Protagonisten in der Erzählung sprachen. Den Witz der Handlung brachte Schatz authentisch herüber. Das Publikum krümmte sich stellenweise vor Lachen. Und das gerade deswegen, weil der Schauspieler dafür sorgte, dass seine Zuhörer in die Texte eintauchen konnten.
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
