Rio Reiser: „Der Traum ist aus, aber ...″

mit
Peter Schneider, Julia Zabolitzki

Musiker: Georg Spieß, Andreas Schwaiger, Sascha Paul Stratmann, Melchior Walther
Regie: Uwe Bautz

Musikalische Leitung: Peter Schneider

Ausstattung: Hildegard Altmeyer

Sänger der Revolte, Schauspieler, Politrocker, Kunsthure, Stimme einer Generation, Romantiker, Gründervater der deutschen Popmusik, Hassprediger, Schlagersänger, Muse, Trinker, bester Rocksänger der Republik, „für den anti-imperialistischen Kampf unbrauchbar“ – das alles (und noch viel mehr) war Rio Reiser und doch auch wieder nicht.

Mehr Lesen

Peter Schneider, 1975 in Leipzig geboren, absolvierte nach dem Abitur 1995 ein Musikstudium und von 1998-2002 ein Schauspielstudium an der Hochschule fur Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, welches er mit Diplom abschloss.

Seitdem ist er vor allem als Schauspieler, aber auch als Musiker, Komponist und musikalischer Leiter an verschiedenen Theatern in Deutschland tätig. Unter anderem arbeitete er an der Volksbühne Berlin, dem HAU Berlin, am Schauspiel Leipzig, Chemnitz, Zittau und Rudolstadt, dem TdW Leipzig, den Staatstheatern Schwerin, Karlsruhe, den Theatern Heilbronn, Plauen-Zwickau und an den Bühnen der Städte Halle, Gera und Altenburg.

Seit einer intensiven Zusammenarbeit mit Edgar Reitz 2001-2002 („Heimat 3) arbeitete Peter Schneider in über 100 Film- und Fernsehproduktionen mit. So spielte er zum Beispiel die Hauptrollen in Philipp Kadelbachs Neuverfilmung von „Nackt unter Wolfen“ (Deutscher Fernsehpreis „Bester Fernsehfilm 2015“) oder aber auch in Hans Weingartners hochgelobtem Psychodrama „Die Summe meiner einzelnen Teile“. Fur diese wurde Peter Schneider 2012 für den deutschen Filmpreis (LOLA) in der Kategorie „beste darstellerische Leistung männliche Hauptrolle“ und 2013 für den Preis der deutschen Filmkritik nominiert. Ebenfalls 2013 erhielt Mareille Kleins Film „Gruppenfoto“, in dem Peter Schneider die Hauptrolle spielt, den „Max Ophüls Preis 2013“. 2017 wurden „Die Stille danach“ und 2018 „Königin der Nacht“ (mit Peter Schneider in den Hauptrollen) für den Grimmepreis nominiert.

Unter Beteiligung von Schneider erhielt 2020 der Film „Kids Run“ den „Deutschen Schauspielerpreis“ für das beste Ensemble und der Improvisationsfilm „Für immer Sommer 90“ den Grimmepreis und den deutschen Fernsehpreis 2021. Seit 2021 ist Peter Schneider zusammen mit Peter Kurth Polizeirufkommissar in Halle.

2022 wurde die Folge „Polizeiruf 110 – An der Saale hellem Strande“ in der Regie von Thomas Stuber beim Fernsehkrimifestival Wiesbaden als „Bester Film“ ausgezeichnet.

2023 erhielt der Kinofilm „Was man von hier aus sehen kann“ mit Peter Schneider in einer Hauptrolle den „Hessischen Filmpreis“ für das „Beste Ensemble“. 2024 erhielt Peter Schneider zusammen mit Sascha Nathan und Peter Kurth den Sonderpreis der Televisionale fur herausragende darstellerische Leistung im Polizeiruf 110 „Der Dicke liebt“.

Peter Schneider ist Mitglied der Deutschen- und der Europäischen Filmakademie, der GDBA und im Ensemble Netzwerk.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Spieldauer: ca. 140 Minuten, inkl. Pause

Spieltermine

15.06.2026
19:30
Nächste Vorstellung
Tickets kaufen für die Spielzeit vom 01.09.2025 bis zum 31.08.2026