Kerstin Specht

NA ALSO. GEHT DOCH. Eine Komödie

mit
Nicole Heesters

Regie:
Elmar Goerden
Bühne und Kostüm:
Elmar Goerden

„Das Theater ist ein Wohlfühlort. Wenn die Menschen darin nicht wären. Sie sind das Klavier u n d die Klavierspielerin, ich bin nicht einmal eine Orgelpfeife, musikalisch gesehen.
Meine Bestimmung ist, dass mich in der Öffentlichkeit keiner hört und keiner sieht, aber das kann ja keine Bestimmung sein, die einen durchs Leben trägt.“

Die Schauspielerin sitzt atem- und leblos auf dem Sofa ihrer Souffleuse, ihres im Theater mitatmenden Schattens.

Die Prämissen eines Lebens in einer hierarchischen Theatermaschine, das auf Unsichtbarkeit ausgelegt ist, werden plötzlich auf den Kopf gestellt.

Die Sichtbarkeit der berühmten Bühnenschauspielerin endet mit ihrem Tod, aber die Souffleuse möchte sie bewahren, einbalsamieren in Kunstharz, ein spezieller Akt der Liebe, trotz allem. Und dabei muss sie sich selbst der Wahrheit ihres Lebens stellen.

Geboren 1956 in Kronach/Oberfranken. Studium der Germanistik in München und an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. 1988 beginnt sie, für das Theater zu schreiben. Lebt in München.

Wenn Marieluise Fleißer von ihren »drei Söhnen« sprach – Fassbinder, Kroetz und Sperr – so hätte sie auch eine Enkelin aus Oberfranken anerkannt: Mit ihrem ersten Stück DAS GLÜHEND MÄNNLA, einem düsteren Familienmärchen, wo Täter und Opfer ununterscheidbar sind, geschrieben in einem oberfränkischen Kunstdialekt, setzte sich Kerstin Specht 1990 auf Anhieb durch. Seit diesem Erstling, der – wie spätere Stücke auch – in mehrere Sprachen übersetzt wurde, hat sie ein großes dramatisches Werk geschaffen, das auf den Bühnen zahlreicher Länder der Welt zu sehen war und ist.

 

Auszeichnungen (Auswahl):

2011 Ernst-Hoferichter-Preis
2005 Marieluise-Fleißer-Preis
2002 Deutscher Kindertheaterpreis für „Wieland“
2002 Landespreis für Volkstheaterstücke des Landes Baden-Württemberg
1996 Kulturpreis der oberfränkischen Wirtschaft
1993 Landespreis für Volkstheaterstücke des Landes Baden-Württemberg
1993 Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis des Landes Rheinland-Pfalz
1991 Stipendium des Deutschen Literaturfonds Darmstadt
1991 Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Künste
1990 Staatlicher Förderungspreis des Landes Bayern
1990 Literaturpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
1989 Preis der Frankfurter Autorenstiftung
1989 Preis des Hessischen Literaturbüros Frankfurt/Main
1988 Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin

Spieltermine

07.05.2026
19:30
08.05.2026
19:30
Premiere
09.05.2026
19:30
10.05.2026
16:00
18.05.2026
19:30
19.05.2026
19:30
20.05.2026
19:30
21.05.2026
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09.06.2026
19:30
10.06.2026
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11.06.2026
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12.06.2026
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13.06.2026
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14.06.2026
18:00
23.06.2026
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24.06.2026
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25.06.2026
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26.06.2026
19:30
27.06.2026
19:30
28.06.2026
18:00
Tickets kaufen für die Spielzeit vom 01.09.2025 bis zum 31.08.2026