Oscar Wilde

DAS GESPENST VON CANTERVILLE

mit
Hans-Jürgen Schatz

Oscar Wildes Erzählung DAS GESPENST VON CANTERVILLE ist alles andere als ein Abenteuermärchen für Kinder. Es ist eine sprachlich brillante, überwältigend humorvolle, meisterhaft erzählte Geschichte, zwischen Gesellschaftssatire und Burleske Wilde ist ein Meister der Figurenzeichnung und versetzt den Zuhörer unmittelbar in das Geschehen.  ist; dass er es vermag, durch wenige Worte die Illusion zu vermitteln, man selbst hätte dabei gestanden; dass er Herr über eine wunderbare, eine seltene Eigenschaft ist: Die Leichtigkeit. Wilde ist leicht im Wort, leicht im Stil, leicht im Lachen und leicht im Weinen. Ja, er schreibt von Erlösung durch Tod und ist dabei – leicht!

 

Pressestimmen:

„Hans-Jürgen Schatz nahm es mit dem Meistertext auf, denn auch er ist ein Meister der Sprache. Er bediente die Ironie Wildes genau so wie dessen aufrichtige Sentimentalität, den Witz der Geschichte genau so wie ihre vereinzelt aufkommende Schwermut. Lang anhaltender Beifall.”
Hanauer Anzeiger

„Diese ironisch-humorvoll konstruierte Geistergeschichte rezitierte Hans-Jürgen Schatz ganz hervorragend. Dem Schauspieler gelang es ohne Probleme, die verschiedenen Charaktere sinnvoll darzustellen und darüber hinaus auch noch sehr stimmig vorzulesen.”
Mendener Zeitung

„Mit Charme und Sinn für Humor trug Schatz die Erzählung vor. Die verschiedenen Charaktere imitierte er mit Lebendigkeit und Elan: Es dauerte nicht lange, bis der Funke aufs Publikum übersprang. Bis an ihr Ende war die Erzählung bissig, voller Ironie und leiser Kritik an der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Eine Mischung, die bei den Zuhörern gut ankam.”
Neue Westfäliche Zeitung

„Im Bürgersaal in Gehrden herrscht völlige Stille. Die Zuschauer folgen gebannt der Lesung der tragisch-komischen Geschichte. Schatz bot eine facettenreiche Darbietung des englischen Klassikers. Er schlüpfte dabei in die verschiedenen Figuren und erfüllte sie auf humorvolle Weise mit Leben. Lang anhaltender Applaus.”
Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Schatz las sehr temperamentvoll; er schien mit seiner Stimme förmlich die Gestalt der jeweils sprechenden Person anzunehmen. Mit geschlossenen Augen war die Illusion auf der Zuhörerseite perfekt; die einzelnen Figuren gewannen mehr und mehr an Kontur.”
Die Rheinpfalz

„Mit fünf schnellen Schritten durchmißt Schatz den Raum und beginnt noch im Stehen: ‚Oscar Wilde, DAS GESPENST VON CANTERVILLE …’. Er setzt sich, blättert die Seiten der großen schwarzen Kladde langsam um. Sein intensiver Blick ins Publikum verrät: Der Schauspieler rezitiert meist auswendig. Der ganze Körper ist Disziplin und gespannte Konzentration. So läßt die mystische Stimmung der Geschichte die Zuhörer keinen Augenblick los. Die Geschichte von Oscar Wilde ist stimmungsvoll, spannend und humorvoll. Die Stimme des Schauspielers: klar, akzentuiert, voller Wandlungen. „Irgendwie herrlich“, meint eine Zuhörerin begeistert, und Schatz verbeugt sich zum anhaltenden Applaus”
Aachener Nachrichten

„Der Berliner Schauspieler verstand es auch diesmal, sein Publikum zu fesseln: durch konzentriertes Lesen, ohne Effekthascherei, aber mit außerordentlich wandlungsfähiger Stimme und Artikulation. Er schaffte es, selbst in deutscher Sprache, die Unterschiede etwa zwischen dem Oxford-Eton-Akzent der Cantervilles – der britischen Aristokratie – und der republikanisch-amerikanischen Intonation der Familie des US-Gesandten aufs Vergnüglichste herauszuarbeiten. Die Lesung ließ keine Wünsche offen. So schön kann Zuhören sein.”
Frankenpost   

„Was hatte der Schauspieler dem Gespenst voraus? Als Profi schaffte er genau das, was dem Schloßgeist trotz vieler Versuche, abscheulichster Rollen und aberwitziger Verkleidung eben nicht gelang. Er lehrte der beachtlichen Hörerschaft das Gruseln, Schmunzeln, Staunen und spannende Erleben. Wie Schatz die Geschichte in Szene setzt, sie augenzwinkernd serviert, sie mit beinahe unmerklichen Kunstgriffen, Pausen, Modulationen und Souveränität nochmals aufwertet, das ist erlebenswert. Literatur läßt sich auch ohne „Literarisches Quartett“ wundervoll genießen. Bravo!”
Amberger Zeitung

„Für Erwachsene, die Lust haben, ein Stück tiefer zu blicken, wird in Oscar Wildes Erzählung der gegenseitige britisch-amerikanische Kulturschock genüßlich seziert. Eben diese Ironie weiß Schatz überzeugend umzusetzen: mit Stimme ebenso wie mit Blicken, Körpersprache und wohlgesetzten Pausen an einem äußerst vergnüglichen Morgen nach bester britischer Manier.”
General-Anzeiger Bonn

 

Pressestimme zur CD-Einspielung bei der Deutsche Grammophon:

 

„Schatz liest Wildes „hylo-idealistische Romanze“ so temperamentvoll und moduliert ihre Figuren so subtil, daß der Zuhörer bald vergisst, daß ein einzelner Sprecher ihn unterhält. Schatz näselt aristokratisch wie ein Lord, poltert strotzend vor Sorglosigkeit wie der amerikanische Käufer des Schlosses und klingt als Gespenst wie ein quengelnder Griesgram, der die Tochter des neuen Schlossherrn um Erlösung anfleht. Wenn sein Gerippe Ruhe findet, ist die Erzählung an uns vorübergeflogen wie ein wunderbarer Spuk.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Spieltermine

19.10.2025
11:30
Tickets kaufen für die Spielzeit vom 01.09.2025 bis zum 31.08.2026