Berliner Porträt Galerie Folge 11: O. E. Hasse

In dieser elften Folge der Berliner Porträt Galerie steht O. E. Hasse im Zentrum. Ein Schauspieler, der sowohl für Maria Hartmann, die diese Reihe konzipiert und moderiert, als auch für Michael Rotschopf, der Texte von und über O. E. Hasse liest, von Bedeutung ist. Beide haben den O. E. Hasse Preis verliehen bekommen. Maria Hartmann war 1981 die erste Preisträgerin und Michael Rotschopf gewann den Preis 1996.

 

O.E. Hasse – dass er bereits als Gymnasiast im fernen Posen auf Berta Drews, seine spätere Kollegin und Ehefrau von Heinrich George traf, mag vielen unbekannt sein.

Ganz und gar nicht im Verborgenen allerdings verlief die Karriere des Schauspielers. Montgomery Clift, Romy Schneider und der junge Mario Adorf waren seine Filmpartner. Charles Laughton, Humphrey Bogart und Clark Gable lieh er seine Stimme.

Auf verschiedenen Bühnen war er zuhause, etwa am Burgtheater, den Münchner Kammerspielen oder dem Renaissance Theater in Berlin.

O.E.Hasses Homosexualität – jahrzehntelang ein gesellschaftliches Tabu – ließ ihn Berufs- und Privatleben streng trennen. In vielen Genres präsent, waren doch alle Figuren, die er schuf, von seiner unverwechselbaren Eigenart geprägt.