BERLINER PORTRÄT GALERIE - GEBURTSHELFER DER LITERATUR FOLGE 1: PAUL UND BRUNO CASSIRER
Die Cousins Paul und Bruno Cassirer – Verleger und Kunsthändler – sind aus dem Kulturleben Berlins Anfang des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken. Sie bewirkten bahnbrechende Dinge.
Ohne ihren untrüglichen Instinkt für herausragende Talente wäre der literarische Weg etwa von Else Lasker-Schüler, Christian Morgenstern, Robert Walser oder Ernst Toller anders verlaufen.
Beide, Paul und Bruno Cassirer, förderten all diese Schriftsteller, bevor sie der Öffentlichkeit ein Begriff wurden. Im bildkünstlerischen Bereich setzten sie sich vehement für den Impressionismus und deren Verbreitung ein, versammelten Maler wie Max Liebermann, Max Slevogt oder Lovis Corinth um sich.
Dass die grosse Schauspielerin Tilla Durieux – etliche Jahre lang Paul Cassirers Ehefrau – auf den Brettern des Renaissance-Theaters gestanden hat, schafft ein zusätzliches Band zwischen dem Namen Cassirer und dieser wunderbaren Bühne.
