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SIEBEN SEKUNDEN EWIGKEIT
092317
Paraphrase über ein Leben
Turrinis „Sieben Sekunden Ewigkeit“
im Renaissance-Theater Berlin

Das Berliner Renaissance-Theater hat bei der Spielplangestaltung eine glückliche Hand. So wird die Reihe der erfolgreichen Eigenproduktionen durch gelegentliche Importe aus anderen Theatermetropolen ergänzt, die interessante Einblicke in die dortige Szene ermöglichen. Jetzt wurde vom Wiener „Theater in der Josefstadt“ die Uraufführungsinszenierung von Peter Turrinis Stück über den Hollywoodstar Hedy Lamarr mit dem Titel „Sieben Sekunden Ewigkeit“ übernommen, die dort im Januar dieses Jahres erstmals zu sehen war.

Turrini gestaltet diese ausführliche Lebensbeichte der einstmals „schönsten Frau der Welt“ nicht als akribische Dokumentation, sondern eher als intelligente, poetische Paraphrase über ein Leben, das an reizvollen Momenten ebenso reich war wie an der von Whiskydunst geschwängerten resignativen Einsamkeit des Alters. Das Einpersonenstück lebt im wesentlichen von der bemerkenswerten Gestaltungskraft der Schauspielerin Sandra Cervik. Sie kann der Figur Hedy Lamarr nicht nur suggestive Präsenz geben, sondern den Text ihrer Rolle auch anderthalb Stunden lang mit brillanter sprachlicher Artikulation bis in die letzte Reihe verständlich machen.

Die Bühne wird anfangs durch einen Szenenvorhang verdeckt, auf den technische Zeichnungen zur Erläuterung des Frequenzsprungverfahrens projiziert werden, das Hedy Lamarr zusammen mit dem Musiker George Antheil im Jahre 1940 zum USA-Patent für die störungsfreie Steuerung von Torpedos entwickelt hatte und dessen Prinzip noch in den heutigen Smartphones Anwendung findet. Später öffnet sich die Bühne und gibt den Blick frei auf eine Rampe, zu deren Seiten verschiedene Schaufensterpuppen mit Perücken und Kostümen aus Hedy Lamarrs Rollenrepertoire zu sehen sind. Die Rückwand der Bühne wird als Projektionsfläche für Filmausschnitte genutzt. Das Bühnenbild stammt von Miriam Busch, die Regie führt Stephanie Mohr.

Hedy Lamarr hiess eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler und heiratete den reichen Wiener Waffenhändler Fritz Mandl, der das jüdische Mädchen zum katholischen Glauben übertreten liess. 1933 trat sie in dem Film „Ekstase“ mit einer Nacktszene, jenen „sieben Sekunden Ewigkeit“, in Erscheinung und löste einen Skandal aus. Vor der Herrschsucht ihres Gatten floh sie zunächst nach London, wo sie den Filmregisseur Louis B. Mayer kennenlernte. Der nahm sie für MGM unter Vertrag und gab ihr den Künstlernamen Hedy Lamarr. Viele Filme folgten, in denen sie als „schönste Frau der Welt“ vermarktet wurde, der letzte 1958. Sie war insgesamt sechsmal verheiratet, lebte sexuell freizügig und hatte zahlreiche Affären. Die späten Jahrzehnte bis zu ihrem Tode im Jahre 2000 verbrachte sie zurückgezogen in Altamonte Springs, Florida.

Peter Turrini geht in seinem Stück mit den Details von Lamarrs Leben recht freizügig um. Er lässt sie quasi eine Lebensbeichte gegenüber einem fiktiven Polizisten ablegen, den sie bittet, nach ihrem Tode ihre Asche in der Wiener Höhenstrasse zu verstreuen, wohin sie behauptet mit zwölf Jahren geflohen zu sein, um antijüdischen Pogromen im slawischen Raum zu entgehen. In ihrer Schlußvision empfängt Gott sie an der Pforte des Paradieses und bietet ihr ein Glas Whisky an.

Das Publikum folgt der lebendig vorgetragenen Erzählung gespannt und aufmerksam. Am Ende gibts langanhaltenden Applaus für die geschlossene, überzeugende schauspielerische Leistung von Sandra Cervik.
Horst Rödiger, 23.09.2017


BONJOUR TRISTESSE
Was hat uns in unserer Jugend an Bonjour Tristesse so fasziniert, haben wir (eine Bekannte und mich Jg. 1942) uns gestern nach der Aufführung gefragt.Wir waren gelangweilt, weil alles so dahin plätscherte!
Am besten fanden wir noch die 'Elsa'. Die anderen Darsteller überzeugten uns nicht. Besonders enttäuscht war ich von Uwe Bohm, er hatte nichts überzeugend charmantes im Sinne des Stückes; einoffenes Hemd ist einfach zu wenig - leider!
Dr. Hannnelore Havemann, 18.09.2017


EWIG JUNG
Ewig jung.
Wir waren zum vierten Mal in der Vorstellung. Es ist einfach wunderbar. Die Schauspieler, die Story, die Lieder.
Vielen Dank für den wunderbaren Abend.

Und 2018 kommen wir zum fünften Mal!


P.S.: könnte nicht irgendwo die Playlist veröffentlicht werden, welche Lieder insgesamt vorkommen?
Jürgen , 16.09.2017


BONJOUR TRISTESSE
091417
Lebensgefühl Traurigkeit
Berliner Premiere von „Bonjour Tristesse“
im Renaissance-Theater Berlin

Er war eine literarische Sensation, der Roman „Bonjour Tristesse“, 1954 veröffentlicht von der damals 18jährigen Französin Françoise Sagan, von größter Anziehungskraft für das Lesepublikum. Gewiss nicht nur des Stils und der Story wegen, sondern eben auch wegen der dort geschilderten erotischen Freizügigkeit - eine für die Zeitgenossen noch ungewohnte Milieuskizze von einem ganz neuen Persönlichkeitsbild und Lebensgefühl. Der Sohn der Autorin hat kürzlich das Hamburger St. Pauli-Theater autorisiert, die von Ulrich Waller erarbeitete Bühnenfassung der Romanvorlage in einer Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen herauszubringen. Diese Ur-Aufführung ist nun im Berliner Renaissance-Theater zu sehen.

Auf den spezifischen Reiz der französischen Sprachmelodie muss man in der Übertragung allerdings verzichten. Was von der Romanhandlung übrig bleibt, ist eine längere Folge kurzer Szenen, die jeweils durch Blackout voneinander getrennt sind. Eingangs und am Schluß steht ein Chanson in französischer Sprache, das gleichfalls auf den Begriff der „Tristesse“ Bezug nimmt und von der Schauspielerin der Elsa, Anneke Schwabe, vorgetragen wird. Unterwegs im Spiel setzt ein Instrumentaltrio aus Baritonsaxophon, Querflöte und Schlagzeug behutsam disponierte musikalische Akzente. Das Bühnenbild ist vergleichsweise einfallslos und besteht eigentlich nur aus Gazevorhängen und einer Fototapete. Regisseurin ist Dania Hohmann.

Die Konstruktion der gesamten Handlung ist ebenso einfach wie raffiniert. Schauplatz ist eine Villa an der südfranzösischen Mittelmeerküste. Josephin Busch ist die 17jährige Cécile, die mit ihrem Vater Raymond in einer „fast inzestuösen Vater-Tochter-Beziehung“ lebt, wie Übertrager Ulrich Waller im Programmheft formuliert. Raymond (Uwe Bohm) ist der geborene Frauentyp, und seine oft mit frühreifem Sarkasmus monologisierende Tochter bezeichnet ihn und sich selbst als „Nomaden“. Aus Paris hat Raymond Elsa (Anneke Schwabe) mitgebracht, zu der er sich hingezogen fühlt, obwohl er solche Beziehungen nach einigen Monaten wieder zu lösen pflegt. Cécile lernt ihrerseits den jungen Cyril (Metin Turan) kennen, der sich später für eine amouröse Intrige bestens einsetzen lässt.

Das Trio aus Cécile, Raymond und Elsa lebt in heiterer Belanglosigkeit vor sich hin, bis sich Anne (Annika Mauer) ansagt, eine frühere Freundin Raymonds aus verflossener Beziehung. Rasch entwickelt sich aus dieser Besuchssituation ein neues Techtelmechtel, das die angestammte Vater-Tochter-Beziehung zu gefährden beginnt. Auf einmal erklären Raymond und Anne, dass sie heiraten wollen, und nun läuten bei Cécile die Alarmglocken. Sie fädelt eine Verschwörung ein, indem sie absichtsvoll Elsa und Cyril miteinander flirten läßt in der berechtigten Erwartung, dass Vater Raymond es nicht ertragen wird, dass ein anderer seine Freundin Elsa besitzt und sich stattdessen ihr wieder zuwendet. Damit wäre die ältere, von Cécile als gouvernantenhafte Bevormunderin erlebte Anne aus dem Spiel, und das bisherige Leben könnte fortgesetzt werden.

Gesagt, getan. Alles geschieht wie geplant. Anne streicht daraufhin empört die Segel und steigt zur Heimfahrt ins Auto. Wenig später erhält Raymond die telefonische Nachricht, dass Anne bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Die fatale Intrige hat funktioniert, aber an ihrem Ende herrscht Trauer und einer Rückkehr zu einem letztlich als öde empfundenen, allseits gesicherten Leben in gänzlicher, auch sexueller Freiheit steht nichts entgegen.

Im Mittelpunkt des Romans steht die junge Cécile, hinter der man wohl ein frühes Selbstporträt der Autorin Françoise Sagan vermuten darf. Ihre erfrischende, einigermaßen hemmungslose Lebensphilosophie war in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts
als beispiellos revolutionär erschienen, und das seinerzeit als „Tristesse“ bezeichnete Grundgefühl ist bis heute in der jüngeren Generation anzutreffen. Wem in jungen Jahren alle Annehmlichkeiten des Lebens zufallen, ohne darum kämpfen zu müssen, sieht im weiteren Leben bisweilen eine von tiefer Traurigkeit geprägte Sinnlosigkeit.

Viel Beifall vom Publikum der Berliner Premiere für eine Aufführung mit gut ausgewählten, treffend besetzten Schauspielern und eine reizvolle Begegnung mit einem Roman, der vor mehr als einem halben Jahrhundert die öffentliche Moral im katholisch geprägten Frankreich erheblich touchiert hat.

Horst Rödiger, 14.09.2017


WILLKOMMEN
Liebes Ensemble von "Willkommen". Aus Köln mit Schwester angereist, hatte ich uns Karten für das Stück zurücklegen lassen mit dem Gedanken: "mag das Stück sein wie es will, ich muß dieses Theater mal von innen sehen!". Es ist wirklich traumhaft schön. Aber das Stück war wirklich hinreissend. Ein tolles Bühnenbild, großartige Besetzung, einzigartige Spielfreude, brillante Schauspieler. Wir bedanken uns für diesen außerordentlich unterhaltsamen Abend. Besser kann man es nicht machen!
Helga Tramonti, 14.07.2017


EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE
Am 29.6.17 nur mit nassen Füssen erreichbar, aber dann ein toller Abend mit Anika Mauer (TOLL!!!) als Frau von Stein. 2h ohne Müdigkeit und immer mit einem Schmunzeln im Gesicht.
Mehr als sehenswert und klassisch gegenwartsbezogen.
Der Applaus am Ende sprach für sich.
Jens Winkelmann
Berlin
Jens Winkelmann, 30.06.2017


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Alles Gute, Gunter Gabriel! Er ist heute verstorben, R.I.P.!
Stefan, 22.06.2017


WILLKOMMEN
060517
Erfolg auf der heiteren Linie
Premiere "Willkommen"
im Renaissance-Theater Berlin

Es greift mit leichter Hand hinein ins volle Menschenleben, das neue Stück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, uraufgeführt am 4. Februar dieses Jahres im Düsseldorfer Schauspielhaus, jetzt im Renaissance-Theater Berlin in der Regie von Torsten Fischer mit Geschick auf Berliner Örtlichkeiten und Befindlichkeiten umgesetzt. Thematisch wird hier ein ganzer Strauss von widerstreitenden Haltungen und Empfindungen präsentiert: Einblicke in den Miniaturkosmos einer Wohngemeinschaft, emphatische Weltverbesserung und verkrusteter Rassismus, Offenheit und Angst, rücksichtsvolle Schonung und heimliche Feigheit. Das alles geschieht erfreulicherweise nicht durch trockenes Dozieren mit erhobenem Zeigefinger, sondern in dramaturgisch abwechslungsreicher Szenenfolge, deren federnde Spannung während des ganzen Abends erhalten bleibt. Die erfolgsgewohnte Routine des Autorenduos erringt einmal mehr den Sieg über alle denkbaren Sperrigkeiten der Materie.

Das ist neben der feinfühlig komponierten Vorlage natürlich vor allem den hervorragend ausgewählten Darstellern zu danken. Herbert Schäfer und Vasilis Triantafillopoulos bauen ihnen eine Bühne, die allen szenischen Erfordernissen gerecht wird. Schon vor Beginn blickt der Zuschauer durch die Segmente einer später beiseite geschobenen Glaswand ins Speisezimmer einer dort tafelnden WG. Da ist Dozent Benny (Klaus Christian Schreiber), ein bißchen bi und eigentlich schwul, der seine Mitbewohner mit der Nachricht überrascht, daß er einen Ruf nach New York erhalten habe, dem er für ein Jahr folgen wolle. Sein Zimmer möchte er, der als Helfer bei der Essensausgabe in einem Flüchtlingsheim das Elend der Isolation dieser Menschen gesehen hat, so lange syrischen Flüchtlingen überlassen. So jedenfalls sein Vorschlag, den er zur Diskussion stellt. Als erste begeistert sich seine Freundin Sophie ( Judith Rosmair) für diese Aussicht und tritt mit flammender Rede für die Integrationsübung ein. Andere sehen das wieder ganz anders : allen voran die eher konservative Doro (Imogen Kogge), deren Statement auch deutliche Vorbehalte erkennen lässt, die an Rassismus grenzen.

Dann kommt Anna (Laura Kiehne) zu Wort, die ihre gesamte Korona mit der Neuigkeit überrascht, dass sie schwanger ist und den Vater des künftigen Kindes zunächst geheim hält. Schliesslich fügt sie aber noch hinzu, das sei nicht der agile junge Bank-Azubi Jonas (Benno Lehmann) mit dem Faible für Tischtennis, sondern ein Sozialarbeiter und Chef einer Neuköllner Fahrradwerkstatt, die als Beschäftigungsprojekt geführt wird. Sein Name sei Achmed- ein Türke ( Emre Aksizoglu), der Minuten später auch schon vor der Tür steht. Er sieht zwar aus, wie man sich einen Vertreter dieses Landes vorstellt, aber sein gewandtes Auftreten entspricht beileibe nicht den Klischees, die über radebrechende Ausländer im Schwange sind. Die restriktive Doro und den begeisterungsfähigen Jonas erobert er im Sturm, aber nun hat Sophie ihrerseits wieder verschiedene Bedenken. Als Sophie, die eigentliche Eigentümerin der ganzen Wohnung, dann noch ihren Vater (eingespielt: Jürgen Thormann) per Videoverbindung um Rat bittet, kommt von dort die wenig hilfreiche Aufforderung, endlich erwachsen zu werden und das ganze Beherbergungsvorhaben fallen zu lassen. Am Ende wird daraus mit dem schliesslich erreichten Konsens aller Beteiligten die Absicht, das freiwerdende Zimmer als Gästezimmer zu nutzen und auf weitere WG-Mitglieder zu verzichten.

Am Schluß sitzen Doro und Sophie in der erstaunlich stabilen Hängematte, die, von Kies umgeben, auf der Vorderbühne als Kuschelecke Platz gefunden hat, und ziehen das Resümee mit dem Satz „Et kütt, wie et kütt“, einem „alten syrischen Sprichwort“.

Viel Beifall vom durchweg angenehm unterhaltenen Publikum. Der langanhaltende Applaus gilt sowohl den Akteuren wie dem Regieteam und steigert sich bis zu rhythmischem Händeklatschen.

Horst Rödiger, 05.06.2017


DER VATER
Ein brilliant inszeniertes Stück, emotional und tiefgründig mit meisterhafter Besetzung. Absolut sehenswert und Garant für einen schönen Abend.
Herzlichen Dank an das gesamte Team.
Daniela Läßig, 22.05.2017

Heute haben wir "Der Vater" gesehen.
Wunderbar ! So gut gespielt und SO ein
Thema. Sehr gut.
Aschenbeck, 18.05.2017


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Die Vorstellungen am 22. und 23. April waren erneut genial. Tolle Band und hervorragende Hauptdarsteller. Die Erinnerung an Jonny Cash und J. Carter werden warm gehalten. Wir werden dieses Stück bestimmt noch mal besuchen.
Vielen Dank.
Jürgen Spies, 01.05.2017


HORST PILLAU - "Mein Leben im Flug" ("Airborne") - Buchpremiere
Pillau - Mein Leben im Flug

Was für eine schöne Sonntagsmatinée! Unterhaltsam, amüsant, sprachlich brilliant - sowohl vom Autor Horst Pillau als auch vom Vorleser Hans-Jürgen Schatz! Und die musikalischen Einlagen, gesungen von Atrin Madani und begleitet am Piano von Nikolai Orloff - einfach fabelhaft! Alles in allem ein großes Vergnügen!
Tamara Siebenmorgen-Koch, 24.04.2017


EWIG JUNG
Hallo Renaissance-Theater,
Gratulation zur gestrigen Vorstellung von "Ewig jung".
Wir hatten sooo viel Spaß. Das ganze Ensemble muss ein riesengroßes Lob erhalten. Ohne Pause haben sie eine grandiose Vorstellung gegeben. Es hätte ewig so weitergehen können.
In so einem Altenheim möchte ich einmal landen!!!!!
Vielen Dank und herzliche Grüße
Petra Brandau
Petra Brandau, 29.03.2017


KONSTELLATIONEN
Ich bin am letzten Freitag, 18.03.2017, in dem neuen Stück von Suzanne von Borsody und Guntbert Warns, "KONSTELLATIONEN" gewesen. Wie bei diesen beiden Darstellern nicht anders zu erwarten, lieferten sie große Schauspielkunst ab. Besondere Begeisterung löste in mir die Szene aus, die nur in Gebärdensprache dargeboten wurde. Die anderthalb Stunden vergingen wie im Flug und ich hatte anschließend den Eindruck, dass der ein oder andere Zuschauer mit so einigen Fragen das Theater verließ. Für mich ist "KONSTELLATIONEN" durchaus ein Stück, was man sich auch ein zweites, oder vielleicht auch drittes Mal ansehen kann, um seine offenen Fragen zu klären.

Liebe Grüße aus Leipzig
Juli
Juli, 24.03.2017

031817
Facetten des Zufalls
Premiere „Konstellationen“ von Nick Payne
im Renaissance-Theater Berlin

Der Autor Nick Payne, ein 1984 geborener Brite, hat Erfolg, gewinnt renommierte Theaterpreise und bekommt begeisterten Beifall sowohl in London wie am Broadway in New York. Sein Stück „Konstellationen“ ist 2012 am Royal Court Theater in London uraufgeführt worden und hatte seine deutschsprachige Erstaufführung 2013 am Schauspielhaus Wien. Soweit ist dies eine Stück-Vita wie andere auch. Dennoch ereignet sich hier in mehrfacher Hinsicht kein Stück wie viele andere. Vielmehr ist der dramaturgische Ansatz ausgesprochen ungewöhnlich, konterkariert sogar gewohnte Erfolgsmuster in überraschender Form und schafft es gleichwohl, das Publikum zu gewinnen und für anderthalb Stunden mit einem intelligent komponierten thematischen Ostinato zu fesseln.

In der Inszenierung von Antoine Uitdehaag am Berliner Renaissance-Theater baut Momme Röhrbein, dem raffinierten Minimalismus des Textes entsprechend, eine schwarz ausgeschlagene Guckkastenbühne, auf der lediglich vier weisse Stühle dazu einladen, sie in immer neuen Konstellationen zu platzieren. Von der Decke hängen an langen Drähten einzelne Glühlampen, und dieses Dekorationselement wird bis in den Zuschauerraum hineingezogen, wodurch es bei entsprechender Lichtregie den Eindruck des scheinbar zeitlosen Sternenhimmels vermittelt.

Marianne (Suzanne von Borsody) und Roland (Guntbert Warns) begegnen sich und tauschen zunächst nur beiläufige Beobachtungen aus. Mit ihrem weiteren Meinungsaustausch setzt bereits das gestaltende Stilmittel ein, das sich durch die gesamte Aufführung zieht und seinen intellektuellen Reiz kontinuierlich ausspielt: Lichtwechsel, Musikeinspielung (Het Palais van Boem), dann die Variation des vorangegangenen Textes, mit verändertem Akzent, in abgewandeltem Sprachstil und bald verschärfter, bald zurückgenommener Diktion. Und das Wunder der szenischen Faszination funktioniert tatsächlich: wo man annehmen müßte, dass so gering abweichende Veränderung auf die Dauer ermüden müsste, ist der Zuschauer stattdessen gefesselt und verfolgt aufmerksam diese immer etwas anderen Anläufe zum selben Ziel, der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Was sich die beiden zu sagen haben, scheint nebeneinander existierenden Parallelwelten zu entstammen. Alles ist im Zustand des nur Gedachten, dem Zufall sind sämtliche Tore geöffnet, und was auf die eine Weise zu gelten scheint, könnte ebensogut in einer variierten Form geschehen. Ob sich eine neue Liebesbeziehung entwickelt, ob frühere Beziehungen als belastend oder belanglos angesehen werden, ob sich eine Entwicklung zuspitzt oder einfach zerflattert - alles ist möglich in diesem Universum des Denkbaren.

Den Texten gibt Autor Payne mannigfache Farbe, Elemente des Skurrilen und Überraschenden. Marianne ist Physikerin und gibt Daten kosmischer Strahlung in ihren Computer ein. Roland ist von gänzlich konträrer Mentalität und widmet sich eher der Bienenzucht. Eine Aufzählung der drei Gruppen eines jeden Bienenvolkes liest er entweder vom Blatt, oder er kann auch darauf verzichten und Marianne stattdessen einen Heiratsantrag machen.

Keine Frage, dass ein solcher Spielvorwurf ein ideales Terrain ist für zwei souveräne Darsteller, die über Nuancenreichtum des Ausdrucks und eine differenzierte Skala sprachlicher Gestaltung verfügen. Suzanne von Borsody vermittelt beredten Charme ebenso überzeugend wie vielfach variierte Eindringlichkeit. Guntbert Warns kann ein eher spröder Einzelgänger ebenso wie ein begeisterter Liebhaber sein. Besonderen Szenenbeifall gibt es, als die präsentierten Sprachversionen sich ganz auf die Gebärdensprache reduzieren, von beiden in einer ausführlichen Passage virtuos und suggestiv dargeboten.

Das Premierenpublikum im ausverkauften Haus folgt den Gedankenspielen mit nie versiegender Aufmerksamkeit, und diese Spannung entlädt sich am Ende in einem ausgiebigen Beifallssturm, der gleichermaßen Dankbarkeit und Anerkennung ausdrückt.








Horst Rödiger, 18.03.2017


WUNSCHKINDER
WOW, das Stück hat sich vorher ja schon toll angehört, aber auf der Bühne unschlagbar. Sensationelle Darbietung mit sensationellen Künstlern. Wir waren begeistert und kommen noch mal. Pflichtveranstaltung für Leute mit Kindern in dem Alter.
Radue, 23.02.2017


BLUE MOON - Eine Hommage an Billie Holiday
Blue Moon - eine Sternstunde!
Anfangs wusste ich nicht so recht, wie das so laufen wird. Und dann war ich immer mehr drin in der Geschichte. Es war kein Wort falsch, keine Szene überdreht, es war ergreifend, ästhetisch und sehr klug. Über viele Sachen durfte nachgedacht werden. Ob es die Rassendiskriminierung, die Macht der Worte oder die Kriminalisierung von Diabetes war. Und dann die Musik. Sona McDonald konnte selbst in der Stimme die Brüche in ihrem Leben ausdrücken. Die Band ein Hochgenuss.
An alle, die daran beteiligt waren ein ganz dickes:DANKE!!!!!
Und nicht zu vergessen: die Athmosphäre in diesem schönen Haus. Wenn nur der Theaternebel nicht noch auf dem Balkon zum husten reizen würde..........
Regina Brandstäter, 13.02.2017


WUNSCHKINDER
Super tolles Stück mit bestens aufgelegten Akteuren -unbedingt zu empfehlen 😜
Frank Gieselmann, 04.02.2017


EWIG JUNG
Wir haben gestern das Stück mit meinen Eltern gesehen. Die waren zum 2. mal da. Mein Mann und ich haben Tränen gelacht, das war das Beste, was ich seit Langem gesehen habe. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mit einer Freundin im März nochmal hingehen werde. Davon brauchen wir mehr.
Kathrin Gerstmann, 03.02.2017


WUNSCHKINDER
020117
Aus dem Leben gegriffen
Premiere für Lutz Hübners „Wunschkinder“
im Renaissance-Theater Berlin

Wer kennt sie nicht, die meist etwas kleineren Autos mit der thriumphierenden Feststellung „Abi 200X“ hinter der Heckscheibe? Als wär’s eine gänzlich unglaubliche und unvergleichliche Leistung, deren Erbringung man nun in alle Welt hinausschreien möchte. Lutz Hübners und Sarah Nemitz’ im Jahre 2016 uraufgeführtes Bühnenstück richtet den Punktstrahler genau auf diese Zeitscheibe im Lebenslauf junger Leute, und es zeigt sich: Was von weitem wie ein Ziel aussah, ist bestenfalls ein Etappenhalt, und wer bis dahin nicht darüber nachgedacht hat, wie es weitergehen soll, riskiert, in ein mentales und emotionales Loch allererster Güte zu fallen.

Solche und zeitgleich ähnliche Probleme behandelt das Stück mit dem gewiss auch doppelsinnig ironisch zu verstehenden Titel „Wunschkinder“ von Lutz Hübner und seiner Ehefrau Sarah Nemitz. Marc ist 19, hat gerade sein Abitur gemacht und hängt nun mangels entsprechender Zielorientierung seit Wochen buchstäblich in der Luft. Arne Gottschling nimmt seine Rolle in der Inszenierung von Torsten Fischer am Berliner Renaissance-Theater zuerst mal ganz wörtlich. Das Bühnenbild von Herbert Schäfer und Vasilis Triantafillopoulos kommt mit ganz wenigen Utensilien aus. Vor dem Horizont mit einer Wattenmeerszenerie hängen aus dem Bühnenhimmel zwei Ringe, wie man sie aus den Turnhallen des Schulsports kennt. Arne Gottschling beginnt seine Auftritte mit ein paar formvollendeten Aufschwüngen an diesen Ringen, was ihm den ersten Szenenbeifall vom Premierenpublikum einträgt.

Damit beginnt eine Aufführung, in der von Anfang an die treffende Rollenbesetzung überzeugt. Klaus Christian Schreiber als Vater Gerd und Simone Thomalla als seine Frau Bettine sind zunächst die beiden Eckpunkte des Spannungsdreiecks zwischen Elternpaar und Sohn, und vor allem der Vater kritisiert die vermeintlich lethargische Orientierungslosigkeit des Abiturienten Marc. Dabei empfindet sich der Vater als durchaus liberaler Ratgeber, und die Mutter tritt zu Beginn eher ausgleichend und versöhnlich in Erscheinung. Später zeigen beide sehr viel mehr engagiertes Temperament. Klaus Christian Schreiber brilliert gemeinsam mit Simone Thomalla in einer Tanzszene mit höchst schmissiger „Puttin’ on the Ritz“-Interpretation, und Thomallas Bettine, eine sehr präzise artikulierende Sprecherin, kann im weiteren Verlauf herrlich in Rage geraten und dabei absolut mitreissend die Szene füllen.

Damit nicht genug der sehr treffend gezeichneten Charaktere. Marc wendet sich einer Freundin zu, die mit ihrem Persönlichkeitsprofil der ganze Gegensatz zu dem dahinlebenden Abiturienten ist. Selma in Gestalt von Emma Lotta Wegner jobbt, macht ihr Abitur im Abendstudium nach und kümmert sich ausserdem um ihre psychisch instabile Mutter Heidrun (Judith Rosmair), die sich in einer überaus sorgfältig skizzierten Charakterstudie streckenweise als menschliches Wrack an der Grenze der Lebensfähigkeit darstellt. Selma wird schwanger von Marc, und nun kümmern sich alle Erwachsenen hingebungsvoll um die Frage, ob sie das Kind zur Welt bringen oder die Schwangerschaft abbrechen soll. Marc verliert den Kopf, wird aggressiv zu seiner Mutter und trampt nach Amsterdam, nachdem er zuvor Vaters Auto demoliert hat. Als die Abtreibung verworfen wird, wetteifern die Erwachsenen um eine Antwort auf die Frage, wo das Kind aufwachsen soll und wie diese Zeit materiell abgesichert werden kann.

Nun greift das Schicksal in den weiteren Gang der Handlung ein. Selma verliert das Kind, sie geht eigene Wege, und das Verhältnis zu Marc beginnt sich aufzulösen. Ganz von selbst treten die anfangs so prekären Fragen der Lebensgestaltung in den Hintergrund und machen neuen Konstellationen Platz. Das letzte Wort hat Bettines Schwester Katrin (Angelika Milster), die bereits zuvor mehrfach als Ratgeberin aus eigener Erfahrung in Erscheinung getreten war. Sie berichtet lapidar über die inzwischen eingetretenen Lebensumstände der Hauptpersonen, in denen sich die einstigen Konflikte nicht mehr abbilden.

Das Publikum folgt mit Anteilnahme und verständnisinnigen Reaktionen dem Gang der Handlung, in der sich viele Situationen abbilden, die man aus eigenem Erleben kennt. Es gibt begeisterten und lärmend zustimmenden Applaus, und die Akteure werden mit Blumen überschüttet, allen voran Simone Thomalla. Auch das Regieteam wird in die begeisterte Zustimmung einbezogen - der Erfolg der Aufführung kann sich sehen lassen.



Horst Rödiger, 01.02.2017


"KUNST"
"Kunst"

Das ist der Wahnsinn!!!!!
Habe Tränen gelacht. Ein einmaliges Stück - immer noch hochaktuell und die Darsteller unübertroffen. Man kann es nicht besser machen! Es sollte als DVD auf den Markt, f.d.Ewigkeit festgehalten. Hoffentlich bald mal wieder.
Herzlichen Dank!
Susanne H., 24.01.2017


DER VATER
Vergangenen Samstag besuchte ich die 18Uhr-Vorstellung.
Ein wunderbares, sensibles Theaterstück und ein so bewegendes Spiel von Walter Kreye.
Alles beginnt so leicht und unbeschwert. Ein selbstbewusster Mann erlebt und sorgt selbst immer wieder für amüsante Situationskomik. Doch nach und nach verlassen Stühle den Schauplatz und eine unbestimmte Unruhe und Anspannung wächst in einem. Es ist nicht die Angst und Unruhe eines Krimi schauenden Zuschauers oder die eines sich sorgenden, mitleidenden, bekümmerten, verärgerten Angehörigen, nein, es sind Angst und Unruhe des Betroffenen. Es ist einfach unglaublich mit welch einem Sog das Spiel Walter Kreyes einen dies spüren lässt……..so sehr!
Ich konnte meine Tränen nicht halten, vielleicht auch weil ich es genau so mit meiner Mutter erlebt habe.
Ich habe begeistert geklatscht und gejubelt, nicht nur weil ich so begeistert war, sondern auch um mit einer gewissen Dynamik in der Bewegung meiner Gefühle wieder Herr zu werden. Bis heute holt mich dieser Abend immer wieder ein.
Ich weiß gar nicht wer nun diese Zeilen lesen wird, noch auf welchem Wege ich dem Ensemble danken kann.
Danke an alle für diesen Abend und ganz besonders an Sie Herr Kreye, für die Intensität und Sensibilität, Sie haben mich sehr berührt. Danke!
Michaela, 08.12.2017
Michaela, 08.12.2016

Ich durfte das Stück am Freitag den 02.12.2016 um 20:00 erleben. Neben dem großartigen Hauptdarsteller und der gelungenen Inszenierung begeisterte mich vor allem eine Frau aus dem Publikum: Zuerst im Foyer begegneten sich unsere Blicke. Du mit rötlichem Bob-Haarschnitt und schwarzer Lederjacke. Ich in schwarzem Hemd mit schwarzen Haaren. Wir beide jeweils in Begleitung. Du hast einige Reihen schräg links vor mir gesessen und Dich nach der Pause auffällig unauffällig nach hinten umgeguckt. Am Ende holte Dein Begleiter die Mäntel von der Garderobe während ich dicht an Dir vorbei ebenfalls zur Garderobe ging. Ich habe leider die Gelegenheit versäumt Dich anzusprechen. Du gehst mir aber nicht aus dem Kopf, denn ich habe das Gefühl wir würden uns auf wunderbare Weise ergänzen... Bitte melde Dich! eh170t@gmx.de
Thomas, 03.12.2016

Durften am 10. 11.16 das Stück erleben und sind vollauf begeistert von den Schauspielerleistungen. Besonders hervorheben müssen wir die Leistung von Walter Kreye, wir waren tief beeindruckt und total begeistert von seinem Spiel und möchten uns herzlich bei ihm, aber auch bei den anderen Schauspielern für den schönen Abend bedanken. Es hat sich voll gelohnt, dafür extra von Rostock anzureisen.

Danke, danke, danke und für Walter Kreye die besten Wünsche für seine Gesundheit

Bernd und Birgit Gräning
Bernd und Birgit Gräning, 12.11.2016


HUMOR IST NICHT ERLERNBAR - Ein heiteres Erinnern an Curt Goetz zu seinem 125. Geburtstag
Curt Goetz war ein wunderbarer Schauspieler.Ich habe mittlerweile viel über ihn gelesen, bin u.a. im Besitz des großen Curt Goetz Albums und habe alle seine Filme auf DVD. Seine Zitate sowie sein hintergründiger Witz sind bis heute einmalig und unübertroffen.
Ich finde es sehr gut ,dass zu seinem 125.Geburtstag an ihn erinnert wird.
Bettina Pritschens, 31.10.2016


DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN Chanson-Musical nach Irmgard Keun von Rainer Bielfeldt und Carsten Golbeck
Wir sind auf Klassenfahrt in berlin aus der Schweiz und haben uns heute das Stück angesehen.
Grossartige und extrem professionelle Protagonistin - die Gymnasiasten waren begeistert- etwas vom Besten was wir seit langem gesehen haben!
Cyril, 27.09.2016


KLAUS HOFFMANN liest aus seiner Autobiografie ALS WENN ES GAR NICHTS WÄR
Hallo,

unter dem Motto "Geh´doch ´mal wieder zu einem Event", hielt ich einen Bekannten und dessen Frau, aus dem MC-Werder Havel, erfolgreich davon ab, sich aufzumachen, in der Annahme Herr Klaus Hoffmann, könnte seinen Auftritt am Samstagabend zu 19:30 Uhr geplant haben.

Mit Freude und Erleichterung hat es mir das Pärchen gedankt, wurden wir doch gerade erst mit einem Reisebus von einem Bootshaus-Mitglieder-Ausflug vom Schiffshebewerk Niederfino zurück zu unserem Ausgangspunkt "Bootshaus MC-Werder" gebracht.

So Begeistert er von Herrn Hoffmann sprach, so unangenehmer wurde es mir, dass ich als Urberlinerin, diese "Ins Hintertreffen geratene Berühmtheit" nicht kannte.
Dann hieß es, er sei ein Liedermacher, ähnlich wie `Reinhard Mey´. Ja, den kannte ich und konnte ihm auch, in meinen jungen Jahren, viel abgewinnen. Aber Klaus Hoffmann? Ich überredete meine älteste Tochter mich zu begleiten.
Die Karten waren aus unserer nichtsahnenden Sicht "teuer" und wir nahmen hinten am Rand Platz, um nicht vom "befürchteten Schlagergesang" -der mit Reinhard Mey, ja eigentlich wenig zu tun hat-
erschlagen zu werden.

Und dann kam er, sich sacht zur Bühne bewegend, anmutig und doch scheinbar ohne Ziel hin und herirrend aber endlich doch zielstrebig dem Licht entgegen und verwirrte den Interpreten anfänglich nur für einen Hauch eines Momentes. "Schmetterling" -vermutlich ein Admiral oder ein Kleiner Fuchs-.
Egal, die Improvisation des Spontantreffens und die Lesung aus alten Berliner Tagen hat mich überzeugt.

Die Texte der Lieder habe ich nicht immer verstehen können. Meinem Bekannten waren sie auch neu. Was ich verstand hat mir gefallen.

Und nun werde ich "teure" Karten für meine Eltern kaufen, die so lange ich zurückdenken kann geschieden sind und es sich doch zur Pflicht machen sich bei Krankenhausaufenthalten zu betreuen oder an Geburtstagen ein "gemeinsames Essen" zu favorisieren.

Jedoch: Die Biografische Lesung, hat mir "sehr gut" gefallen. Ein wenig verunsichert bin ich nun, wenn ich an den riesigen Friedrichstadtpalast denke. Nun gut, ich bin eben "eine Berlinerin" und nicht im Vornherein zu überzeugen.

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg! -Wer auch immer das hier liest- Und, natürlich einen Sack Überzeugungskraft gegenüber meinen Berliner Eltern.

DANKE aus Werder und Gruß,
Katja Heinrich
Katja Heinrich, 27.09.2016


EWIG JUNG
Gestern haben wir gemeinsam mit unseren Kindern das Stück gesehen. Wir wussten nicht was uns erwartet. Es war das Beste was wir in letzter Zeit gesehen haben! Tolle Schauspieler, super Stimmen, ein abgerundetes Stück. Musikauswahl und Zusammenschnitt super. Komödie mit leisen Untertönen..2 Generationen von Zuschauern danken den Akteuren für einen vergnüglichen, kurzweiligen Abend!
Kornelia Sabel, 22.09.2016


FAST NORMAL (Next to Normal)
Wir waren gestern bei Eurem Gastspiel im Deutschen Theater von "Next to Normal". Bin nicht mit den ganz großen Erwartungen hin und es war einfach super! Vielen Dank. Beim nächsten Berlin Besuch werden wir sicher in Eurem Theater vorbeischauen. Grüße aus Bayern!
Claudia , 16.07.2016


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Diese Veranstaltung heute von Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz hatte ein ganz besonderes Flair. Das kann ich überzeugt sagen, da ich nicht erstmalig dabei war. Es kam etwas von den beiden Künstlern "rüber", was die Zuschauer total mitgerissen hat. Die Reaktionen auf die scherzhaften Aussagen waren ganz besonders stark. Es wurde so gelacht, dass mal Herr Pillau, mal Herr Schatz unterbrechen mussten. Rundum war es ganz besonders schön und wirklich phantastisch.
Es wäre super, wenn das NICHT die letzte Vorstellung bliebe ! Alle sagten, dass man die beiden Herren überreden sollte, diese einzigartige Darbietung fortzusetzen. BITTE !!!!
Margit Henze, 28.05.2016


MARLENE
Gestern erlebte ich das unglaublich schöne, große Vergnügen: "Marlene". Judy Winter verzauberte das gesamte Publikum. Jahre lang habe ich keinen solchen enthusiastischen Applaus erlebt - auch wenn ich mir das oft gewünscht hätte bei den tollen Darbietungen im Renaissance-Theater. Aber Judy Winter ist genau das gelungen. Sie ist so selbstvergessen in der Rolle der Marlene, sie spielt sie nicht nur, sie ist Marlene mit enormer Kraft und Überzeugung. Und keiner "merkt", wieviel Arbeit darin stecken muss, wieviele Recherchen, wie viel Übung, denn Judy Winter ist Marlene und sie ist brillant. Schade, dass wir das nicht öfter erleben können. ich würde gerne mehrfach hingehen und ich empfehle das ringsherum. Vielen Dank für dieses zauberhafte große Erlebnis, auch heute bin ich noch ganz erfüllt davon.
Margit Henze, 16.05.2016


MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN - Hans-Jürgen Schatz liest Kurt Tucholsky
Hans-Jürgen Schatz hat heute mit seiner großartigen Lesung Tucholsky wieder einmal sich selbst übertroffen. Er ist ein großartiger Schausspieler, der nicht einfach nur vorliest, sondern mit seiner Darstellung und Mimik verzaubert. Nicht nur ich bin so begeistert, um mich herum schwärmten alle von diesem wundervollen Erlebnis.
Alle sagten, dass es diese Lesungen von Hans-Jürgen Schatz, speziell Tucholsky, viel öfter und noch geben sollte und es ist ein schrecklicher Gedanke, dass jetzt Schluss sein sollte damit.
Margit Henze, 30.04.2016


ENTARTETE KUNST
Das Stück hat mich absolut begeistert! Eine eindrucksvolle Inszenierung mit toller schauspielerischer Leistung... allen voran Udo Samel. Das Bühnenbild fand ich ebenfalls sehr gelungen und kreativ. Unbedingt empfehlenswert!
Anja Iwanow , 26.04.2016


DIE HOSE
Ein großartig aufgelegtes Ensemble. Es macht einfach Spaß, zuzuschauen. Eine ausgezeichnete Inszenierung, vom Bühnenbild bis hin zu den Kostümen. Klasse, es lohnt sich, vorbeizuschauen!
Harry, 25.04.2016

220416
Die belebende Wirkung von Untermietern
Sternheims "Die Hose"
im Renaissance-Theater Berlin

Im Grunde spielt Carl Sternheims 1911 erschienener Erstling "Die Hose" in einer für uns heute recht weit entfernten Zeit. Zwei Weltkriege sind seither über uns hinweggegangen, die kaiserliche Majestät gibt's nicht mehr, und dass einer Dame inmitten einer jubelnden Menschenmenge vor den Augen des Herrschers ein schlecht befestigtes Unterhöschen herabrutscht, würde heute wohl eher als Petitesse empfunden. Aber die Vorlage hat auch in unseren Tagen durchaus ihren Reiz, und pointierte Attacken auf bürgerliche Doppelmoral haben ja keineswegs alle Aktualität verloren. Wie aber soll man es anfangen, der Bühnenhandlung die notwendige Vitalität einzuhauchen ?

Regisseurin Tina Engel setzt auf die Wirkung der wundervoll gestelzten, weit ausschwingenden Sprache und läßt im Renaissance-Theater Berlin konsequent Groteske spielen, was den zauberhaften Effekt einer durchgehenden Stilisierung hat. Dieser Aspekt ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert, weil er einerseits den Staub von dem überlieferten Sternheim-Stück fortbläst und andererseits die geschlossene Wirkung dieser Art, Theater zu spielen, vor unseren überraschten Augen und Ohren lebendig werden lässt. Man braucht ein paar Augenblicke, bis man sich in diese kontinuierlich überreizte und übersteigerte Diktion hineingehört hat, aber dann ist die Aufführung das reine Vergnügen. Wortwitz und geschliffene Sprache werden hier in heute nur noch selten zu erlebender Weise in ihre angestammten Bühnenrechte eingesetzt.

Dafür kann die Regisseurin ein fabelhaft ausgewähltes Schauspielerensemble einsetzen. Allen voran der exzellent gezeichnete und gesprochene Theobald Maske von Klaus Christian Schreiber, ein Macho-Ekel aus dem Bilderbuch, der davon lebt, die eigene Person zu überhöhen und seine etwas verschüchterte Frau Luise bei jeder sich bietenden Gelegenheit verbal zu schuriegeln. Für ihn zählt sie lediglich als Wirtschafterin und Köchin, während die Attribute ihrer Weiblichkeit erst dann eine Rolle spielen, wenn ein Missgeschick dem sturen Beamten Ungemach bereitet und ihn um seine Stellung fürchten lässt. In Wahrheit rückt aber diese unscheinbare Luise (Christin Nichols) in den Mittelpunkt der Handlung, als die beiden Untermieter Scarron (Guntbert Warns) und Mandelstam (Boris Aljinović) in der Wohnung der Maskes Logis nehmen. Der eine ein verstiegener Intellektueller, der Nietzsche schätzt und von der Höherentwicklung der Menschheit faselt, und der andere ein kleiner jüdischer Barbier, der ausgerechnet für Wagner schwärmt. In Wahrheit sind sie wohl beide Luises wegen hier eingezogen, vom Klatsch über die Höschen-Affäre angelockt.

Ein spezielles Lob verdient Anika Mauer für ihre kauzig-komödiantisch überdrehte Rolle des Fräulein Gertrud Deuter, die liebeshungrig aus der unschuldigen Luise pikante erotische Details herauszulocken sucht. Ausgerechnet ihr widerfährt das unerwartete Erlebnis, dass Theobald Maske sie in einem unbewachten Moment heftig bedrängt, während seine Frau die Kirche besucht.

Herrlich auch die Szene zu Beginn des zweiten Teils, als die zusammengewürfelte Wohngemeinschaft einträchtig bei Tische sitzt und "Ein Jäger aus Kurpfalz" als Gesangsquartett anstimmt. Am Ende führen die Vorauszahlungen der beiden Untermieter dazu, dass Theobald Maske die wirtschaftliche Basis für gegeben hält, seiner darob sprachlosen Frau ein großes Geheimnis anzuvertrauen, das aber hier nicht gelüftet werden soll.

Viel Applaus für einen Theaterabend, der die Schauspieler ausfüllt und das Publikum glücklich macht.
Horst Rödiger, 24.04.2016


HAUS AUF DEM LAND
Tja, was soll man sagen, das Beste am dem Stück war noch das Bühnenbild. Als hervorragende Schauspielleistung können wir Heikko Deutchmann hervorheben, doch Judy Winter und Michael mendl, tja sind eben so wie man sie kennt. Die anderen drei, empfanden wir als eher blass. Das Thema des Stück's könnte mehr hergeben außer ständige und ellenlange Monologe oder auch Diealoge ob man nun geliebt wurde oder nicht. Auch haben wir das Publikum teilweise nicht verstanden, wie man an Stellen lachen kann, wo doch eigentlich eine tiefe Traurigkeit in der Luft lag.
Und dann das Ende, Sorry, die Sammelrede von Frau Winter, nein das geht gar nicht. Woher will sie wissen, das wir ,die wir da im Publikum sitzen es gut haben, nur weil wir Gott sei Dank kein Aids haben. Wen sie für ihre Stiftung sammeln möchte, dann bitte nicht am Ausgang.Stellen sie eine Büchse im Theater auf oder ziehen sie vom Ticket gleich 1€ für die Stiftung ab.
A. Bode, 15.04.2016

HAUS AUF DEM LAND
Ein schönes Stück am Ostermontag....eine hervorragende Leistung von Judy Winter !
A.Götzke, 29.03.2016


SCHLAFLOS IN BERLIN
Wunderbar und sehr unterhaltsam, was diese drei tollen Schauspielerinnen auf die Bühne zaubern.
Ich werde sicher nochmals hineingehen und meine Berliner Seele baumeln lassen. "Idealer" gehts nicht.
Wolfgang Weber, 28.03.2016


KLAUS HOFFMANN ZUM 65. GEBURTSTAG
Frohe Ostern und ein dicken Glückwunsch zum Geburtstag, ich freue mich auf den Film nachher.
D.J.ChriZZ, 26.03.2016

Ich habe Kl.Hoffmann schon als 18J.i.Danny`s Pan DUS erleben können und war von seiner Stimme undInterpretation der Jaques Brel-Liedern sehr beeindruckt. Er ist neben Hannes Wader, K.Wecker, R.Mey eine Generation von deutschsprachigen Liedermachern, die es nicht mehr danach geben wird.
Dr.h.c. Günter H. Schullenberg, 23.03.2016


ENTARTETE KUNST
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Geheimnisvolle Sammlung
"Entartete Kunst" von Ronald Harwood
im Renaissance-Theater Berlin

Der britische Autor Ronald Harwood, im Jahr nach Hitlers "Machtergreifung" in Kapstadt geboren, hat unter anderem das mit einem Oscar gewürdigte Drehbuch für den Film "Der Pianist" verfasst. Aus seiner Feder stammen aber auch Bühnenstücke, die zumeist "Fälle" behandeln, die sich im Schatten des Dritten Reiches zugetragen haben. Dazu gehört auch seine Version des "Falles Cornelius Gurlitt", jenes freundlichen älteren Herrn aus München, der dort in einer Luxuswohnung lebte und irgendwann vom bayerischen Zoll ins Auge gefasst wurde, weil er die Grenze mit einer ungewöhnlich großen Bargeldsumme überquert hatte.. Was daraufhin ans Tageslicht kam, war die krimireife Story einer umfangreichen Gemäldesammlung, die der Vater des Grenzgängers ungeachtet seiner jüdischen Herkunft im Auftrag der Nazis zusammengetragen hatte, um beschlagnahmte Werke der "entarteten Kunst" im Ausland zu Geld zu machen.

Ronald Harwood nähert sich dem "Fall Cornelius Gurlitt" behutsam und ohne vordergründig Partei zu ergreifen. Sein Stück ist weder eine akribische Chronik noch eine Dokumentation. Es ist vielmehr ein Feuilleton über eine Verkettung von Merkwürdigkeiten vor historischem Hintergrund. Damit wird er einer Geschichte gerecht, die bei ihrem Bekanntwerden einen Aufschrei in der Öffentlichkeit auslöste, während heute die Meinung vorherrscht, dass der Justiz und Steuerfahndung dabei auch manche Fehlleistungen unterlaufen sind.

Die Inszenierung von Torsten Fischer mit dem Bühnenbild von Herbert Schäfer und Vasilis Triantafillopoulos startet mit einem originellen Einfall: Anfangs verdeckt eine riesenhohe, olivfarbene Plane die Szene, so dass nur eine alpine Gebirgslandschaft am Horizont zu erkennen ist. Unter dieser vom Wind bewegten Plane taucht dann der Kopf von Gurlitt alias Udo Samel auf, der sich mit weißer Schminke zum Quasi-Clown maskiert. Wenn die Plane dann in die Höhe gezogen wird, blickt der Zuschauer in einen Wohnraum, der zum großen Teil vom Schienenrund einer Modelleisenbahn ausgefüllt wird, auf dem zwei Züge ihre Kreise ziehen. Damit sind zwei Elemente des Alltags von Gurlitt skizziert, der hier als etwas schrulliger, aber durchaus pfiffiger älterer Herr gezeichnet wird, der am liebsten mit seiner Eisenbahn spielt und gelegentlich mit den zahlreichen am Boden stehenden, zur Wand gedrehten Gemälden redet, die er "seine Familie" nennt.

Der Glücksfall dieses Abends ist ohne jeden Zweifel Udo Samel, der dem inzwischen durchaus etwas schwergewichtigen, in die Jahre gekommenen Gurlitt Gestalt und durchgängige Bühnenpräsenz gibt. Im Gespräch mit dem Augsburger Justizbeamten (Boris Aljinović) und seiner Assistentin Lise Schmidt (Anika Mauer) wird der mißliche Hergang der ganzen Geschichte aufgeblättert - in einem Gespräch, das eigentlich mehr einem Verhör gleicht, gegen das sich der Inquirierte vehement und mit verbalen Ausfällen wehrt. Sein Vater Hildebrandt Gurlitt, ein angesehener Kunsthistoriker und Sammler, hatte ihm bei seinem Tode 1956 eine größere Anzahl von Bildern vermacht, die dem Bereich der im Dritten Reich verfemten "Entarteten Kunst" zuzuordnen sind. Kein Geringerer als Joseph Goebbels hatte den Kunstkenner mit jüdischen Vorfahren seinerzeit beauftragt, diese in Museen konfiszierten Werke für die Nazis zu verkaufen. Was davon übrig geblieben war, gehörte nun dem Gurlitt-Sohn, der seinerseits von Zeit zu Zeit einzelne Exemplare davon veräußerte, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Udo Samel gibt diesem zunächst kaum glaublichen Lebenslauf eine einleuchtende Plausibilität. Jeder Schatten eines Unrechtsbewusstseins fällt von ihm ab, und was übrig bleibt, ist die Rolle eines Mannes, der niemandem ein Leid zugefügt hat und stattdessen nur versucht hat , die ihm zugefallenen Schätze zu hüten und vor dem schließlich doch unvermeidbaren Zugriff der Behörden zu bewahren. Bis zum Ableben Gurlitts im Jahre 2014 dauert der Rechtsstreit um den Großteil der Bilder, die dieser schließlich testamentarisch dem Kunstmuseum in der schweizerischen Hauptstadt Bern übereignet hat.

Naturgemäß sind die Personen um Udo Samel eher Randfiguren, die aber die Rolle von Duellpartnern haben. Boris Aljinović ist ein etwas öliger Stichwortgeber, und Anika Mauer wird im Ton gelegentlich etwas zudringlicher, reizt Gurlitt mit Unterstellungen. Gegen Ende liefert noch der ungarische Kunsthändler Andras Weisz (Ralph Morgenstern) ein paar hübsche Pointen zur Rolle des internationalen Kunsthandels in diesem kauzigen Drama.

Insgesamt ein mit viel Beifall bedachter Theaterabend klassischen Stils mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen.
Horst Rödiger, 17.03.2016


EIN GESPRÄCH IM HAUSE STEIN ÜBER DEN ABWESENDEN HERRN VON GOETHE
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Facetten der Liebe
"Ein Gespräch im Hause Stein
über den abwesenden Herrn von Goethe"
im Renaissance-Theater Berlin

Das vielleicht berühmteste Stück von Peter Hacks, inszeniert von Brecht-Enkelin Johanna Schall, gespielt von einer Schauspielerin, die Absolventin der "Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch" ist, und das alles nicht etwa im "Deutschen Theater" oder im "Berliner Ensemble", sondern im Herzen des alten West-Berlin, nämlich im "Renaissance-Theater" ? So ganz nebenbei ist hieran auch abzulesen, was sich seit 1989 alles verändert hat.

Dabei ist diese intelligente Fiktion aus dem Jahre 1976 alles andere als ein Spiegel gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen. Es bildet vielmehr in einer Momentaufnahme die Empfindungen und Überlegungen einer berühmten Hofdame aus dem Herzogtum Weimar ab, jener Charlotte von Stein, die als Geliebte des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe in die deutsche Literaturgeschichte eingegangen ist. Was der Autor Peter Hacks hier als exzellente literarische Fingerübung vorlegte, hat seither seinen Weg über die Bühnen der Welt gemacht und ist an 200 deutschen Theatern und in 21 Ländern der Erde aufgeführt worden. Und das alles, obwohl das Stück des DDR-Autors keinerlei radikale Tendenzen erkennen und jedes revolutionäre Pathos vermissen läßt. Oder vielleicht gerade deshalb ?

Anika Mauer ist Charlotte von Stein, die in der stillen Häuslichkeit ihres Weimarer Heims in der vermuteten Gegenwart ihres Gatten Freiherr Gottlob Ernst Josias Friedrich von Stein, herzoglicher Stallmeister von Sachsen -Weimar-Eisenach eine Art Herzensbeichte ablegt. Anknüpfungspunkt ist die Romreise ihres Geliebten, des Ministers Johann Wolfgang von Goethe, die dieser im Jahre 1786 ohne Abschied oder Erlaubnis quasi über Nacht angetreten hatte und von der er erst zwei Jahre später zurückkehrte. Die enttäuschte, jählings verlassene Charlotte von Stein macht reinen Tisch mit ihrem Monolog, der an Goethe kein gutes Haar lässt und dennoch die sehnsüchtige Erwartung seiner Rückkehr überall durchklingen lässt.

Alles, was ihr bleibt, sind Erinnerungen und Goethes Briefe, die sie in einer voluminösen Schublade aufbewahrt. Dabei verschlingt sie diese Briefe keineswegs, sondern hat sie manches Mal erkennbar ungelesen liegen lassen, um den lobeshungrigen Goethe quasi ein wenig zappeln zu lassen. Die monologisierende Charlotte erinnert sich ausgiebig, wie sie den Ihr ans Herz gelegten Dichter, streckenweise ein ungehobelter Flegel und überdies ein konsequent selbstbezogener Hypochonder, Schritt für Schritt zu einem umgänglichen Menschen mit sogar ein paar liebenswerten Eigenschaften umerzogen hat.

Anika Mauer schafft es in bewunderungswürdiger Form, diesem Monolog der Herzensergießungen eine Struktur und eine spannende Dramaturgie mitzugeben. Sie spricht mit volltönender Stimme, die sich bis zum geflüsterten Hinweis "Pause" dämpfen läßt. Sie wahrt stets die Contenance einer gebildeten Dame, kann sich aber auch herrlich versprechen, wenn ihr ein Unwort nicht über die Lippen will. Sie läßt ein Porzellantäßchen zu Boden fallen und sammelt die Bruchstücke dann wieder in einen Blecheimer ein. Johanna Schall inszeniert den ganzen Ablauf aus einer ironischen Distanz, die der szenischen Lebendigkeit gut bekommt. Charlotte von Stein setzt sich ans Cembalo, spielt einige Takte und lässt dann das Instrument wie selbstverständlich die Melodie allein fortführen. Ja, und dann kommt endlich die mehrfach apostrophierte Post und bringt ein Paket vom abwesenden Herrn von Goethe, "aus Rom", wie Charlotte mit Bewunderung festhält. Es enthält wieder einen der Briefe für die Schublade und eine Herakles-Statue, die zunächst auf einem Beistelltischchen Platz findet, bevor Charlotte sie wieder in distanzierender Geste zu Boden gleiten läßt.

Das Publikum dankt mit anhaltendem Applaus für einen Abend intelligenter Unterhaltung und eine bewundernswerte schauspielerische Leistung.
Horst Rödiger, 21.02.2016

Ich habe heute das Gespräch im Hause Stein gesehen.

Eine hervorragende schauspielerische Leistung.

Sowohl die komischen Momente, als auch die Augenblicke in denen Charlotte durchblicken lässt, dass sie Goethe nicht so distanziert gegenübersteht, wie sie es gern hätte, werden ohne Klamauk oder überspieltes Drama serviert.

Ich wurde sehr gut unterhalten und das auch noch auf sehr hohem Niveau.

Leider fehlen mir die Worte um auszudrücken wie begeistert ich tatsächlich von dieser Aufführung war. Beim Applaus gab es eine Menge Jubel. Ich habe nicht jubeln können, weil ich zu ergriffen war, also musste ich mich auf's Klatschen beschränken. Vielen Dank an die Regie und eine großartige Schauspielerin, die seit heute einen Fan mehr hat.

Pamela Erdmann, 03.02.2016


ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN
Ich habe gerade mit meinem Mann das Stück Arsen und Spitzenhäubchen gesehen und wir sind begeistert von dem tollen Ensemble!!! Ein Genuss!! Am glücklichsten aber hat mich gemacht, dass ich endlich die von mir seit den 70er Jahren so verehrte wunderbare Eva Mattes auf der Bühne erleben konnte! Ich liebe diese einzigartige Schauspielerin, die ihre Rollen lebt und so eine beeindruckende Bühnenpräsenz hat! Aber ihr ebenbürtig ist auch Angela Winkler!
Danke für diesen einzigartigen Abend!
Karin Gatzke , 22.01.2016


HELENA. PLÄDOYER FÜR EINE SCHLAMPE
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Ehrenrettung einer Schlampe
"Helena" mit Georgette Dee
im Renaissance-Theater Berlin

Sie ist eine der mythischen Gestalten der Weltgeschichte: Helena, die Tochter des Göttervaters Zeus, der sich ihrer Mutter Leda in Gestalt eines Schwans genähert hatte. Paris, der Sohn von Priamos und Hekabe, erklärt Aphrodite für schöner als ihre göttlichen Schwestern Hera und Athene, und Aphrodite verspricht ihm dafür die schönste Frau der Welt, eben jene Helena, die er von Sparta nach Troja entführt. Deren bisheriger Gatte Menelaos von Sparta reist ihr nach und fordert seine Frau zurück. Darüber entbrennt der trojanische Krieg, der auf beiden Seiten fürchterliche Opfer fordert. Schliesslich nimmt Menelaos die vielfach Umworbene wieder zurück nach Sparta. Diese Schönheit ohnegleichen mit ihrem etwas lädierten Ruf hat seit der Antike viele große Schriftsteller wie Shakespeare und Goethe zu eigenen Exkursen über ihre schillernde Persönlichkeit angeregt. Der spanische Autor Miguel de Arco hat nun für die Schauspielerin Carmen Machi einen Helena-Monolog geschrieben, den Miriam Smoka ins Deutsche übersetzt hat. In der Aufführung des Berliner Renaissance-Theaters spielt Georgette Dee, als "Deutschlands größte lebende Diseuse" gerühmt, in der Inszenierung von Elias Perrig das Idol aus der Antike, das sein Leben resümiert und dabei unberechtigte Vorurteile zurechtrückt.

Georgette Dee fügt der Aura der antiken Diva, Sexsymbol und Superstar, die Dimension der androgynen Travestie hinzu. Helena ist in die Jahre gekommen, greift gern zur Flasche und läßt die Gestalten und Ereignisse ihres Leben reflektierend an sich vorüberziehen. Sie ist inzwischen weisshaarig und tritt in einem langwallenden schwarzen Gewand vors Publikum, kombiniert mit einem rotschimmernden Seidenschal. Ihre Sprache ist der Slang unserer Tage, gewürzt mit respektlosen Randbemerkungen und erfrischenden Frotzeleien über Männerklischees und Frauenbilder. Sie führt Schmähreden gegen ihren Göttervater Zeus, die mehrfach von dröhnendem Donner aus der Höhe konterkariert werden. Sie dekoriert ihre Position mit suggestivem Tanz und mehreren Chansons, die eine Nähe zu "Non, je ne regrette rien" spüren lassen. Da geht es nicht nur um erotische Ambivalenzen, sondern auch um blutiges Schlachtgetümmel zur Musik von Wagners "Walkürenritt", und schließlich wird die Frage zum Hauptproblem , wie man die entfesselte Kriegsmaschinerie wieder zum Stillstand bringen kann.

In der Darstellung von Georgette Dee hat Helenas Selbstverteidigung nichts Reißerisches oder gar Obszönes. Stattdessen gewinnt diese Gestalt Glaubwürdigkeit und weckt sogar Mitgefühl und Sympathie. Nicht die Frauen bestimmen den Gang der Weltgeschichte, sondern die unheilige Allianz der Götter mit den Männern. Die Männer zetteln mit ihrer Kampfeslust und Brutalität allen Streit an, und die Frauen sind lediglich die Opfer, die letztlich machtlosen Zuschauer. Was den Frauen am Ende bleibt, ist allenfalls ein schlechter Ruf. Da hilft kein Flehen und kein Gebet. Helena muss sich damit zufriedengeben, diesen antiken Weltkrieg ausgelöst zu haben, und sie erntet nur den Racheschrei "Tötet die Hure, die all dies verschuldet hat". Dabei wollte sie doch nur Frieden und Ruhe, um endlich mal wieder ungefährdet "zum Griechen gehen" zu können. Aber die Klage wird nicht uferlos, der sarkastische Kommentar liegt immer gleich daneben. Dementsprechend kehrt gegen Ende Erschöpfung ein, die Flaschen sind alle geleert, ein Gutenachtlied und Madrigalmusik signalisieren das Finale. Helena trollt sich auf die Seitenbühne mit dem Gefühl, sich heute vielleicht doch ein bißchen viel zugemutet zu haben.

Das Publikum, dem schon die zahlreichen Pointen des Textes hörbares Vergnügen bereitet haben, spendet der auferstandenen Superfrau begeisterten Applaus, in den sich sogar einige Bravorufe mischen.
Horst Rödiger, 14.01.2016


EWIG JUNG
Wir kommen gerade aus der Vorstellung, hatten die letzten Karten bekommen. Wir sind einfach begeistert. Vielen Dank.
Heidrun K.
7.12.2015
Heidrun Kowalski , 07.12.2015


HAUS AUF DEM LAND
Eine schöne Familiengeschichte, mit allen Höhen und Tiefen, die das Leben so mit sich bringt. Man wird mitgenommen auf eine kleine Reise. Grandiose Schauspieler, die sooo gut zueinander passen. Chapeau!
Jacqueline, 30.11.2015


EWIG JUNG
Hallo,
vor ca. 3 Jahren bin ich in den Genuss gekommen, mit meiner Mutter anlässlich ihres 70. Geburtstages das Stück zu sehen. Es war einfach toll. Seit dieser Zeit habe ich mir vorgenommen, dass Stück schaue ich mir nochmal mit meinem Mann an und hatte den 07.12.2015 auf dem Schirm. Nun mit Erschrecken, ausverkauft. Meine Bitte, wenn irgendwie gute Karten zurückgegeben werden, ich nehme diese (2 Stück). Ich bin so traurig, da ich bis Mai 2016 EWIG JUNG nicht im Spielplan entdeckt habe.
Sylvia Welsch, 08.11.2015

Ich gebe zu, ich bin "Wiederholungstäter". Ich war gestern zum 5. Mal in "ewig jung" und war wieder fasziniert von der glanzvollen Leistung aller Schauspieler. Ich habe schon nach und nach meine ganze Familie mitgenommen und mit meiner Begeisterung angesteckt. Ich habe das Stück ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen. Vielen Dank.
Monika Buchmann, 01.11.2015


MARLENE
Wir hatten ein im doppelten Sinne großartiges Theatererlebnis an einem Sonntag Nachmittag im Oktober. Insgesamt 11 begeisterte Freunde des Renaissance-Theaters reisten wieder einmal aus Rostock an und genossen zunächst eine hochinteressante engagierte Führung seitens Frau Vicki Spindler durch das einzigartige Theatergebäude sowie anschließend die wunderbare Judy Winter als DIE "Marlene". Für so einen grandiosen Theatertag ist wahrlich kein Weg zu weit. Dankeschön.
Christa Streufert, 26.10.2015


RAMEAUS NEFFE
Ein herrlicher Dialog in einer zauberhaften Sprache und gelungener Inzinierung, die einen nach Klassik süchtig macht!
Bertold Heizmann, 10.10.2015

Heute bei Ihnen über die Theatergemeinde in "Rameaus Neffe" gewesen. Was für ein Stück! Was für ein Text! Was für Schauspieler! Danke. Ein glücklicher Abend!
Johannes Lenz, 07.10.2015


MIT UNS FLIEGEN SIE RICHTIG! Das ultimative Seminar gegen Flugangst - Lesung
Es war wieder einmal ein guter intensiver Nachmittag mit Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz. Mit beiden Herren durch die Literatur zu fliegen war ein Genuss. Es wäre toll, könnten noch weitee Besucher das "Fliegen" lernen und es bliebe nicht nur bei dieser einen Flugstunde. Einige meiner Bekannten und Freunde würden auch gerne dieses Erlebnis erleben, besonders nachdem ich Ihnen so vorgeschwärmt habe.
Regina de Rooij-Stephan, 25.09.2015

Ein so schöner Nachmittag im Renaissance-Theater!
Mit Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz zu "fliegen" ist ein reines Vergnügen - eine Mischung aus Humor und Fakten, aus schönen Gedichten zum Thema und dann spannende Texte vom Hobby-Piloten Horst Pillau, wunderbar vorgetragen von ihm und Hans-Jürgen Schatz. Bitte bald wieder! Mit den beiden nicht nur Deutsche lernen, sondern auch fliegen..........

Anna Stern
Anna Stern, 22.09.2015


FAST NORMAL (Next to Normal)
Thank you for the great show!!!!!!
Agnes Zwierko , 17.09.2015


DER LETZTE VORHANG
"Mach´s gut, meine Liebe" - Totenstille im Parkett, danach herzlicher, wohlwollender Beifall - und ich habe Tränen in den Augen. Noch nie hat mich ein Schauspiel so berühert, Chapeau ! Ein großer Dank und eine Umarmung für meine Suzanne und Guntbert Warns für diesen emotionellen Theaterabend am 4. Juli 2015.
Christiane Weiner, 01.08.2015


FAST NORMAL (Next to Normal)
Ganz herzlichen Dank für die gewonnenen Karten!
Es war ein sehr unterhaltsamer Abend in einem schönen und besonderen Theater.
C. Raasch, 31.07.2015

Das Thema fand ich durchaus aktuell, aber da ich ein Musical erwartete, war ich überrascht und zunächst ziemlch unzufrieden. Dass die Musik nicht ganz "mein Ding" war, schiebe ich auf mein
Alter. Großartig fand ich die schauspielerische Leistung in beiden Generationen! Zeitweise war ich sehr berührt. Den Schluss hätte ich mir allerdings an anderer Stelle (früher) gewünscht.
So empfand ich ihn "musicalmäßig".
Irmela Rietz
Irmela Riet, 10.07.2015

Ein wirklich toll umgesetztes Musical. Das Thema war nicht einfach und wurde mit tollen schauspielerischen Leistungen und passenden Texten super umgesetzt. Ein riesen Kompliment an die Schauspieler und ihre Leistungen.
Wir hatten einen tollen Samstag Abend und dafür danke ich Ihnen alles sehr herzlich. Ich kann dieses Stück nur jedem empfehlen, der Musicals mag.
Sabine Just, 15.06.2015
Sabine Just, 15.06.2015

Ein schweres Thema in ein Musikal zu packen, mutig, aber es funktioniert. Emotionen kochen hoch. Grandiose Schauspieler, auch die ganz Jungen. Nicht zu toppen. Kommt ins Renaissance-Theater. Das muss man gesehen haben.
harry, 14.06.2015


"KUNST"
Kunst
Ein wundervoller Freitag- Theaterabend mit den Herren Simonischek, Samel und Wameling...Verneigung vor großen Schauspielern, einem tollen Bühnenbild, den Kostümen und einem tiefsinnigen und doch leichten Abend. Blumen und Beifall waren mehr als verdient. Bravo und Danke ! Corinna Gruenke, 23.05.2015
Corinna Gruenke, 26.05.2015


MARLENE
Eine wunderbare Schauspielerin! Mehr muss man dazu nicht sagen.
H. Hahn, 25.05.2015


DER NACKTE WAHNSINN
Wir hatten uns das Stück ausgesucht, wegen der K. Thalbach. Sie war wieder hervorragend, aber auch die anderen Schauspieler haben mit einer überzeugenden Glanzleistung uns einen lustigen und entspannten Abend beschert. Das Stück ist sehr interessant, weil es mal die Begebenheiten hinter der Bühne zeigt und dem Zuschauer dadurch eine andere Sicht auf die Geschehnisse bietet. Sehr gelungen - unserer Meinung nach !!!
Sabine Kostrewa, 15.05.2015


EWIG JUNG
Ein wirklich gelungener Theaterabend! Das ernste Thema wird skurril, urkomisch und intelligent dargestellt. Mimik, Gestik, Gesang...... einfach großartig! Hut ab vor den Schauspielern!
Gabriela Sarnow, 29.04.2015


MARLENE
Grandios und absolut authentisch dargestellt. Ein wirklich sehenswertes Theaterstück. Mein Kompliment an Frau Winter und Frau Jackwerth.
Gabriela Sarnow, 29.04.2015


MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN - Hans-Jürgen Schatz liest Kurt Tucholsky
Herzlichen Dank für einen entspannten, besinnlichen aber auch heiteren Ostermontag-Nachmittag.
Ich habe es genossen.
Regina Stephan, 12.04.2015


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Hallo ! war zum 2 Mal da !!!!!!!!! noch geiler wie beim ersten Mal, weil das Publikum besser war !!!!!!! Die Musiker und Gunter warern wie beim ersten Mal genial ! Danke Schön fur einen genialen Abend ! Ps.würde es mir immer wieder ansehen !!!!!!!!!
Achim Düenck, 09.04.2015


MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN - Hans-Jürgen Schatz liest Kurt Tucholsky
Wie aktuell und zeitlos sind doch Kurt Tucholskys Betrachtungen.
Hans-Jürgen Schatz hat eine sensible und schlüssige Auswahl an Texten getroffen und zu einem runden Programm zusammengestellt. In dem gewohnt brillanten Vortrag kamen auch die schauspielerischen Elemente nicht zu kurz.
Es ist immer wieder ein großes Vergnügen!
Dank an Hans-Jürgen Schatz und an das RenaissanceTheater, das den schönen Rahmen bietet. Es war der perfekte "Osterspaziergang" in die Welt der Literatur und des Theaters.
A.v.L., 07.04.2015


EWIG JUNG
Ich habe am Samstag das Stück zum ersten Mal gesehen und ich muss sagen, dass Alle, die mir davon vorgeschwärmt hatten, nicht zuviel versprochen haben.
Das wundervolle Theater, das Stück, die Musik... Alles hat wunderbar gepasst. Vielen Dank an das Schauspieler-Team für das Gänsehaut-Feeling, die Lachtränen, das Nachdenken...
Cliften Stephan, 06.04.2015

Habe das Stück zum 2 ten. Mal gesehen.
Super Super, sehr lustig und bedenklich.
Klasse Leistung der Schauspieler.

Wellenberger, 03.04.2015


UNWIDERSTEHLICH
032015
Im Gestrüpp der Hypothesen
"Unwiderstehlich" von Fabrice Roger-Lacan
im Renaissance-Theater Berlin

Fünf Stücke hat der 1966 in Frankreich geborene Autor Fabrice Roger-Lacan bisher veröffentlicht. Seinen "Krawattenclub" gab es bereits 2005 im Renaissance-Theater Berlin zu sehen. "Irresistible", deutsch "Unwiderstehlich", kam 2007 heraus und hatte jetzt im Charlottenburger Jugendstil-Intarsientempel Premiere.

Das Zweipersonenstück ist mit Anika Mauer und Boris Aljinović prominent besetzt. Regie führt Antoine Uitdehaag. Das Bühnenbild von Momme Röhrbein stellt ein Loft aktueller Moderichtung mit Bar und Kühlschrank sowie einer Treppe zum Upper Level auf die Bretter.

Eine Liebesbeziehung wird einer streckenweise schmerzhaften Detailanalyse unterzogen. "Er" ist ein erfolgreicher Jurist und Strafverteidiger, "sie" eine Verlagslektorin, die gerade die Edition des neuesten Romans eines von ihr bewunderten prominenten Schriftstellers vorbereitet. Als sie von einer Besprechung mit diesem Autor in ihre Wohnung zurückkehrt, verwickelt sie ihr Partner in ein Gespräch, das im Plauderton beginnt und zunehmend inquisitorisch wird. Der Anwalt, der an seinem Laptop des Plädoyer für einen skurrilen Lustmörder ausarbeitet, der seine Frau ermordet, zerstückelt und schliesslich verspeist haben soll, zieht aus seinem Werkzeugkasten dialektischer Argumentation immer neue Anwürfe gegen seine Partnerin hervor, die er einer heimlichen Neigung zu dem prominenten Romanautor bezichtigt. Das geschieht in geschliffener Sprache mit jeder Menge spitzfindigem Hintersinn, und hier liegt der eigentliche Reiz des Dialogstückes. Den gewünschten Offenbarungseid verweigert die Lektorin anfangs, befreit sich dann aber aus den konstruierten Zwängen und geht selbst zum Angriff über, in dem sie die Wohnung mit der Ankündigung verlässt, den Romanautor, diesen "Unwiderstehlichen", nunmehr aufsuchen und seine Essenseinladung annehmen zu wollen.

Nun hat der Anwalt die schlechteren Karten und verbringt solo eine Nacht zwischen Anklagen und Selbstmitleid. Die Partnerin kehrt danach zurück, aber nur um ihm mitzuteilen, dass sie dem "Unwiderstehlichen" nun nach Irland folgen werde. Das Florettgefecht der gegenseitigen Unterstellungen ist damit indessen keineswegs beendet, denn Monate später ist die Verlagslektorin wieder da und kündigt an, den von ihr bewunderten Autor nunmehr heiraten zu wollen.

Es vergehen Monate, nach denen die Verlagslektorin auf einmal erneut in der Tür steht. Ihrem Bericht ist nun zu entnehmen, dass auch die Beziehung zu dem "Unwiderstehlichen" von Besitzansprüchen und Einengungen der persönlichen Freiheit überschattet ist. Die beiden Ex-Verliebten kommen einander wieder näher, und ehe das Stück mit einer etwas grotesken Pointe endet, gewinnt der Zuschauer zumindest den Eindruck, dass die anfänglich so gefährdete Beziehung in ihr angestammtes Fahrwasser zurückgekehrt ist.

Der Rolle des Anwalts gewinnt Boris Aljinović neben dem überzeugenden Anwaltston, der mit dem eines "Tatort"- Kriminalkommissars verwandt ist, auch Momente sanfter Zerknirschung, zeitweiliger Überlegenheit und aufwallender Zuneigung zu seiner Partnerin ab. Anika Mauer ist ebenfalls sehr glaubwürdig die anfangs überraschte und überrumpelte Beklagte, die sich dann aber von den Fesseln des Dialogs befreit und den Spiess zum Leidwesen ihres Anwaltsfreundes umdreht. Ein durchaus spannendes Kammerspiel der zumeist eher leisen Töne, das beim Publikum aber verständnisinnigen Beifall findet.
Horst Rödiger, 22.03.2015


HANS-JÜRGEN SCHATZ LIEST EUGEN ONEGIN
Vielen Dank der Intendanz des Renaissance-Theaters, dass sie die Puschkin-Lesung wieder aufgenommen hat. Hans Jürgen Schatz ist es gegeben, seine Zuhörer so in Bann zu ziehen, dass man Raum und Zeit vergisst. und mit den Figuren der Dichtung bangt und hofft und sich von ihren Aktionen bewegen und berühren lässt. 'Danke, Herr Schatz, Sie sind ein Sprach-Zauberer!!
12.März 2015 Eveline Bartlitz
Eve, 16.03.2015

Eugen Onegin
Und wieder war es eitel Freude, Hans-Jürgen Schatz zu erleben, ihn zu hören und zu sehen.
Alexander Puschkins Verse wurden zu einem einzigartigen Vergnügen, sogar für die nicht mehr ganz intakten Ohren unserer Freunde. Umso bedauerlicher ist es, dass wir die Tucholsky- Lesung
nicht erleben können. Wir hoffen deshalb unbedingt auf eine Wiederaufnahme!!
Irmela und Peter-Henning Rietz 16.03.2015
Irmela Rietz, 16.03.2015


MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN - Hans-Jürgen Schatz liest Kurt Tucholsky
Dass die Werke Tucholskys auch achtzig Jahre nach seinem Ableben nichts an Prägnanz und Wahrhaftigkeit eingebüßt haben, war am Samstag bei der Lesung von Hans-Jürgen Schatz deutlich zu spüren. Ob "Ein Ehepaar erzählt einen Witz" oder "Berliner Fasching" - er rezitiert feinsinnig und treffend. Das Publikum dankte es mit großer Aufmerksamkeit und kraftvollem Applaus. Die nächste Möglichkeit dies zu erleben ist übrigens am Ostermontag, den 06. April 2015.
Simon Neumann, 15.02.2015


WAISEN
Ein ganz besonderer Theaterabend! Herzlichen Dank an das Team des Renaissance Theaters & im Besonderen an die Darsteller!!!!! und den Autor.
Einziger Wermutstropfen, dass Publikum am 12.02.15. Es ist mir völlig unverständlich, dass bei diversen Szenen/Dialogen, gelacht wurde!
Norbert Rosenthal, 13.02.2015

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Ein Seelen-Krimi
Dennis Kellys "Waisen"
im Renaissance-Theater Berlin

Die Bühnen-Transfusion vom Hamburger St. Pauli-Theater nach Berlin ins Renaissance-Theater scheint sich zu bewähren. Nach "Arsen und Spitzenhäubchen" ist nun "Waisen" vom 1968 in London geborenen Autor Dennis Kelly zu Gast. Das Stück war 2009 beim Edinburgh-Festival uraufgeführt worden, und die jetzt in Berlin für wenige Vorstellungen gezeigte Inszenierung von Wilfried Minks hatte 2014 im Hamburg Premiere.

Das mit Uwe Bohm, Johann von Bülow, Judith Rosmair und dem kleinen Fabian Staemmler besetzte Kammerspiel beginnt mit einem Knalleffekt: in die Abendbrot-Szenerie des braven britischen Ehepaars Danny (von Bülow) und Helen (Rosmair) platzt Liam, der Bruder der Gattin (Bohm), blutüberströmt herein und behauptet, sein verschmiertes Shirt rühre von einer spontanen Aktion als barmherziger Samariter her, als der er einem verletzt auf der Strasse liegenden jungen Mann zur Hilfe geeilt sei.

Angesichts mancher Ungereimtheiten in dieser Schilderung des Sachverhalts entrollt sich Zug um Zug aus den Dialogen des Trios ein ganz anderer Sachverhalt, der sich zuerst an der Frage entzündet, ob in dieser Situation die Polizei einzuschalten sei. Liam, so stellt sich heraus, ist vorbestraft und sollte besser nicht in den Scheinwerferkegel der Ordnungshüter geraten. Er wie seine Schwester Helen sind Waisenkinder, und Liam ist bereits bei früheren Gelegenheiten durch tätliche Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen aufgefallen. Seine Schwester Helen versucht nun, durch eine Flut von hypothetischen Annahmen herauszufinden, was in der gegebenen Lage das sinnvollste Verhalten wäre. Ihr Ehemann Danny erscheint zunächst als angepasster ruhiger Bürger, der sich sogar den Vorwurf gefallen lassen muss, ein Feigling zu sein.

Im Zuge einer raffinierten Steigerung des szenischen Geschehens stellt sich nun heraus, dass die eigentliche Handlung psychogener Natur ist und sich im Seelenleben der drei Personen vollzieht. Nacheinander enthüllen die beiden Waisenkinder Details aus ihrer Vergangenheit, die sie und ihr Verhalten geprägt haben. Schliesslich bekommt der anfangs geschilderte Hergang der Strassenszene einen ganz anderen Akzent. Selbst der anfangs bieder und eher distanziert wirkende Danny wird in den Sog der Enthüllungen hineingezogen. Am Ende steht er als Mittäter da, der auf diese Weise seine Familienzugehörigkeit unter Beweis stellt.

Kleine Mäkelei am Rande: Dass der Proszeniumsvorhang sich zu Beginn nicht heben will und die Wandstation eines Telefons sich später bestimmungswidrig aus der Befestigung löst, gehört zu den erheiternden kleinen Pannen, die von jeher das Live-Theater würzen. Dass aber die drei ausgezeichneten Akteure ihre Texte über weite Strecken mit extrem verhaltener Zimmerlautstärke sprechen, so dass sie in den hinteren Parkettreihen kaum zu vernehmen sind, nimmt diesem spannenden Stück ohne Not viel von seiner möglichen Wirkung. Gleichwohl lebhafter Applaus für ein gelungenes Gastspiel.
Horst Rödiger, 13.02.2015


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Wir haben Gunter Gabriel gesehen und waren schwer beeindruckt. Es waren wohl lange Lehrjahre, bis er hier sein Meisterstück abgeliefert hat. Bravo!!
Marlies Michel, 12.02.2015

war am 8.2 da!!!!!!!!!!!! genial,super !!!!!!! Danke Gunter Gabriel,!!!!!!!!!!!! durch Dich lebt er weiter ! und Du bist der Deutsche Johnny cash ! ich hatte Tränen in den Augen , vor Freude !!!!!!!!!!
Achim Duenck, 09.02.2015


DER NACKTE WAHNSINN
Ich gehörte gestern zu den armen Gästen, die den Wahnsinn nicht erleben durften. Ich wünsche dem Darsteller gute Besserung und wollte mal mitteilen, daß Ihr Service hervorragend ist! Per Mail und per Telefon eine Info und beides so nett, freundlich und bedauernd - ein großes Lob an die Mitarbeiter! Da fällt der Verzicht weniger schwer. Komme im Mai!
Brigitte Schäfer, 01.02.2015


NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG - Hans-Jürgen Schatz liest E.T.A. Hoffmann
Es war schön, das neue Jahr mit " Nussknacker und Mausekönig" zu beginnen!Ich freue mich, Hans-Jürgen Schatz in weiteren Lesungen zu erleben.
Und ich wünsche mir, ihn endlich wieder in einem Theaterstück zu sehen!
Er gibt nicht nur wunderbar literarische Texte wieder,
er ist auch ein wunderbarer Schauspieler.
Anna Stern
Anna Stern, 21.01.2015


ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN
Ein wunderbarer Abend! Kurzweilig, amüsant und eine reine Freude den Schauspieler bei ihrem Spiel zusehen zu dürfen! Wir hatten die gestrigen Karten beim Renaissance Theater gewonnen! Danke! Wir können nur allen raten , nutzt die Chance bis zum 18.1 und schaut Euch das stück an!!!!!
D.Weitzel-Kahe, 17.01.2015

011615
Der geheime Konsens der Verrückten
"Arsen und Spitzenhäubchen"
im Renaissance-Theater Berlin

Für ganze vier Vorstellungen gastiert erneut ein Erfolgs-Import aus dem Hamburger St. Pauli-Theater in Berlin: das begeisterte Publikum im ausverkauften Renaissance-Theater geniesst einen bewährten Dauerbrenner, der seine Rolle zunächst als erfolgreiches Bühnenstück am Broadway und später als bis heute beliebter Film bewiesen hat: Joseph Kesselrings "Arsen und Spitzenhäubchen", im Bühnenbild von Raimund Bauer inszeniert von Ulrich Waller in einer Besetzung, die allein schon eine Attraktion ist. Vor Jahresfrist war die Produktion hier schon einmal zu Gast, mit drei Vorstellungen damals knapp dosiert, und der Appetit der Zuschauer auf diese giftige Komödie ist offenbar ungebrochen.

Den Film kennt jeder Kinofreund, aber das Bühnenstück ging diesmal zeitlich dem Film voraus, und erst als die Bühnenversion nach 1444 Vorstellungen ihren Reiz zu verlieren begann, durfte der schon 1941 produzierte Film mit Cary Grant und Peter Lorre 1944 endlich in die Kinos.

Der Reiz des in sich logischen und plausiblen Bühnenstückes liegt darin, dass eine ganze Kette von Ungeheuerlichkeiten so in die scheinbar friedliche Atmosphäre eines bürgerlichen Hauses im New Yorker Stadtteil Brooklyn eingebettet ist, dass der Zuschauer sich pausenlos am Zusammenwirken von Irrsinn und Verbrechen weiden kann, ohne selbst moralische Bedenken hegen zu müssen. Da sind vor allem die beiden ältlichen Schwestern Martha (Angela Winkler) und Abby Brewster (Eva Mattes), die das bruchlose Nebeneinander von Nächstenliebe und Serienmord mit grösster Selbstverständlichkeit vorleben. Dann ist da noch ihr Neffe Teddy Brewster (Gerhard Garbers), der den Familien-Tick gleichfalls mitbekommen hat , sich für Präsident Roosevelt hält und zu nächtlicher Stunde mit Fanfarenklang zur Attacke die Treppe hinaufstürmt. Sein Bruder Mortimer (Uwe Bohm) ist der einzig Normale in dieser Familie und versucht zu retten, was zu retten ist. Dann sind da noch die beiden Ausbrecher aus der Psychiatrie, Hobbychirurg Dr. Einstein (George Meyer-Groll) und sein Kompagnon mit der Hitler-Physiognomie Jonathan Brewster (Christian Redl), die ihrerseits ein beachtliches Quantum von zwölf Leichen auf dem Kerbholz haben. Drumherum eine Reihe von ahnungslosen Polizisten (Timo Klein und Oliver Urbanski) sowie Mr. Witherspoon (Niels Hansen), der Chef einer Nervenheilanstalt. Mortimers Verlobte Elaine (Deborah Kaufmann) versteht anfangs die Wechselbäder der Gefühle nicht, die Mortimer ihr zuzumuten gezwungen ist, und später wird sie gar noch in den Reigen der Gewalt einbezogen.

Unter den darstellerischen Kabinettstückchen ragen natürlich die beiden Brewster-Schwestern besonders hervor. Was Eva Matthes und Angela Winkler hier an genau beobachteten altjüngferlichen Zickigkeiten und absonderlichen Gewohnheiten zu bieten haben, ist ein Kapitel für sich. Auch die anderen Figuren sind alle sorgfältig ausgeformt und passen genau in diese unglaubliche Geschichte hinein, in der immer neue, liebevoll eingesetzte Details zu entdecken sind. Die Publikumsreaktionen reichen von verständnisinnigem Schmunzeln bis zu schallendem Gelächter und münden an Ende in eine ganze Serie von Beifallsauftritten.

Ganz nebenbei hat hier auch das Programmheft mal ein Sonderlob verdient. Das reicht von den großformatigen Probenfotos aus der Kamera von Fotografen-Legende Jim Rakete bis zu den amüsanten Textbeiträgen, die ausser hilfreichen historischen Daten auch nützliche Details zur Wirkung von Arsen, Strychnin und Zyankali anzubieten haben. Selbst ein Rezept zur Herstellung des Holunderweins, der im Stück eine so wichtige Rolle spielt, ist wiedergegeben.
Hordst Rödiger, 16.01.2015


EWIG JUNG
14.01.2015-Lippstadt
Das war mit großem Abstand das BESTE !!!, was wir in denn letzten Jahren gesehen und vor allen Dingen gehört haben. Vor allem das große Medley mit den vielen verschiedenen Songs, grandios !! Weiter so !!

A.+H. Görkes aus Warstein
A.+H. Görkes, 16.01.2015


MEINE SORGEN MÖCHT ICH HABEN - Hans-Jürgen Schatz liest Kurt Tucholsky
Ein sehr unterhaltsamer Nachmittag mit immer wieder erstaunlicher Aktualität. Die spontane Bezugnahme auf das Geschehen in Paris hat mich sehr berührt - das war zu Ehren Tucholskys und der Satire sehr angemessen. Dafür danke ich.
Hannelore Kossel, 14.01.2015


NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG - Hans-Jürgen Schatz liest E.T.A. Hoffmann
Ein herzliches Kompliment für den Lesepartner, den ich bei E.T.A. Hoffmann als Vortragenden genossen habe. Und nun freue ich mich auf die gemeinsame Deutsch-Lesung am 24.1.Horst Pillau
Horst Pillau, 05.01.2015


ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
Ich weiß nicht zu wem ich gehöre

Danke für den wundervollen Abend, ein tolles Stück und tolle Schauspiele die alles gegeben haben. Was will man mehr.....

Bernd 13.12.2014
Bernd Grundmann, 16.12.2014

was für ein wahnsinnig schöner Abend.
Danke an das großartige Ensemble, Danke an Dich, Torsten. Wir hatten viel Spaß.
jacki, 13.12.2014


DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN Chanson-Musical nach Irmgard Keun von Rainer Bielfeldt und Carsten Golbeck
Vielen herzlichen Dank für die so besondere Premiere gestern Abend vom Kunstseidenen Mädchen. Mit/von einem zauberhaften Rainer Bielfeldt und von einem magischen Carsten Golbeck mit der bemerkenswert berührend glanzvollen Antonia Bill (Berliner Ensemble)

Der Abend hat meinen Monat gerettet :,-)

Besten Gruss, Florian Gronen
Florian Gronen, 10.12.2014


DER VORNAME
Das Stück ist einfach grandios. Alle Schauspieler sind super gut. Man hättte noch gerne länger den Diskussionen zugehört.
Das Stück ist wirklich zu empfehlen.
Margit Fritsche, 06.12.2014


DER NACKTE WAHNSINN
Vielen Dank dem ganzen Ensemble für einen wunderbaren Theaterabend! WAHNSINN!!!!! Viele Grüße aus Essen Peter Vosbeck
Peter Vosbeck, 01.12.2014


NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG - Hans-Jürgen Schatz liest E.T.A. Hoffmann
Es war ein wunderbarer Auftakt zum Ersten Advent mit den beiden Künstlern Hans Jürgen Schatz und Holger Groschopp mit zweimal Nussknacker mit gesprochenem E. Th. A. Hoffmann und Tschaikowskys Nussknacker-Ballett, jeweils perfekt eingestreut von dem Pianisten. Es ist ein so fantasievolles Märchen, das verdient, wieder an die Öffentlichkeit gebracht zu werden.
In der Hoffnung, auch die verpasse "Onegin"-Lesung wieder auf dem Spielplan 2015 zu finden, danke ich für die perfekte weihnachtliche Einstimmung.
Bartlitz, Eveline, 30.11.2014

Dass das Renaissance-Theater einer der schönsten Musentempel in unserer Stadt ist, bleibt unbestritten. Bisher kannte ich „nur“ den großen Saal, doch am vergangenen Samstag war ich gebannter Zuhörer im Bruckner-Foyer. Dargeboten wurde ein Märchen, das keine traditionelle Zielgruppe hat. „Nussknacker und Mäusekönig“ wurde durch den Erzähler Hans-Jürgen Schatz zu einem lebendigen Literaturereignis. Es hat mir Vergnügen bereitet, zu lauschen und in die Erzählung E.T.A. Hoffmann's einzutauchen. Ich freue mich, dass es diese zweite publikumsnahe Bühne im ehrenwerten Hause gibt. Die Karten für das Tucholsky-Programm im Januar 2015 habe ich mir bereits gesichert!
Simon Neumann, 30.11.2014


DER GHETTO SWINGER
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Wie der Zufall so spielt
"Der Ghetto Swinger" als Gastspiel der Hamburger Kammerspiele
im Renaissance-Theater Berlin

Ein riesiger weisser Davidstern, im Proszenium über die edle, dunkelbraune Holztäfelung gehängt, verdeutlicht das Thema und den Ernst der Situation. Was aber aus jener Zeit des Dritten Reiches über das Schicksal der Juden berichtet wird, wirkt zunächst eher skurril als gefährlich. Das Stück ist im ersten Teil der durchaus geschickt und abwechslungsreich gemachte Versuch, der später tödlichen Realität dieser Zeit einen etwas bohemienhaften Charme abzugewinnen. Aber die Lebensgeschichte des "halbjüdischen" Musikers Coco Schumann ist der Beweis dafür, dass es diese Atempausen der Vernichtungsmaschinerie bis in die Kriegsjahre hinein tatsächlich gegeben hat und dass derjenige auf besondere Weise privilegiert war, der ein swingtaugliches Instrument spielte.

Das Hamburger Gastspiel, von der Elbe an die Spree transferiert, scheint sich zuerst an allem Grässlichen geschickt vorbeizuschmuggeln und setzt auf die unausrottbare Vitalität des amerikanisch geprägten Swing nach dem Motto :"Die Systeme kommen und gehen, die Musik bleibt". Aber wer dieser Szenenfolge voreilig eine unzulässige Simplifizierung vorzuwerfen bereit war, wurde im zweiten Teil eines Besseren belehrt: da wird Coco Schumanns Leidensweg durch die Konzentrationslager in kurzen Szenen, wie in Momentaufnahmen, nachgezeichnet, und das quälende Nebeneinander von pauschaler Grausamkeit und zufallsbedingten Aufschüben ist bedrängend präsent.

Die Aufführung ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert und insgesamt ohne Abstriche gelungen. Der erste Schritt war zweifellos, aus Coco Schumanns Lebenserinnerungen eine Bühnenfassung zu erstellen und sie mit Songs der Zeit anzureichern. Was dann auf der Bühne zu sehen ist, kann sich aber außerdem einer instinktsicheren Beschränkung auf das Wesentliche rühmen. Die Inszenierung von Gil Mehmert, von dem auch die Auswahl der ergänzenden Songs stammt, stützt sich auf die spartanisch knappe Ausstattung von Beatrice von Bomhard.

Unter den Akteuren ragt begreiflicherweise die fabelhafte Helen Schneider hervor, die sich ungeachtet eines bezaubernden Rest-Akzents aus New York überaus geläufig auch in den raschen Passagen ihrer Erzählerrolle, vollends aber in den faszinierend farbenreich vorgetragenen Songs bewegt. Das gilt sowohl für deutsche Hits der Zeit wie "Wir machen Musik" oder "La Paloma", aber ebenso für international verbreitete Songs wie "Night and day" oder Gershwins "I got rhythm". Die tänzerische Gewandtheit kommt ihr ebenso zugute wie ihre darstellerische, sogar mimische Präzision. Um sie herum ein Männerensemble aus lauter Musiker-Schauspielern, die eine Band mimen oder einfach dem Akkordeon Töne entlocken, die blitzschnell eine bedrückende oder bedrohliche Situation illustrieren. Konstantin Moreth ist der Titelheld, Christoph Tomanek der Prototyp des brutalen Nazis mit dem stundenweise weichen Herzen.

Der ausgedehnte Applaus bekräftigt, dass diese Aufführung unter die Haut ging, gerade weil sie auch auf professionelle Weise unterhaltend war.

Horst Rödiger, 07.11.2014


DER NACKTE WAHNSINN
Wir waren gerade im NACKTEN WAHNSINN. KatharinaThalnach war wunderbar! Boris Aljinovic super. Aber Nadine Schori war hinreißend, hinreißend, hinreißend!!! Ein herrlicher Abend- so toll. mehr davon und von dieser kongenialen Schauspielerzusammenstellung, besonders der drei genannten.
M. Klaus, 14.10.2014


ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL
Kurzweilig - urkomisch - brillant gespielt!
Dieses Stück sollten sich Theater-Liebhaber in jedem Fall ansehen. Absolut empfehlenswert.
Daniela L., 14.10.2014

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Frau Margot und die anderen

"Ich bin wie Ihr, ich liebe Äpfel"
im Renaissance-Theater Berlin

Sie hat es getan, mit geschickter Hand und beispielhaftem Erfolg: Theresia Walser, Tochter des vielgelesenen und gelegentlich kontrovers diskutierten Schriftstellers Martin Walser, hat Wesensäusserungen und Zitate von drei Diktatorengattinnen, sämtlich in den Printmedien dokumentiert, zu einem überaus amüsanten und sprachlich virtuos montierten Bühnenstück zusammengeführt, das 2013 unter dem Titel "Ich bin wie Ihr, ich liebe Äpfel" in Mannheim uraufgeführt worden war. Jetzt ist das Stück in einer Inszenierung von Tina Engel am Berliner Renaissance-Theater zu sehen, und die Aufführung bietet, um dies vorwegzunehmen, das reine Vergnügen in einer heutzutage selten gewordenen geschliffenen Form- und Stilsicherheit.

Das Ganze ist natürlich eine Fiktion, aber eine geschickt und amüsant gemachte. Der etwas verträumt klingende Titel entstammt einem Gedicht des langjährigen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi, der die eigene Psyche seinem Volk auf diese Weise nahezubringen versuchte. Hier ist er die Sammellinse für die Selbstaussagen dreier sehr verschiedener Damen, deren Schicksal gleichwohl durch das Privileg gekennzeichnet war, das ihnen ausgelieferte Volk und die ihnen zu Füßen liegende Welt auf die für sie bequemste Weise interpretieren zu dürfen - einfach weil sie Teil eines Machtapparates waren.

Der Reiz des Ganzen liegt im Konstrukt der Situation, die diese Gattinnen berühmter Diktatoren hier zusammenführt. Ihre Männer sind sämtlich bereits verstorben oder wenigstens abgesetzt, und sie kommen nunmehr zusammen, um eine gemeinsame Pressekonferenz vorzubereiten, die wiederum der medialen Auswertung ihrer Lebenserfahrungen dienen soll. Vorerst bleibt aber der Vorhang zur Öffentlichkeit noch geschlossen, und die drei Damen sind mit sich und einem Simultandolmetscher allein, der ihre lichtvollen Aussagen jeweils wiederholt, dabei aber häufig ebenso komische wie sarkastisch kommentierende Abwandlungen des Wortlauts vornimmt. Boris Aljinović holt aus seiner Rolle, die ihn gewissermaßen zum Spielmeister macht, jede Menge komödiantischer Effekte hervor.

Corinna Kirchhoff ist Margot Honecker, und sie kommt mit dieser Rolle zwischen Weltfremdheit und Raffinesse, Verschrobenheit und Selbstgerechtigkeit sehr gut zurecht, ohne die Wirklichkeit zu überzeichnen, wie sie sich an Interviews aus dem fernen Chile ablesen lässt. Die Darstellerin der Imelda Marcos, der Gattin des philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos, ist Imogen Kogge, und sie geht besonders wonnevoll schamlos mit ihrem Reservoir an Aussprüchen und Thesen zu Wesen und Art des Volkes um. Eigentlich müsste man ihr Leben zu einer Oper verarbeiten, meint sie, die das Schöne liebt und über ein riesiges Arsenal höchstens einmal getragener Schuhe verfügt. Dritte im Bunde ist Judith Rosmair in der Rolle von Leïla Ben Ali, der Gattin des tunesischen Präsidenten Ben Ali, die bei dessen Abgang 2011 noch sagenhafte fünf Tonnen Gold ausser Landes geschafft haben soll, lasziv, langbeinig und zielbewusst. Alle drei Damen haben ihre ganz eigene Weltsicht, die sich auch durch radikale Schicksalswechsel in keiner Weise hat beeinträchtigen lassen.

Das Publikum verfolgt den Pointenwirbel mit größtem Vergnügen und spendet schließlich ausgiebigen Beifall für einen reizvollen Geschichts-Cocktail, der überaus bühnenwirksam offeriert wird.
Horst Rödiger, 09.10.2014

Einfach köstlich diese "Weiber"; drei großartige Schauspielerinnen; ein wunderbarer Boris und ein kurzweiliger Abend. Super, macht weiter so!
schackeline, 06.10.2014


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Feinsinnige und amüsante Wort- und Schauspielkunst von Hans-Jürgen Schatz; auch Horst Pillau weiß, wovon er redet - o ja! Die beiden ein gutes Gespann, ein Synergieeffekt. Keine einzige Länge, und Pause und weiter und schwupps sind zwei Stunden um. Wie machen die das?
Gerd Gauglitz, 06.10.2014


DER GHETTO SWINGER
Seid mehr als 30 Jahren stehe ich als Saxmann mit Coco Schumann auf der Bühne, war vor 2 Jahren mit ihm bei der Uraufführung in Hamburg und freue mich jetzt auf das Renaissance Theater.
Freundlichst,
Karl.-H.Böhm
Karl Böhm, 04.10.2014


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Nach diesem wunderbar kurzweiligen, gekonnt gestalteten, intelligenten Abend am vergangenen Sonnabend, haben wir umgehend für die nächste Vorstellung am 1. November geworben. Das ist Unterhaltung im allerbesten Sinne.
Zwei Könner auf der Bühne, Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau präsentieren und zelebrieren eine breite Palette von heiter bis besinnlich. Wie sagt der Berliner als höchstes Lob "es war gar nicht mal so schlecht" ! Hingehen ! Mal wieder ein schöner Theater-Abend in Ihrem Hause.
Peter-Henning und Irmela Rietz, 22.09.2014

Es ist faszinierend, wieviel es zum Thema Deutsch (herzhaft) zu lachen gibt!
Nein, aber jetzt mal im Ernst: wenn man nicht schon mit Interesse an der Deutschen Sprache in diese Lesung hineingegangen ist, so kommt man mit großer Sicherheit sehr interessiert und mit Lust auf diese Sprache wieder heraus!
Hervorragend vorgetragen von Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau, die als Duo so manche Überraschung auf Lager haben! In dieser Lesung wird man rundum gut unterhalten und trotzdem kommt man mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gebildeter wieder heraus, als man hineingegangen ist, wenn nicht sogar mit einem Buch von Herrn Pillau unterm Arm!
Ich kann diese Veranstaltung nur weiterempfehlen!
J.M. Witzmann, 22.09.2014


DER NACKTE WAHNSINN
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wollte eigentlich nur meine Tante besuchen und Berlin erkunden ... aber leider machte mir mein Herz einen Strich durch die Rechnung...anstatt Berlin in vollen Zügen genießen zu können, landete ich in der Charité .....nach fast drei Wochen hatte ich nun endlich die Möglichkeit mir Die Hauptstadt ein wenig anzuschauen und mein Bruder, der auch hier wohnt hat mir per Auto eine Spezialrundfahrt beschert, die auch an Ihrem Theater vorbeiführte....ich hatte große Sehnsucht wieder Mal ein deutsches Theaterstück genießen zu können, ich lebe seit 20 Jahren in der Nähe von Verona am Gardasee, also kaufte ich mir und meiner Tochter- die mir nachgereist ist, Berlin als ABI- Geschenk ....- eine Karte für dieses Stück. Die Schauspieler haben großartiges geleistet und wir haben Tränen gelacht und gestern Abend und heute noch ganz viel darüber erzählt und geschmunzelt....Sie haben das erreicht was momentan bei mir sehr schwer ist, nicht an meine Krankheit- und wie geht es weiter- zu denken. Ich bedanke mich herzlichst für diesen unvergesslichen, wunderschönen, zauberhaften, erholsamen und außergewöhnlichen Abend!!! Sie können sicher sein, ab jetzt werde ich meine Verwandten öfter besuchen und werde es mit Sicherheit einrichten, mir wieder so ein Erlebnis bei Ihnen zu gönnen! Gratulation an ein wunderbares Theater Team mit so viel diszipliniertem Auftreten und Können. Viele Grüße Heike Adam Verona Italien
Heike Adam, 02.07.2014

Was für eine rasante und humorvolle Inszenierung. Ich habe selten so meine Lachmuskeln "verletzt", wie in diesem Stück geschehen. Ich möchte keinen der Schauspieler hervorheben, denn das Zusammenwirken der Darsteller als Ganzes war einfach grandios. Vielen Dank für einen unvergesslichen Abend vor und hinter den Kulissen.
Michael Metzger, 23.06.2014


HEINRICH HEINE - Bissiger Humor zwischen Liebe und Zorn
Gestern, spontan in Ihrem Hause gewesen. Heinrich Heine. Vergessen die Temperaturen! Einfach nur genial! Großartig!
Conrad Hain, 09.06.2014


DIE IDEALE FRAU
Herzlichen Dank für die wundervolle, unterhaltsame Vorstellung. Ein sehr schöner, kurzweiliger Abend mit einer brillanten Hauptdarstellerin, die aber auch die anderen Darsteller mitreißt.
Heidemarie Jehne, 30.05.2014


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Da geht nur ein Wort " super".
bin von Gunter nichts anderes gewohnt.ff
weber gerhard, 19.05.2014


MANCHE MÖGEN´S KREIS!
"HAPPY BIRTHDAY" !

Robbie
Robert(Robbie)Coverton, 13.05.2014


DER NACKTE WAHNSINN
La Farce oblige
oder die Apotheose des Absurden
"Der nackte Wahnsinn"
im Renaissance-Theater Berlin

Auch der "gehobene Blödsinn" hat seine Ahnengalerie. Illustre Namen wie Shakespeare, Goldoni, Eugène Labiche und Georges Feydeau säumen den Pfad des Genres der Farce, der bis zum Briten Michael Frayn und seinem 1982 in London erstmals aufgeführten Bühnenstück "Noises off" führt, woraus "Der nackte Wahnsinn" wurde, in einer ersten Inszenierung 1996 am Berliner Renaissance-Theater zu sehen. Schon damals spielte Boris Aljinović, soeben neu an dieses Theater verpflichtet, die Rolle des Garry Lejeune.
Die Farce lebt durch ein Feuerwerk absurder Situationen, in raschem Wechsel klappende Türen und vor allem ein rasantes Tempo, das von den Schauspielern hohes artifizielles Geschick sowie vom Publikum wache gänzliche Hingabe und die Bereitschaft zu hemmungslosen Lachkaskaden erfordert.

All diese Voraussetzungen erfüllt die Neuinszenierung von Guntbert Warns mit schlafwandlerischer Sicherheit, und sie hat überdies eine Besetzung aufzubieten, die alle Reize der Vorlage zur vollen Entfaltung bringt. Basis und Background für diesen durchschlagenden Erfolg ist das Bühnenbild von Momme Röhrbein, das den Zuschauer gleich zu Beginn mit einer verheißungsvollen Vielzahl öffnungsbereiter Türen konfrontiert. Im zweiten Akt läßt sich die Szenerie sogar mit menschlicher Unterstützung als Drehbühne einsetzen und präsentiert Backstage eine mindestens ebenso verwirrende Handlung aus Slapstick und Situationskomik wie zuvor auf der Vorderbühne. Was zur Pause kaum mehr steigerungsfähig erscheint, kulminiert danach im Zeichen der 98. Vorstellung jener prototypischen Provinz-Wanderbühne, die ihre umwerfenden szenischen Bemühungen auch unter chaotischen Bedingungen unbeirrt fortsetzt.

Die überaus fein ziselierte Handlung ist ein Bühnenfest für die Schauspieler, ohne dass es je zur reinen Klamotte abrutscht. Den ganzen Wirbel eröffnet die unvergleichliche Katharina Thalbach mit ihrer herrlich knarzenden Stimme als sardinenkredenzendes Hausfaktotum Dotty Otley, die ihren Hausherrn und Steuerflüchtling Frederick Fellowes( Robert Gallinowski) samt Gattin Belinda Blair (Petra Zieser) "in Sch-panien" wähnt. Boris Aljinović ist mit entfesselter Spielfreude der junge Garry Lejeune in dem Irrglauben, er habe das ganze Haus für sich und seine schlanke, langbeinige Gespielin Brooke Ashton (Nadine Schori) allein. Dann ist da noch der Einbrecher Selsdon Mowbray (Jürgen Wandel), der stets aufs Stichwort durch die Butzenscheiben des Fensters in der Bühnenmitte ins Haus einfällt. Regisseur der pannenreichen Handlung ist Lloyd Dallas (Kai Mertens), der den Schauspielern lichtvolle Hinweise zu ihrem Rollenverständnis gibt und von der vollbusigen Regieassistentin Poppy Norton-Taylor (Christin Nichols) unterstützt wird. Ralph Morgenstern, diesmal ganz ohne androgyne Untertöne, spielt den Bühnentechniker Tim Algood, der am Ende sogar noch vertretungsweise als skurriler Darsteller einspringen darf.

Ein kluger Trick des ausgefeilten Skripts besteht darin, dass bestimmte Textteile der Dialoge mehrfach wiederkehren, so dass der Zuschauer ziemlich genau einschätzen kann, an welcher Stelle der festgelegten Handlung er sich gerade befindet. Diesen Ablauf hier minutiös wiederzugeben, würde das Verständnis kaum fördern. Das Beste ist, man liefert sich dieser präzise abschnurrenden Maschinerie aus und empfindet zwei Stunden lang ungehemmtes, bisweilen schreiend komisches Vergnügen.
Hors Rödiger, 10.05.2014

Das war sehr turbulent, flott und
unterhaltsam, dazu bedarf es guter Schauspieler, die hier zweifellos zu Hause sind. Daher kommen wir gerne ins Renaissance-Theater, waren bisher noch nie enttäuscht von den Stücke in diesem Theater. Jürgen Henke
Jürgen Henke, 05.05.2014

Aufgepasst: eine schauspielerische Höchstleistung des gesamten Ensembles, sehr turbulent, Theater im Theater - einmal ganz anders. Großartig!
schackeline, 04.05.2014

Als nach zehn Minuten die ersten gingen, wollte auch ich nur weg. Wieder so ein BoulevardKlamauk! Aber ich war eingeklemmt und wollte keinen stören.
Es wurde immer besser!
Der Höhepunkt war der zweite Teil - die Bühne von hinten.
Es entwickelte sich ein furioses Spiel mit Türenschlagen, Treppen rauf und runter und gymnastischen KriechÜbungen aller Beteiligten, um den Blicken des Publikums zu entgehen.
Das Bühnenbild klassisch von vorne, modern von hinten, und ein verwirrendes hektisches Theater im Theater.
Animiert verließen wir das schöne ArtDecoEnterieur.
Ein Vergnügen und ein gelungener TheatrAbend!
Richard Röhrbein, 03.05.2014


WIR LIEBEN UND WISSEN NICHTS
Guten Tag nach Berlin, guten Tag aus Wolfsburg!
Wir waren das erste Mal gestern bei Ihnen im Theater. Kamen als Empfehlung von einem Bekannten, der regelmäßig bei Ihnen zu Gast ist.
Wir haben uns sehr wohl gefühlt, waren vom Ambiente und Freundlichkeit Ihrer Mitarbeiter sehr angetan, vor allem hat uns aber die schauspielerische Leistung Ihrer Vier sehr sehr gut gefallen. Dafür sagen wir aus Wolfsburg ganz herzlichen Dank.
Warner, 16.04.2014

041014
Wohnungstausch mit Hindernissen
"Wir lieben und wissen nichts"
im Renaissance-Theater Berlin

Moritz Rinkes Theaterstück von 2012 kommt im Berliner Renaissance-Theater auf die Bühne, die Inszenierung obliegt Torsten Fischer, das perfekt funktionierende Bühnenbild auf der knapp bemessenen Szene besorgt einmal mehr Vasilis Triantafillopoulos. Die ganz in weiss gehaltene Wohnung eignet sich auch hervorragend als Projektionsschirm, was im Laufe der Aufführung eindrucksvoll bewiesen wird.

Das Stück öffnet sich wie eine harmlos-flotte, geläufige Gesellschaftskomödie klassischer Prägung. Eine dieser modischen Ideen für kostensparendes, bewusstseinserweiterndes Live-Entertainment: zwei junge Paare haben aus beruflichen Gründen einen befristeten Wohnungstausch vereinbart und stehen kurz vor dem Absprung jeweils in die Lebensumgebung des anderen. Man kann auch Klischees einer Standardsituation modernen Theaters darin finden: Beziehungshektik ohne Beziehungstiefe, schrankenlose Egozentrik, das flüchtige Zueinander über Kreuz, das ohne wirkliche Veränderung in die Ausgangslage zurückkehrt, so dass die ganze Übung eigentlich am Schluss ohne Zögern von vorn beginnen könnte.

In Berlin sind Kulturhistoriker Sebastian (Hans-Werner Meyer) und seine Freundin Hannah (Gesine Cukrowski) zu Hause, und sie wollen sich zeitweise vice versa in das Züricher Domizil des Computerspezialisten Roman (Tonio Arango) und seiner Frau Magdalena (Judith Rosmair) verfügen. Der Kontrakt steht, und zum Zeitpunkt des vereinbarten Ortswechsels setzt die Handlung ein.

Was eigentlich eine reine Formalie sein sollte, wird nun in Wahrheit zu einem Wettlauf der Offenlegungen. Die scheinbar verlässlich vereinbarten Abmachungen passen nicht so recht zueinander. Sebastian hängt an seiner angestammten Umgebung und rüttelt an den Gitterstäben seiner Beziehung, Hannah klagt stattdessen über die Konflikte mit ihrer exakten Lebensplanung. Das alles geschieht in flotten Dialogen, pfiffig und pointenreich. Dann betreten Roman und Magdalena die Szene. Er hadert mit der ungeklärten Internet-Anbindung der Wohnung, sie knüpft indessen erste Kontakte zu Sebastian - die Unverstandenen verbinden sich. Diese schubweise Über-Kreuz-Emanzipation trägt nun die Handlung und kulminiert in kuriosen Komplikationen. Da ist die groteske Szene mit der Kryo-Kühleinheit, in der Magdalena mit Stephan unter konvulsivischen Zuckungen das Glück einer abstrusen Schönheitskur nacherlebt, die Magdalena "die Beine einer Zwanzigjährigen" verschafft. Später findet sich Roman mit seiner Magdalena in einem hinreissenden Konsens-Tango zusammen, der Tonio Arango in der Generalprobe wohl jenen schmerzhaften Muskelfaserriss beschert haben dürfte, der die erste der geplanten Voraufführungen platzen ließ. Ein andermal spielt Magdalena perfekt pantomimisch das Funktionieren einer Sex-Gummipuppe nach, die ihrem Gatten gelegentlich zu alternativen Freuden verhilft. Später lässt Roman dann die drei anderen und das Publikum an einem fulminanten Raketenstart teilhaben, per Beamer direkt übertragen aus Kasachstan, fortgeführt bis zu Bildprojektionen aus dem All, die an Kubricks "2001" erinnern.

Nun ist aus der anfänglichen Plänkelei eine ziemlich tiefsinnige Reflexion über den Sinn des Lebens in einer orientierungslosen, von wechselnden Marotten geprägten Gesellschaft geworden. Am Ende stieben alle auseinander, und Sebastian sitzt immer noch am Fenster seiner Berliner Wohnung, in einem der Bücher blätternd, zu denen er die einzig dauerhafte Beziehung hat.

Das Publikum, amüsiert und zugleich nachdenklich, spendet anhaltenden Applaus für einen Abend, der mehr als nur Erheiterndes bietet und vom Kuriosen zum Komplexen reicht.


Horst Rödiger, 11.04.2014


DER IDEALE MANN
032114
Intrige verbindet
"Der ideale Mann"
im Renaissance-Theater Berlin

Welche Eingriffe en détail die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek an Oscar Wildes 1895 uraufgeführter Gesellschaftskomödie "Der ideale Gatte" tatsächlich vorgenommen hat, wird wohl nur eine germanistische Seminararbeit klären können. Jedenfalls wurde daraus "Der ideale Mann" nach der Übersetzung von Karin Rausch, das mit Aufführungen in Wien und Zürich 2011 das Bühnenlicht der Welt erblickte. Anzunehmen ist, dass ihr einige Aktualisierungen und Schärfungen zuzuschreiben sind, die aber die Grundzüge der Handlung bewahren. In dieser Fassung ist das Spiel nun im Berliner Renaissance-Theater zu sehen. Die Regie besorgte Torsten Fischer, das sehr stabile Bühnenbild mit der vordergründigen Spielfläche und dem dahinter aufgebauten Amphitheater weiterer Zuschauerplätze stammt von Vasilis Triantafillopoulos.

Sir Robert Chiltern (Heikko Deutschmann) ist ein bislang unbescholtener, sogar sehr geachteter und erfolgreicher Politiker, den seine Frau Lady Chiltern (Anke Fiedler) eben wegen seiner moralischen Festigkeit und seines geradlinigen Wesens bewundert und anhimmelt. Zunächst werden diese beiden Personen eingeführt und um sie herum die Chiltern-Schwester Mabel (Christin Nichols), Lord Caversham (Jürgen Thormann) und dessen Sohn Lord Goring (Guntbert Warns) gruppiert. Den komödiantischen Knalleffekt, der die High Society so richtig aufmischt, liefert Ralph Morgenstern, der im Laufe des Abends nicht nur zwei Butler-Rollen geschickt ausdifferenziert, sondern sich auch blitzschnell in die spitzzüngige, pointenreiche Lady Markby zu verwandeln vermag, deren boshaft-sarkastische Äußerungen über die Spitzen der Gesellschaft das würzige Salz in der Komödiensuppe sind.

Da taucht Mrs. Cheveley (Anika Mauer) auf, in der Jelinek-Version interessanterweise aus Wien kommend, jener Stadt, in der man so unübertrefflich die Kunst erlernen kann, "anderen Menschen Kränkungen zuzufügen" - das ist wohl auch eigene Erfahrung der Autorin. Mrs. Cheveley strebt nach üppigem Nutzen aus den Geschäftsmöglichkeiten der Politik. Deshalb will sie den rthetorisch besonders talentierten Sir Robert Chiltern veranlassen, ein dubioses Kanalprojekt zu unterstützen, das dieser bisher ablehnt. Als Hebel will sie einen kompromittierenden Brief nutzen, der mehr darüber verrät, wie Sir Robert vor Jahren zu Ruhm und Vermögen gelangt ist. Der ist nun zunächst in der Klemme und sucht verzweifelt den Rat auch beim jungen Nichtstuer Lord Gorin. Als der ihm zu einer "Selbstanzeige" rät, geht ein verständnisvolles Raunen durchs Publikum - das Schicksal des Münchener Steuersünders ist jedem geläufig. Sir Robert ergreift die Flucht nach vorn und macht seiner in Tränen aufgelösten Gattin eine wortreiche Szene, in der er die Schuld an der unangemessenen Idealisierung der Männer einfach den Frauen zuschiebt. Wie sich nun im Kräftespiel der gesellschaftlichen Intrigen die Gewichte mal auf die eine, mal auf die andere Seite verschieben, ist unterhaltsam und ergötzlich zu verfolgen. Am Ende hat jede Person Schläge einstecken und Kompromisse schließen müssen, aber im Grunde haben diese Menschen der arrivierten Oberschicht mehr Interessen, die sie verbinden, als dass Trennendes zwischen ihnen stünde.

Viel Beifall für einen flott inszenierten, heiteren Abend der geschliffenen Seitenhiebe.

Horst Rödiger, 21.03.2014


EWIG JUNG
Es war eine wundervolle Vorstellung, wir waren begeistert und es war ein schöner Sonntagnachmittag.
Macht weiter so und bringt noch mehr solcher Stücke, das Leben ist ernst genug.
Ihre
Bärbel Dahms
Bärbel Dahms, 16.03.2014


DIE IDEALE FRAU
Hallo, schöne Seite !
wünsche Euch weiterhin viel Glück und Erfolg.
Gruß
Leni


Leni, 06.03.2014

Dankeschön für den wundervollen Theaterabend sage ich Allen auf und hinter der Bühne - zauberhafte Schauspieler, tolle Ausstattung vor allem der Damen und ernsthaft-humorvolle Dialoge ...zum Nachdenken und "Nachbesprechen" anregend. Corinna Gruenke, Berlin, 28.02.2014
Corinna Gruenke, 28.02.2014

Wir haben herzhaft gelacht und fühlten uns gut unterhalten. Dank der grandiosen Darsteller war die "Überlänge" der Inszenierung kaum zu merken. Wir empfehlen gern diese Komödie unter dem Motto: Wie du mit, so ich dir.
Brigitte Garnatz, 27.02.2014

Ein sehr kurzweiliges Stück, witzige Dialoge, ein wieder mal toll harmonierendes Ensemble, insgesamt ein schöner Abend.
schackeline, 25.02.2014

Abgesehen davon, dass das Stück hätte gekürzt werden können, war ich beeindruckt von der schauspielerischen Leistung der Hauptdarstellerin und ihrer Mutter. Trotz der bisweilen etwas schrillen Darstellung ist es ein hintergründiges Stück, das meine Freundin und mich nach der Voraufführung zum Nachdenken angeregt hat und für uns Frauen dieses Jahrhunderts ein "befriedigendes " Ende fand.Constanze hatte recht.
Elke Steinkrauss
Elke Steinkrauss, 25.02.2014

Vielen Dank für dieses unterhaltsame Theaterstück.

Wir haben lange nicht mehr so herzhaft gelacht und uns toll unterhalten gefühlt. Großes Kompliment an die Darsteller. Wir können dieses Stück nur weiterempfehlen.

Ihre
Sabine Just
25.02.2014
Sabine Just, 25.02.2014

022214
Wie du mir, so ich dir
Somerset Maughams "Die ideale Frau"
im Renaissance-Theater Berlin

Es war gewiss nur eine Frage der Zeit, wann das unverändert zauberhafte Renaissance-Theater, das manchen als das schönste Berlins gilt, seiner Inszenierung des "idealen Mannes" von Oscar Wilde und Elfriede Jelinek nun "Die ideale Frau" von William Somerset Maugham zur Seite stellen würde. Regisseur Antoine Uitdehaag ist intensiv bemüht, der 1926 im Ohio-Theater Cleveland uraufgeführten Gesellschaftskomödie "The constant wife", auf deutsch "Finden Sie, dass sich Constanze richtig verhält ?" ein zeitgemäßes Gewand zu geben. Eine Neuübersetzung von Michael Raab in der Diktion unserer Tage gehört zu den Verjüngungsmitteln, die allerdings nicht ganz verhindern können, dass die Ausgangslage der Spielsituation heute etwas betulich wirkt und die gesamte Exposition des ersten Aktes sehr ausführlich geraten ist.

Was bleibt und die Vorzüge des Abends überwiegen lässt, sind sehr gelungene schauspielerische Leistungen und geschliffene Dialoge, die man in zeitgenössischen Bühnenwerken oft vergeblich sucht. Die Geschichte von der anscheinend nichtsahnenden Ehefrau Constanze geborene Culver(Anika Mauer), deren Ehemann (Christian Schmidt) ein Techtelmechtel mit ihrer besten Freundin Marie-Louise (Marie Burchard) hat, bis Constanze schließlich den Spieß umdreht und den Gatten leiden lässt, wirkt zunächst in unserer krimiverwöhnten Zeit etwas brav. Gleichwohl ist es eine Freude, die gestandene Schauspielerriege agieren zu sehen, allen voran Tina Engel als Mrs. Culver, die in souveräner Haltung ein ganzes Feuerwerk zugespitzter Pointen über die Ehe und die Rolle der Frau im besonderen lanciert. Der zweite Hauptgewinner des Abends ist Boris Aljinovic in der Rolle des Marie-Louise-Gatten Mortimer Durham, der zunächst alle Indizien in der Hand zu haben scheint, um seiner Frau ihre Fremdgänge nachzuweisen, bis sich das Blatt wendet und der gehörnte Ehemann nicht nur reumütig um Verzeihung bittet, sondern seine Zerknirschung auch mit dem Geschenk eines teuren Schmuckstücks für die flatterhafte Gattin untermauert. Markus Gertgen ist Bernhard Kersal, der seine Jugendliebe Constanze nie vergessen hat und ihr nun erneut den Hof macht. Susann Uplegger tritt zunächst als Dienstmädchen Rosalie in Erscheinung und übernimmt dann die Rolle von Barbara Fawcett, die Constanze eine Anstellung als Innendekorateurin anbietet, was dieser eine willkommene Verdienstquelle erschließt. Nadine Schori rundet als Martha Culver das Duett der Culver-Töchter mit spitzzüngigen Bonmots ab. Wie hier nun mit den überlieferten Geschlechterrollen jongliert wird, wie insbesondere die Rolle der Frau mal entlarvt und mal karikiert wird, ist auch in einer heute stark veränderten gesellschaftlichen Grundsituation noch immer amüsant und ergötzlich. Viel Beifall vom verständnisinnigen Publikum.
Horst Rödiger, 24.02.2014

Ein absoltuter Knaller. Dieses Stück ist wirklich was für Frauen und Männer. Wir wissen auch alle, dass es die ideale Frau nicht gibt, aber in diesem Stück glaubt man fast an Sie.Sehr witzig gespielt und auch natürlich wieder mit viel Gesprächsstoff danach gefüllt.
Es war ein sehr unterhaltsamer Abend.
Mirella Stöcking, 24.02.2014
Mirella Stöcking, 24.02.2014


LAMPENFIEBER UND ANDERE KATASTROPHEN - Über die Bretter, die die Welt bedeuten
Sehr unterhaltsame und inspirierende Lesung! Vielen Dank! Herrn Schatz möchte ich zu gerne auch als Schauspieler in einem ihrer Stücke sehen! Der Mann ist Komödiant durch und durch.
Antje Rietz, 09.02.2014


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Vielen Dank für diese komische, köstliche und durchaus liebevolle Deutschstunde! Pillau und Schatz ein fabelhaftes Duo!
Felix Martin, 05.02.2014


EWIG JUNG
EWIG JUNG
Das beste Stück, dass ich je gesehen habe bekommt meine absolute Empfehlung. Ernstes Thema scharmant serviert. Die schauspieleirsche Leistung, die Mimik- einfach unglaublich. Da bleibt kein Auge trocken, wenn man vorzugsweise die vorderen Reihen nutzt. Es lohnt sich!
Ein wirklicher Geheimtip einer Berlinerin, die schon einige Bühnen unterschiedlicher Art in Berlin besucht hat.
Yvonne Frenkel, 03.02.2014


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Das Programm "WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde" ist einfach großartig: Man möchte eine Dauerkarte! In einer Zeit, in der der inhaltslose Halbsatz (mit vielen überflüssigen Geräuschen garniert und einem kräftigen "ey, Alter" beendet) dominiert, ist es eine Wonne zwei Männern der Sprache zu lauschen und sich manches Mal ertappt zu fühlen. Aber das Lachen macht den Kopf auf und man geht gestärkt aus dem Theater und ist wild entschlossen unsere wunderbare Sprache zu achten und zu ehren. Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau werfen sich die Bälle zu, daß es eine Freude ist und man sich wünscht: Mehr davon!!!!
Sigrid Grajek, 03.02.2014

Wir waren am Wochenende in Ihrem wunderbaren Theater und können wieder einmal nur schwärmen: So lacht man sehr gerne auch über sich selbst. Was ist unsere Sprache doch reich, und wie wenig Gebrauch machen wir davon. Pillau und Schatz haben den Nagel voll und ganz auf den Kopf getroffen, Kompliment.

Liebe Grüsse
N.Dittwald
N. Dittwald, 02.02.2014

Dringend muss ich mich hier noch einmal melden und berichten, dass ich diese brüllend komische Inszenierung doch ein zweites Mal gesehen habe. Und wieder hatte ich die riesige Freude, sehr sehr viel lachen zu können/müssen über den besonderen Humor. Bemerkenswert war für mich, dass mir auch andere Besucher an diesem Abend mit denen ich zufällig ins Gespüräch kam erzählten, dass sie sich schon mehrfach diesen Spass erlaubt haben. Stimmt, man kann wirklich nicht genug bekommen von dieser Lesung!! Der wechselnde Vortrag der aufeinander eingespielten tollen Schauspieler, die sich mit ernstem Gesicht die lustigsten Bälle zuspielen, ist einmalig gut. Wäre das Theater noch größer, würden sicher auch diese Plätze besetzt sein, denn man muss sich schon beeilen, um seine Karten zu bekommen. Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz sind phantastisch in ihren Ideen und Ihrer Art, diese zu vermitteln. Bravo !
Margit Henze, 02.02.2014

Großes Kompliment an Herrn Pillau und Herrn Schatz: Man lernt tatsächlich etwas über Deutsch, ohne belehrt zu werden.
Das war für mich Unterhaltung auf wirklich gutem Niveau mit augenzwinkerndem und ernsthaftem Hintergrund.
Ich hatte gedacht, dies würde nur ältere Menschen interessieren, und habe mich richtig gefreut, auch viele Jüngere im Publikum anzutreffen.
Ein volles Theater bei einer Lesung über unsere Sprache - das macht Hoffnung. Danke an das Renaissance-Theater!
Peter Laser, 02.02.2014

Ein wunderbar amüsanter Abend mit geistreichem Humor; uns allen "aufs Maul geschaut". Das phänomenale Zusammenspiel der beiden großartigen Schauspieler, die sich die Pointen wie Bälle zuwerfen mit unschuldigem Blick, macht reichlich Freude und man kann endlich mal wieder herzlich lachen.
Margit Henze, 31.01.2014


LAMPENFIEBER UND ANDERE KATASTROPHEN - Über die Bretter, die die Welt bedeuten
Hans-Jürgen Schatz versteht es meisterhaft
ernste und komische Situationen aus dem Theaterleben
in zwei kurzweiligen Stunden vorzutragen.
Wir haben diese Lesung sehr genossen.
Rüdiger Riedrich, 30.01.2014

Es war eine grandiose Vorstellung. Vielen Dank dem Renaissance-Theater!
Hans-Jürgen Schatz ist es auch mit diesem Programm gelungen, das Publikum zwei Stunden lang erstklassig zu unterhalten. Durch die Auswahl der Texte und die Gabe, diese so überaus plastisch zu Gehör zu bringen, war es ein kurzweiliger, amüsanter und zudem lehrreicher Abend.
A.v.L., 30.01.2014


VENUS IM PELZ
Herzlichen Dank für diesen kurzweiligen Abend.
Dank der brillianten Leistung der Darsteller verging die Zeit wie im Flug. Chapeau den Akteuren zu ihrer Performance, die uns zeitweise nicht unterscheiden ließ, ob sich die Handlung im Gestern, im Heute oder im Abstrakten befand; fließende, perfekte (da fast unbemerkt) Handlungsübergänge.
Wir waren begeistert.
P.S. Wie kann man nur so viel Text erlernen und auch noch vollständig wiedergeben? ;-)
Heike & Carsten Buchhauser, 26.01.2014

Das Stück nur mit 2 phantastischen Schauspielern besetzt war ein sehr gelungener Abend. Wie kann man sich nur 1,5 h den vollständigen Text merken? Es war auch so Klasse gespielt und witzig, dass man richtig gefesselt war vom Stück.Kann ich jedem Theaterliebhaber ans Herz legen.
Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten
Besuch.
Mirella Stöcking 21.01.2014
Mirella Stöcking, 21.01.2014


EWIG JUNG
Auch dieses Stueck war ein schauspielerischer
Höhepunkt.
Wunderbar
Reni Aschenbeck, 02.01.2014


ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
Wir haben das Stueck 2xgesehen, weil
es uns soo gut gefallen hat.
Wunderschön !!
Reni Aschenbeck, 02.01.2014


VON HINTEN DURCH DIE BRUST INS AUGE (Dinner für Spinner)
Bei dem Titel hab ich erst gedacht, na "schaun wir mal".
Es war dann soo ein interessantes
Theaterstück, dass wir total begeistert waren !!
Vielen Dank
Reni Aschenbeck
Reni Aschenbeck, 02.01.2014


WEIHNACHTEN KANN AUCH GUT GEHEN! Die etwas andere Weihnachtslesung
Eine hervorragende Lesung.
Wir hatten einen wunderschönen Nachmittag.
Reni Aschenbeck
Reni Aschenbeck, 02.01.2014


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
DAS war einmalig.
Kleiner Anhang von mir: Einen Tag spaeter war
ich tanken und fragte, wo das Wasser ist fuer
die Fensterreinigung.
Sagte man zu mir :
Dit Wasser tun wir im Winter immer rein tun,
wegen dem Frost.
Himmlisch.
Reni Aschenbeck
Reni Aschenbeck, 02.01.2014


ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
Ein super schöner Theaternachmittag - grandiose gut aufgelegte Schauspieler - einfach herrlich und spaßig. Das Konzept finde ich großartig - hatte lange nicht mehr so kurzweilige gut 2 Stunden im Theater. Danke allen Akteuren! Nicht umsonst Standing Ovations! Eine Entdeckung für mich: Andreas Bieber. Ich hoffe, dass das Programm auch im Laufe des Jahres wieder im Spielplan sein wird - muss unbedingt wieder hin und noch mehr Leute mitnehmen.
Roswitha Nestler, 30.12.2013

Liebes Esemble,

seit gestern denke ich nur noch an diesen schönen Theaterbesuch in Ihrem Haus. Ich bin so etwas von begeistert von den Darstellern und der schönen Musik.
Mein besonderer Dank gilt der wunderbaren Anika Mauer, sie hat ja eine Ausstrahlung und eine Stimme, einfach wunderbar. Hallo, Anika Mauer, ich grüße Sie ganz herzlich, machen Sie weiter so.
Auch möchte ich hiermit einmal ein großes Lob für das Servicepersonal des Renaissance-Theaters aussprechen, angefangen von der Garderobiere bis zum Bedienungspersonal, alle waren sehr nett und zuvorkommend.
Ich wünsche allen Mitarbeitern Ihres Hauses ein gesundes, neues Jahr 2014.

Mit freundlichen Grüßen

Doris Peters
Doris Peters , 30.12.2013


"KUNST"
Hallo,

wann wird endlich wieder dieses Stück gespielt. Vor Jahren haben mein Mann und ich es uns 2x angesehen. Erst alleine, dann mit Freunden. Jetzt möchten wir das absolut hervorragende Stück mit unseren 3 erwachsenen Kindern gucken. Selten so amüsant auf hohem Niveau gelacht und einfach Freude gehabt!
Renate Weier
renate Weier, 27.12.2013


DER VORNAME
Wie ruft man ein Kind ohne Rufnamen? (Lothar Kusche)
In seiner neuesten Premiere erfreut das Renaissance-Theater uns mit einem ebenso intelligenten wie lustigen Stück von Delaporte und de la Patellière. Die Vornamen der hochbegabten Autoren sind, ihrer Länge wegen, als Rufnamen nicht besonders geeignet: Matthieu und Alexandre. Ihr zwei Stunden und 15 Minuten langes Spiel heißt »Der Vorname« und wurde allerorten sehr erfolgreich. Das dürfte in Berlin-Charlottenburg nicht anders werden: Dafür garantiert Antoine Uitdehaags brillante Inszenierung, die den erstklassigen Schauspielern Martin Lindow, Roberto Guerra und dem einzigartigen Peter Kremer, aber auch Anika Mauer und Nadine Schori zur Freude des begeisterten Publikums noch etwas mehr abverlangt, als diese sympathischen Künstler in ihrer zweifellos gründlichen Ausbildung von Meistern der Theater-Künste erworben haben.

Was auf der Szene geschieht, sei hier nur skizziert: Elisabeth Garaud-Larchet (Anika Mauer) und ihr Mann, der Literaturprofessor Pierre Garaud, haben Gäste. Doch der gemütliche Familienabend gerät aus dem Ruder. Die Plauderei wird zum Streitgespräch, von der Dramaturgie so beschrieben: »Für Vincent (Elisabeths Bruder), einen begnadeten Selbstdarsteller, ist die Runde zu friedlich. Um für ›Stimmung‹ zu sorgen, enthüllt er den fassungslosen Freunden den geplanten Vornamen seines noch ungeborenen Sohnes: Adolphe. Die Debatte um die Frage, ob man sein Kind nach Hitler benennen darf, ist nur eine der hitzigen Diskussionen dieses Abends, aber sie führt dazu, daß das bisher so gemütliche Familientreffen plötzlich aus dem Ruder läuft … Beträchtliche Eitelkeiten treffen aufeinander, mit geschwollenen Kämmen hacken die Kampfhähne aufeinander ein … Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen Gesellschaftskomödie treiben atemlos eine Handlung voran, die … auch manchen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt ...«

Kein Familientreffen ohne manchen Blick in gewisse Abgründe. Darüber weiß ich, als unfreiwilliger Familienmensch ein wenig Bescheid. Aber darüber redet man nicht. Und ich könnte das auch nicht mit dermaßen selten eleganter Heiterkeit tun wie die Dichter, Inszenatoren und feinsinnigen Darsteller des »Vornamens«.

Ich darf anmerken, daß mir meine Vornamen im Leben nie geschadet haben. Ich heiße Lothar Ernst Heinrich Kusche.
lothar kusche, 03.12.2013


DER IDEALE MANN
Mein Einstieg zu einem immer-gern-wiederkommenden Fan Ihres Hauses begann in diesem Jahr mit "EWIG JUNG", gefolgt von "DER VORNAME", "VENUS IM PELZ" und nun "DER IDEALE MANN". Jedes einzelne Stück brachte mich zum Lachen, Nachdenken… alles liebevolle Inszenierungen. Es waren wundervolle Abende - weiter so. Herzlichen Dank an alle Mitwirkende auf und hinter der Bühne.
Viele Grüße an Frau Stickel.
Simone R., 01.12.2013


ROT
..... Rothko lernte ich in Form von Kalenderblättern kennen. Will sagen, ich zeichne mich weder als Kunstkennerin noch als Theaterfreak aus. Doch die Rothko-Bilder sprechen mich an: und hin und wieder besuche ich ein Theaterstück ..wie dieses mal ROT..... Überraschend: der Künstler saß (wenn auch 'übel gelaunt') bereits Minuten vor der Zeit auf der Bühne :)).
Horwitz (Lehmann übrigens auch) spielte mit solcher Wucht, dass ich 90 Minuten lang gefesselt blieb. Er verkörpert den Exzentriker, Sozial-Idealist, -Romantiker .... unglaublich mitnehmend; jedenfalls war es zum Weglachen, Kopfschütteln, die ganze Palette. Anschließend hätte ich gern noch mal von vorn geguckt, weil es der beste Abend gewesen ist, den Theater mir bieten kann. D A N K E !!
Menzel, 25.11.2013


DER VORNAME
Hervorragendes Stück! Tiefsinniger Witz und großartiger Einblick in menschliche Wesenszüge! Wir haben uns sehr gut amüsiert.

... und wir werden ggf. überlegen, im Freundeskreis anzukündigen, unser Kind Adolphe zu nennen. :D
Steffi, 24.11.2013


PHÄDRA
Jetzt, wo ich Herrn Horst Rödigers Eintrag (Eintrag vom 02.02.2013) lese, muss ich noch etwas kommentieren. Ich bewerte das ganz anders: Obgleich ich ebenfalls begeistert davon war, mal ein klassisches Stück präsentiert zu sehen, war ich letztlich enttäuscht.

Die Phädra trat nicht als die tragische Heldin auf, sondern als schwache, wechselhafte, ja psychisch labile Frau. Auch Hippolyt agiert teils in übertiebenem Affekt, erinnert m. E. eher an Schweighöfers modernes Filmschauspiel als an Racines Tragödie. Schade um den Versuch, dem Berliner Publikum eine großartige griechische Tragödie nahezubringen!
Steffi, 24.11.2013


ROT
Komme gerade aus dem Theater Gütersloh,die Beste Aufführung ,die dieses schöne ,neue Theater erleben durfte!
Absolute Spitze,
Würde gerne alle meine Freunde auch noch in den Genuss kommen lassen,wo wird es denn in Deutschland oder Wien
noch aufgeführt .???
1000 Dank.......und hoffe auf weitere Termine,
Lieben Gruß
Lisa und Ekki Nitschke
Ekki nitschke, 11.11.2013


DER LETZTE VORHANG
Es war ein Abend mit ganz großen Gefühlen, Lachen, Gänsehaut und Tränen in den Augen, ein Abend, den ich nie vergessen werde. Ich hatte im Anschluß an die Vorstellung die Möglichkeit, Suzanne von Borsody persönlich zu treffe, eine beeindruckende Frau mit Wärme, Herzlichkeit und Nahbarkeit. Ein lieber Dank geht an Frau Wiegert für das Plakat-es hat einen Ehrenplatz gefunden.
Christiane Weiner, 03.11.2013


VENUS IM PELZ
Ein fantastisches Stück, grandiose Schauspieler und das Gespräch nach der Vorstellung mit Annika Mauer, Michael von der Au, der Dramaturgin und dem Regie- Assistenten am 27.10.13 war kurzweilig,
interessant und hat zum Verständnis des Stücks eine Menge beigetragen.
Theater vom Feinsten, wie immer im Renaissance-Haus.
V. Dierschke, 28.10.2013

Sehr geehrte Damen und Herren, mein besonderer Dank an dieser Stelle gilt Annika Mauer, die mich mit dem Facettenreichtum ihrer Stimme, ihrer Autentizität in jeder Rolle und nicht zuletzt ihrem offensichtlich wunderbaren Humor jedes Mal zutiefst berührt und jeden Theaterbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Meine Hochachtung gilt natürlich allen Ensemble-Mitgliedern - ich freue mich jedes Mal sehr auf die Vorstellungen!!
Herzlichen Dank!
Elke Osterkamp
Elke Osterkamp, 17.10.2013

Dankeschön für den wundervollen Theaterstück im Theater-Freitagabend mit herausragenden Schauspielleistungen. Dank Abo kam ich schon desöfteren in den Genuß - bitte weiter so ! Alles Gute, Corinnan Gruenke
Corinna Gruenke, 01.10.2013

Mein Mann und ich fanden das Stück ausgesprochen amüsant. Die recht negative Kritik im Tagesspiegel fanden wir nicht gerechtfertigt. Das Lob der Schauspieler teilen wir allerdings. Deren Leistung ist beeindruckend!
Barbara von Swieykowski, 30.09.2013

Ein wunderbares Stück. Die schauspielerische Leistung der beiden Darsteller ist herausragend. Es war ein gelungener Theaterabend.
Toralf Beyersdorff, 29.09.2013

Sehr gelungene Vorstellung und eine super Schauspielleistung! Sozusagen ein Theaterstück im Teaterstück. Das macht es sehr interessant.
Empfehlenswert - auch für junges Publikum!
Danke.
Daniel S., 24.09.2013

Grandios! Ein tolles Stück, super Inszenierung, hervorragende Umsetzung durch die Schauspieler - absolut empfehlenswert. So muss Theater sein!!!

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden für diesen schönen Abend!
Daniela L., 24.09.2013


DER VORNAME
Ein amüsanter Theaterabend. Noch besser hätte mir die Aufführung allerdings gefallen, wenn die Inszenierung etwas weniger "auf Klamauk gemacht" hätte - das hätte dem Witz des Stücks keinen Abbruch getan und wäre dem im Grunde ja durchaus nicht unernsten Hintergrund gerechter geworden. Aber auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
Sabine, 3.9.13, 03.09.2013


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Wir waren mit unseren Berliner Freunden und unseren Bayern Freunden sowie wir zwei Bremer am 11.07.2013 in Ihrem Theater.
Es war eine tolle Show mit ausgezeichneten Musikern und eine erstklassige Helen Schneider und einen wunderbaren Gunther Gabriel.
Vielen Dank an alle, die diesen Abend gestaltet haben.
Wann gibt es das Stück noch eimal? Wir würden gerne wieder kommen.
Danke und GRuß aus Bremen
Hermann Boetzel, 31.07.2013

Ich war begeistert von der Vorstellung...Helen Schneider ist eine begnadete Sängerin ....
Gunter Gabriel und Helen Schneider waren für mich das perfekte "Cash-Carter" Paar...leider verging die Zeit zu schnell!
Gabi Gröper, 14.07.2013


EWIG JUNG
Ein tolles Stück,welches wir schon zum zweiten mal uns angesehen haben,wir werden bestimmt uns dieses amüsante Stück, uns auch ein drittes mal ansehen,eine super schauspielerische Leistung,danke an die Darsteller für diesen umwerfenden schönen Abend.Wir werden bestimmt wieder Andere Theaterfreunde mit in dieses Stück mitnehmen und begeistern können.
Machen Sie weiter so,bis zum nächstenmal.
L.spannekrebs, 04.07.2013


UND MINDER IST OFT MEHR - Christoph Martin Wieland erinnert sich
Ich bin begeistert von der Lesung das ich es
mir schon 2mal angesehen habe. Vicki Spindler
hat ein tolles Stück geschrieben.
Ich war noch nie enttäuscht vom Renaissance Theater, sie bringen wunderbare Stücke auf
die Bühne das es mein Lieblingstheater geworden
ist. Danke und weiterhin so tolle Aufführungen.
Alles Gute dem Renaissance Theater.
Barbara Weber, 27.06.2013


EWIG JUNG
Herrlich, das sorgt für gute Laune!!!
ChriS Brown, 25.06.2013

Wir waren auf der Suche nach einem Restaurant nach einem tollen Messetag (Bread&Butter) und es zog uns einfach kurz in das tolle Gebäude des Theaters.Es gab noch Karten!- Ein besseres Abendessen konnten wir uns nicht vorstellen.
Schauspieler umwerfend gut. Selten so irrsinnig gelacht und ......Ich kann es nur weiterempfehlen für alle die tolles Schauspiel sehen möchten.
"Danke" für diesen tollen Abend und diese Schauspiel- grandios!
Ulrike Dörr, 25.06.2013

Ich war auch gestern abend im Theater. Wie auch schon "Schackeline" geschrieben hat. Ein Spitzenstück und allein vin der Besetzung her Top.

In das Stück sollte man Schulklassen "zerren" das man vielleicht mal so merkt wie es ist wenn man alt ist bzw. wird und vielleicht doch etwas mehr Anstand vor dem Alter hat.

Alles in allem eine Top Leistung der Schauspieler.

Grüße aus Berlin
www.Planet-Disco-Fox.de
Thomas Gerstmann, 21.06.2013


ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
Gestern Abend im Renaissance-Theater:
eine fulminante Show, grandiose Schauspieler, ein begeistertes Publikum.Ich wollte nicht nach Haus.
Schackeline, 15.06.2013


RICHTFEST
Da baut eine Baugruppe ein Haus und der Zuschauer erhält eine Sozialstudie der Bauwilligen.
amüsant , bitter , kurzweilig
Die Schauspieler waren grandios.
Das Stück ist unbedingt zu empfehlen- danke für den schönen Abend.
Saskia.O, 12.06.2013

Ein Stück aus dem Leben! Genial inszeniert, brillante Schauspieler, viel Wortwitz - ein amüsanter und sehr kurzweiliger Abend! Absolut empfehlenswert.....
Daniela, 05.06.2013


EWIG JUNG
Schlichtweg ein Kracher - von Anfang bis Ende. Danke für diese hervorragende Unterhaltung. Wir waren begeistert.
Das Team von www.peko-haustechnik.de
A. Kocksch, 28.05.2013

zwei Stunden Tränen gelacht-hervorragende Schauspieler-Thema kam voll rüber-Berlin ohne dieses Stück gesehen zu haben-ein Verlust-kommen wieder-regt zum Nachdenken an
Frank aus Biederitz, 26.05.2013


DER VORNAME
Wie aus dem Leben gegriffen. Durchweg unterhaltsames Stück. Sehr empfehlenswert.
Daniel S., 25.05.2013


EWIG JUNG
Ich habe mir das Stück seit Aufführungsbeginn am 22.05.13 zum 4.Mal!!angesehen und finde immer wieder Szenen,die mir vorher nie aufgefallen sind.
Vorallem zum Lachen! Aber in der Nachhaltigkeit stimmt es auch nachdenklich.
Ich bin ein großer Fan dieses Stückes!!
Vielen Dank.
Karina Hennersdorf, 25.05.2013


DER VORNAME
Das macht Spaß
man mag gar nicht lachen – aus Angst den nächsten Gag zu verpassen

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 20.04.2013)
Andrea, Berlin, 24.05.2013

Tolles Stück, ausnahmslos TOLLE Darsteller – ein super unterhaltsamer Abend! Danke!

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 11.05.2013)
A. Piper, 24.05.2013


EIN BISSCHEN RUHE VOR DEM STURM
Prima böse! Vielen Dank

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 07.05.2013)
Gaby Likorski, 24.05.2013


EWIG JUNG
Große Klasse,
VERGNÜGEN
Freude!!! Danke

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 23.04.2013)
Romy Reichl, 24.05.2013


ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
Doch, ich weiß, so etwas kann man nicht besser machen!

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 10.04.2013)
Rüdiger Warnstadt, 24.05.2013


RICHTFEST
Ja, grandios in jeglicher Beziehung – Stück, Inszenierung, Schauspieler – Gratulation

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 22.03.2013)
Rüdiger Warnstadt, 24.05.2013

War ein tolles Stück! Vielen Dank für die Super-Unterhaltung und Hut ab an die Schauspieler! :))

(Auszug aus unserem im Foyer ausliegenden Gästebuch vom 09.03.2013)
Zazie & Paula & Stefan, 24.05.2013


EWIG JUNG
Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Wir haben herzhaft gelacht und waren in den Momenten des Feinsinns gerührt.
A.Brake, 23.05.2013

Renaissance Theater:
Garantie für einen sehr schönen Theaterabend.
Interessante und vielseitige Themen,
sehr gute Schauspieler, gemütliches
Ambiente.
Es stimmt "einfach alles".
Freu' mich auf jede Produktion
( und hab auch fast alle gesehen)
Ein Dankeschön an alle Darsteller und an die
Leute, die dazu beigetragen haben.
Reni Aschenbeck


Reni Aschenbeck, 22.05.2013


ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
Sensationell. Keine Sekunde langweilig. Tolle Darsteller, tolle Stimmen, wunderbare Lieder, die man so noch nicht gesehen und gehört hat. Gibt es irgendwann einen CD oder DVD? Und geht das Stück auf Tournee? Ich komme aus Hamburg und habe alle meine Freunde mit meiner Begeisterung genervt. Die würde ich sofort in die Vorstellung schleppen. Vielen Dank für einen Abend, der einfach nur schön war.
Dicky Höpcke, 24.04.2013

Nicht nur reines Amüsement sondern schauspielerisch und sängerisch ganz große Klasse! Ein Hoch allen Mitwirkenden und dem Regisseur zu einer von Anfang an durchdachten Arbeit. Gibt's auch eine CD davon? Über einen Tournee-Besuch in Hamburg wäre ich glücklich.
Rüdiger Morisse, 24.04.2013

Ich war das erste Mal im Renaissance-Theater und war bestimmt nicht das letzte Mal da, dank der Aufführung "Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre".
Das Stück begann in den ersten Minuten aus meiner Sicht sehr zäh, aber dann ...
Ich war begeistert von den interpretierten Musikstücken und der Leichtigkeit der Schauspieler, bzw. Sänger. Es passte wie die Faust aufs Auge. Wir haben nach Ende der Vorstellung gestanden und minutenlang applaudiert.
Andreas, 13.04.2013


RICHTFEST
Ein großartiges Stück, welches extrem unterhaltsam einerseits und mit psychologisch feinstinnigem Blick andererseits das zwischenmenschliche Miteinander darstellt. Keiner hat Recht - keiner Unrecht, sondern jeder seine plausiblen Beweggruünde, zu sein, wie er/sie ist.

Die Schauspieler spielen derart grandios, dass man sich selbst in Mitten der Handlung findet. Die Persönlichkeiten wirken dabei sehr authentisch und verständlich dargestellt, dass es zumindest für uns am Ostersamstag ein Grund für Standing Ovations war.

Vielen Dank!
Dr. Elio Adler, 05.04.2013

031013
Haus der Konflikte
Premiere "Richtfest"
im Renaissance-Theater Berlin

Ein Architekt kauft ein Grundstück in dem attraktiven Berliner Viertel, in dem auch das Renaissance-Theater beheimatet ist, um darauf ein Traumhaus für eine zusammengewürfelte Eigentümergemeinschaft zu bauen. Das neue Stück von Lutz Hübner und Sarah Nehmitz setzt in dem Moment ein, da diese überaus heterogene Gruppe von Menschen erstmals zusammentrifft, um sich kennenzulernen und die Tiefe der Gemeinsamkeiten auszuloten. Ein für diese Bühne schon recht zahlreiches Ensemble quirlt von der Straße herein, mehrere Ehepaare, eins mit heranwachsender Tochter, ein anderes schwul, und eine alleinstehende ältere Dame namens Charlotte, eine Kneipenwirtin im Ruhestand ist auch dabei. Peri Baumeister, Deborah Kaufmann, Kerstin Schweers, Gitta Schweighöfer, Kristin Suckow sowie Rasmus Borkowski, Markus Gertken, Philipp Alfons Heitmann, László I. Kish, Ralph Morgenstern und Dimosthenis Papadopoulos bringen in der Regie von Thorsten Fischer den Strauß der Konflikte vom Start weg lebendig und mitreißend auf die Bühne.

Generationskonflikte, soziale Differenzen, schwelende Auseinandersetzungen zwischen den Partnern in den Zweierbeziehungen und eine sehr unterschiedliche Kapitalausstattung der künftigen Wohneigentümer deuten sich bereits in den brisanten Dialogen an, die vom Publikum mit verständnisinnigem Kopfnicken und fröhlichem Glucksen quittiert werden: alles ist so wie im wirklichen Leben, das man aus eigener Erfahrung kennt. Wenn die Widersprüche allzu klaffend werden, stürmen alle zum Genuss einer Rauchpause hinaus, und lediglich die gerade aktiven Gesprächspartner bleiben auf der Szene. So holt gewissermaßen ein Punktscheinwerfer aus dem Ensemble die gerade benötigten Protagonisten heraus. Bald wird deutlich, dass vor allem die Entscheidung zwischen Bau- und Lebensgemeinschaft die divergierende Truppe bis an die Schmerzgrenze belastet.

Die Aufbereitung der unterschiedlichen Lebensvorstellungen liefert üppiges Material für pointenreiche Dialoge. Schon beim ersten Treffen der künftigen Wohneigentümer findet Architekt Philipp rasch Gefallen an Judith, der noch knapp minderjährigen Tochter des Beamtenehepaars Holger und Birgit, die ihn später zu einer Vernissage begleitet, von der sie spät in der Nacht reichlich betankt nach Hause zurückkehrt. Die günstigen Auspizien für die Zukunft wandeln sich: Juristin Mila und Assistenzarzt Christian bekommen ein zweites Kind, und auf einmal kommt der schöne Finanzierungsplan für die 12 Prozent Eigenkapital ins Rutschen.

Nach der Pause läuft die Handlung etwas zögerlich wieder an, denn die alleinlebende Charlotte erleidet einen Schlaganfall und wird nun, halbseitig gelähmt, im Rollstuhl transportiert. An der Frage, ob die Baugemeinschaft hier nun Hilfestellung geben soll und wie das Haus den veränderten Bedürfnissen der künftigen Bewohner anzupassen wäre, entzündet sich eine hitzige Debatte, in der alle Beteiligten kräftige Seitenhiebe austeilen. Der Archtitekt stöhnt, man wolle seinen stilreinen Entwurf zu einem "Fuchsbau mit Bastelkeller" verformen und rät sarkastisch, einfach eine Anzahl von Containern zu kaufen und übereinanderzutürmen.

Bei einer abschließenden Versammlung kulminieren die gegenseitigen Beschuldigungen in der Zertrümmerung des Inventars, wobei Birgit den immer gleichen selbstgemachten Kartoffelsalat wütend zu Boden schleudert. Die so schön gedachte Gemeinschaft zerbricht, ehe sie richtig begonnen hat. Ausgerechnet die jüngste Vertreterin Judith (Kristin Suckow) offenbart als einzige ein intaktes Sozialverhalten, indem sie die alleinstehende Charlotte (Gitta Schweighöfer) auf dem Wege der Genesung unterstützt. Zu Mozarts Cherubino-Arie aus dem "Figaro" tritt versöhnliche Heiterkeit ein: Instinkt und Herz siegen über die Interessenkollision der rein materiell Orientierten. Lebhafter Beifall vom sehr angetanen Publikum.
Horst Rödiger, 11.03.2013


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Ein sehr amüsanter, aber auch zum Nachdenken anregender Nachmittag und sehr kurzweilig. Die Mischung aus lustigen und nachdenklichen Beiträgen ist in dieser Form selten. Danke an die Herren Pillau und Schatz!
Unbedingt ansehen
Detlef Kurth, 21.02.2013


VON HINTEN DURCH DIE BRUST INS AUGE (Dinner für Spinner)
Es war ein Abend an dem man herzlich lachen konnte. Eine schöne Unterhaltung mit grossartigen Schauspielern. Vielen Dank.
Ernst und Heike Weid, 17.02.2013


PHÄDRA
Das böse Gift der Liebe
Racines "Phädra"

Der Autor Jean Racine war unter anderem Vorleser am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. und zählt neben Corneille und Molière zu den Stars der klassischen französischen Theaterliteratur. Er wählte sich eine Tragödie des Griechen Euripides mit dem Titel "Der bekränzte Hippolytos", setzte seine Bearbeitung in 1654 paarweise gereimte Alexandriner und brachte das Werk 1677 in Paris zur Uraufführung. Im deutschen Sprachraum wurde es vor allem durch eine Übersetzung Friedrich Schillers bekannt, obwohl es hier nie eine vergleichbare Resonanz fand wie im Nachbarland Frankreich.

Das experimentierfreudige Renaissance-Theater, dessen Mut zu einer solchen streng klassischen Aufführung zu bewundern ist, setzte eine Prosa-Übersetzung von Simon Werle von 1986 aufs Programm. Auf dem Weg zur Premiere gab es einen Regiewechsel, und die jetzige Inszenierung von Thorsten Fischer arbeitet mit einem Bühnenbild, das eigentlich nur aus einer weißen Wand mit Zu- und Abgang auf beiden Seiten besteht, was die szenische Konzentration auf die handelnden Personen noch unterstützt. Ans französische Original erinnert eigentlich nur der Umstand, dass die Protagonisten sich mit "Madame" und "Seigneur" anreden, weil das Ganze ja in einem Königspalast des Theseus auf dem Peloponnes spielt. Typisch für die klassische griechische Tragödie ist die schicksalhafte Zwangsläufigkeit, mit der das Unheil, einmal losgetreten, seinen Lauf nimmt, so dass am Ende alle Beteiligten erschüttert vor den Trümmern ihrer gewohnten Umwelt stehen.

Die Handlung ist komplex, aber nachvollziehbar. König Theseus, lange vom Hause abwesend und zeitweilig schon totgesagt, kehrt in seinen Palast zurück. Seine Gattin Phädra hat ihrer Amme Oenone in der Zwischenzeit gestanden, dass sie allem Anschein zum Trotz nicht die Feindin ihres Stiefsohnes Hippolytos ist, der einer Beziehung zwischen Theseus und der Amazonenkönigin Antiope entstammt. Vielmehr ist sie zu Hippolytos in rasender, vernunftwidriger Liebe entbrannt, wie sie nun auch ihm gesteht. Nach Theseus' Rückkehr will die Amme verhindern, dass sich dieses Liebesgeständnis verbreitet, und behauptet nun, dass Phädra von Hippolytos vergewaltigt worden sei. Hippolytos seinerseits bekennt, nicht etwa seine Stiefmutter, sondern die junge Aricia aus dem Königsgeschlecht der Pallantiden in Athen zu lieben. Theseus kann das "grauenvolle Doppelspiel" nicht entwirren und steht ratlos vor der Frage, wem er trauen soll. Schließlich übernimmt das Schicksal die schreckliche Auflösung: Oenone stürzt sich ins Meer, Hippolytos wird von seinen Pferden zu Tode geschleift, und Phädra nimmt Gift.

Auf der Szene hängt vor der kahlen weißen Wand alles von der Schauspielkunst ab, die sämtliche Gefühlsregungen der Handelnden glaubwürdig zum Ausdruck bringen muss. Die schwierigste Aufgabe hat Corinna Kirchhoff in der Titelrolle, die aus anfänglicher Selbstbeherrschung in äußerste Raserei übergehen muss, was ihr weithin überzeugend gelingt. Ihr zur Seite die Amme Oenone (Susanne Barth), deren Kalkül das Unheil vergeblich abzuwenden sucht. Hippolytos ist Jakob Diehl, ein etwas nervöser junger Mann, der auf einmal damit fertig werden muss, dass seine ihn vermeintlich hassende Stiefmutter ihm ihre rasende Liebe gesteht und der zum angeblichen Vergewaltiger gestempelt wird, den sein Vater dann verflucht. Theramenes, Freund und Erzieher des Hipppolytos (Robert Gallinowsky) überzeugt vor allem durch seine prägnanten Botenberichte, mit denen er am Ende die Katastrophe schildert. Als Ismene, die Vertraute von Arikia, schaltet sich Anika Mauer mit klarer Stimme in das Geschehen ein. König Theseus ist Wolfgang Michael - vielleicht der einzige in dieser Besetzung, der merkwürdige Brüche zwischen seelischer Bewegung und einem gelegentlich ironisch distanzierenden Ton aufweist.

Insgesamt eine ambitionierte, auf klassische Theatertugenden zurückgreifende Aufführung, die beim Publikum lebhaften Beifall findet.
Horst Rödiger, 02.02.2013


UND MINDER IST OFT MEHR - Christoph Martin Wieland erinnert sich
Liebes Renaissance-Theater-Team, ich war am Donnerstag in Ihrer Wieland-Vorstellung und total begeistert. Heute lese und höre ich überall von Wielands Todestag, toll, daß sie da dabei sind, welches Theater spielt denn heute noch solche Stücke. ich komme wieder!
Müller, Rita, 21.01.2013


LAMPENFIEBER UND ANDERE KATASTROPHEN - Über die Bretter, die die Welt bedeuten
Ein Glück, dass "Lampenfieber und andere Katastrophen" Ende Januar noch einmal zu erleben ist! Ein intelligenter, humorvoller Abend, Dank der Auswahl der Texte und der wunderbaren Umsetzung dieser Texte durch Hans-Jürgen Schatz. Vorfreude ist eine schöne Freude---ich gehe am 31. Januar wieder ins Bruckner- Foyer.

Stella Stern
Stella Stern, 29.12.2012

Wer Hans -Jürgen Schatz schon erlebt hat, weiß, welche Qualität auf einen zukommt!
Wer ihn noch nicht erlebt hat, sollte in seine nächste Vorstellung eilen!
Er kann nicht nur sprechen (was viele Schauspieler leider nicht können), sondern er verfügt auch über eine Riesenpalette der Ausdrucksmöglichkeiten.
Die Zusammenstellung seines spannenden Programms von ernst bis heiter und auch sehr informativ über das vergangene Berliner Theater.Bravo!
Helga Schmidt 17.12.12
Helga Schmidt, 17.12.2012


NIE WIEDER WEIHNACHTEN! Die etwas andere Weihnachtslesung mit Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau
"Nie wieder Weihnachten!" Na, hoffentlich doch! Wir waren von dem inzwischen bewährten Team Horst Pillau - Hans -Jürgen Schatz begeistert und sind im nächsten Jahr gern wieder dabei.
Ein kurzweiliger Weihnachtsnachmittag mit Geschichten und Gedichten von ernst bis heiter, wunderbar!
Chariklia Baxevanos und Helga Schlack
Ch.Baxevanos und H. Schlack, 17.12.2012

Wie im vorigen Jahr auch mit neuem Programm wieder ein wunderbarer Weihnachtsnachmittag,
hoffentlich auch im nächsten Jahr!
Meinen Dank an Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz!
Helga Schmidt
Helga Schmidt, 17.12.2012


DER VORNAME
Amüsantes Stück, tempo- und pointenreich gespielt. Glänzend besetzt!

Obwohl ich den Film (DER VORNAME mit Patrick Bruel) gesehen und zunächst skeptisch war, ob die französische Theatervorlage in der deutschen Übersetzung funktioniert. Tut sie! Bravo!

Ich wünsche unendlich viele Vorstellungen und den Schauspielern weiterhin so viel Spaß! Das Publikum hat ihn s o auf jeden Fall!
Andreas Poetzl, 18.11.2012

Danke für einen ungeßlichen Theaterabend am 10.11.12 ! Einfach Klasse !
Elisabeth Krause, 15.11.2012


EWIG JUNG
Wir haben gestern die Vorstellung gesehen und müssen sagen, dass das Stück das Beste ist, was Berlin zu bieten hat.Man kann es 100% empfehlen.Alle Schauspieler sind großartig. Ein Superspass, ein toller Abend und man kann nur sagen:Hingehen.
Manuela Zur, 13.11.2012


DER VORNAME
Ein super Stück, meine Lachmuskeln wurden wieder in Bewegung gesetzt. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen, selbst nach einem anstrengenden Arbeitstag. Tolle Schauspieler !!
Vielen Dank und herzliche Grüße an das RT-Team
Martina Freise , 07.11.2012

Geselliges Beisammensein

"Der Vorname" im
Renaissance-Theater Berlin

Was Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière da zu einem 2010 uraufgeführten Theaterstück gemacht haben, ist inzwischen sogar verfilmt worden und bestätigt den Eindruck, dass unsere französischen Nachbarn mit dem Genre der Gesellschaftskomödie einfach unverkrampfter und eleganter umgehen können, als uns dies selbst in der Regel gelingt. Die Neuinszenierung von Antoine Uitdehaag im Renaissance-Theater Berlin serviert zwei Stunden ungetrübten Vergnügens, alles im selben, überaus zweckdienlichen Bühnenbild von Momme Röhrbein. Flotte Dialoge, treffsichere Seitenhiebe auf gesellschaftspoltische Aktualitäten und psychologisch glaubwürdige Rollen ergänzen sich dabei aufs allerbeste.

Ein geselliger Abend unter befreundeten Paaren. Elisabeth Garaud-Larchet (Anika Mauer) serviert Häppchen und Tagine, ihr Mann Pierre (Martin Lindow) geht ihr dabei zur Hand. Claude Gatignol,Elisabeths Jugendfreund (Roberto Guerra) ist Posaunist und kommt im Frack vom eben beendeten Konzert. Dann erscheint noch Vincent Larchet, Elisabeths Bruder (Peter Kremer) und später auch dessen Lebensgefährtin Anna Caravati (Nadine Schori), die demnächst einen Sohn zur Welt bringen soll. Wie soll das Kind nun heißen? Der stets zu Scherzen aufgelegte Vincent verkündet, es sei beschlossene Sache, ihm den Namen "Adolphe" zu geben, in Anlehnung an den Roman von Benjamin Constant, beste französische Literaturtradition. Fatalerweise klingt das aber auch wie Adolf, und nun entspinnt sich eine Debatte darüber, ob bestimmte Vornamen für alle Zeiten unbrauchbar sind, wenn ein Träger dieses Namens grausame Verbrechen begangen hat. Dann sind aber auch Josef (für Stalin) , Idi Amin oder Sadam (Hussein) diskreditiert. Wenn sich der Namensstreit etwas beruhigt hat, reiten Pierre und Vincent, einmal in Fahrt gekommen, hitzige Attacken jeweils gegen das Persönlichkeitsprofil des anderen. Schließlich bekommt auch noch der eher zurückhaltende Claude harte Schläge ab, nachdem er sich zuvor als "Reineclaude" hänseln lassen musste. Wie der Schlagabtausch sich am Ende auflöst, soll hier nicht verraten werden. Vermerkt sei lediglich noch, dass auch Elisabeth Gelegenheit zu einer spektakulären Abrechnung mit all den in der Ehe erduldeten Lieblosigkeiten erhält, was ihr verständnisinnigen Szenenapplaus einbringt. Viel Beifall für eine gelungene, perfekt aufgebaute und ebenso virtuos vorgeführte Komödie aus dem Alltag einer anscheinend so glatt dahinlebenden Gesellschaftsschicht.
Horst Rödiger, 07.11.2012


BENEFIZ - JEDER RETTET EINEN AFRIKANER
Ich muss sagen, dass sich die Anreise wirklich gelohnt hat! Es war ein wirklich inspirierender Abend, vielen Dank (insbesondere natürlich an die Crew :-)
Grüße,
Martina
Lelala
Martina, 28.10.2012

Herrlich,die lange Reise nach Berlin hat sich wirklich gelohnt. Die Mimik der tollen Schauspieler, das minimalistische und trotzdem so ausdrucksstarke Bühnenbild und dazu so passend zum leider sehr schrecklichen Thema "schwarzer" Humor. Besonders beeindruckend und eindringlich fanden wir den Monolog von Bjarne Mädel, und wie er dann ganz nebenbei die Betroffenheit durch eine kleine Äußerung wieder von einem nimmt. Kompliment an das absolut tolle Ensemble.

Vielen Dank für den wirklich tollen Abend
nevim krüger, 23.10.2012


EIN BISSCHEN RUHE VOR DEM STURM
Ein sehr lohnender Theaterabend, wie ich fand. - Damit das mal vom Tisch wäre ... -, der dann auch buchstäblich zusammenbrach. Der arme "Uli Lerche" konnte einem echt leid tun, wie er krampfhaft versuchte, das wacklige Ding in der Waage zu halten. Schön, diese drei Schauspieler mal wieder live zu sehen. Jeder für sich war schon köstlich, aber zusammen lief es richtig gut! Danke für diesen schönen Abend!
Beate Chmiela, 18.10.2012

Köstliche Endabrechnung
"Ein bißchen Ruhe vor dem Sturm"
im Renaissance-Theater Berlin

Ein Vorgespräch zu einer Talkshow. Drei Schauspieler stimmen sich auf eine Fernsehsendung ein. Alles wirkt zunächst absolut unsensationell. Auf der Bühne eine hochragende Holzwand, davor drei Lehnstühle mit gleichfarbig grauen Polstern und ein kleiner Serviertisch mit Rollen, darauf eine Flasche Mineralwasser und ein Glas. Die Zuschauer sind quasi Zaungäste in dieser Backstage-Situation. Ein Hinweis in der Kassenhalle verheißt eine Aufführungsdauer von einer Stunde und zehn Minuten ohne Pause.

Und dennoch ist Theresia Walsers 2006 im Mannheimer Nationaltheater uraufgeführtes Stück in vieler Hinsicht ein Volltreffer mit Seltenheitswert. Die drei Mimen sind ein Born eigener leidvoller Bühnenerfahrung und führen diese nun höchst engagiert und treffsicher gegeneinander ins Wortgefecht. Nach anfänglichem Schweigen und einem tastenden Einstieg mit ein paar lapidar-sarkastischen Sätzen nach Art von Loriot fliegen die Fetzen zwischen Uli Lerch (Robert Gallinowski), Peter Söst (Guntbert Warns, der auch die Dialogregie hatte) und dem darstellerischen Urgestein Franz Prächtel (Jörg Gudzuhn). Jeder meint vom anderen zu wissen, dieser habe bereits einmal den Hitler gespielt, bis sich herausstellt, dass einer "nur" den Goebbels gegeben hat.

Bald wird deutlich, daß Prächtel schon seit seiner Schulzeit ein Anwalt des sprachmächtigen, von keiner Verfälschung durch Musik und Videoeinspielungen beeinträchtigten Schauspielertheaters ist, und er nutzt seine Position der Stärke zu einem wundervoll kauzigen Monolog wider das moderne Regietheater. Dessen Position vertritt eher Uli Lerch, der sich vehement dafür einsetzt, den Graben zwischen Bühne und Publikum zuzuschütten. Er schwärmt von einer Hamlet-Aufführung, in der die Titelrolle auf sieben Personen verteilt ist, um der Komplexität dieses Charakters gerecht zu werden. Die meisten Punkte und den wiederholten Szenenbeifall des animierten Publikums bekommt Jörg Gudzuhn für seine hinreißenden Husarenritte gegen die szenischen Schrecknisse des zeitgenössischen Theateralltags. Ganz nebenbei sind in seiner Figur auch ein paar Seitenhiebe auf den mitleiderregenden Hitler aus der Filmversion "Der Untergang" platziert. Alles in allem eine geschliffene Dialogkomödie mit zahlreichen amüsanten Verknüpfungen zu aktuellen Vorgängen aus Theater und Kino. Lebhafter Applaus, von dem kurz zuvor der Schauspieler Prächtel so überzeugend behauptet hatte, dass er ihn überhaupt nicht benötige.
Horst Rödiger, 15.10.2012


Literarischer Streifzug 56: MARIA SCHRADER liest MASCHA KALÉKO
Mascha Kaleko: 04.10.2012

Vielen Dank, für diesen fantastischen Abend, der selbst Personen, die Mascha zuvor nicht so intensiv kannten, überzeugt haben dürfte.

Das größte Kompliment geht an Maria Schrader (vielen Dank, für den überstandenen, späten "Überfall";-), die die Briefe und Verse las, als hätte sie selbst sie verfasst- sehr beeindruckend.
Alle "Darsteller", die auf der Bühne agierten, machten einen hervorragenden Job- das erfährt man wirklich selten bei Lesungen dieser Art.
Bitte mehr davon (wobei die nächsten Termine ja auch bereits feststehen).
Vielen Dank,für diesen rundum gelungenen Abend im R.Theater.
Ulrich P., 05.10.2012


EWIG JUNG
Das war ein gelungener Theaterspaß.
Unsere aus 10 Personen bestehende Gruppe, alle nicht mehr ganz jung, hat sich köstlich amüsiert.
Ein wenig gruselig war es auch..., denn keiner weiß, wie ihn das Alter erwischt...
Danke, wir empfehlen die Aufführung weiter.
Link-Neumann, 23.09.2012


VON HINTEN DURCH DIE BRUST INS AUGE (Dinner für Spinner)
Eine urige Atmosphäre, tolle Darsteller, witzige Story. Absolut empfehlenswert, ein gelungener Sonntagnachmittag!
Wir schauen auf jeden Fall mal wieder im Renaissance Theater vorbei.
Basti 31 J. + Kristin 29 J., aus Berlin, 16.09.2012

Ich bin gespannt! In diesem gar nicht wilden Südwesten kann man sich als Berlinerin nicht wohlfühlen! Also kehre ich heim und sehe mir denjenigen an, der sich von vorne durch Auge und Ohr in mein Herz geschlichen hat. Nein, so platt wollte ich das nicht schreiben - aber ich freue mich auf eine gute Unterhaltung im Renaissance-Theater! Wann, auch immer, was auch immer - das macht es abhängig, wann ich die Karten bekomme :-)Sie sehen das hoffentlich nicht als Anmache an :-) Aber lieber Boris, wir haben ein Alter und Sie haben mich - wenn auch spät - auf das Theater neugierig gemacht. Welch ein Gewinn!

Liebe Grüße aus dem langweiligen Karlsruhe!
Susanne B. Anders, 14.09.2012

Was für ein geniales Stück! Der Abend im
Renaissance Theater hat wieder große Freude
bereitet!!! Nun schaffe ich es am Freitag,
17.08.2012 doch tatsächlich, mir das Stück
noch einmal anzusehen!
Besten Dank an alle Darsteller, vor allem
an Boris Aljinovic!
Karin Schmitt aus Leimen/ Heidelberg
Karin Schmitt, 14.08.2012

Zweimal habe ich es nun geschafft, mir die "Geister von Princetown" anzuschauen. Oft erinnere ich mich an den schönen Abend im Renaissance Theater. Nochmals herzlichen Dank an die Darsteller! Großartige Leistung!

Leider hat es bei mir aus beruflichen Gründen
nicht geklappt, bei der Premiere von "Von
hinten durch die Brust ins Auge" dabei zu sein. Das hätte ich gerne erlebt!

Aber am Freitag, 8. Juni 2012, bin ich dabei
und ich freue mich schon jetzt sehr darauf,
Sie, lieber Herr Aljinovic, lieber Boris, wieder zu sehen!
Karin Schmitt aus Leimen/ Heidelberg /
Baden Württemberg
Karin Schmitt, 29.05.2012


"KUNST"
So herzlich gelacht wie seit langem nicht !Dank den Herren Samel, Simonischek,
Wameling- das ist wirklich "Kunst" !!!!! Jetzt hab ich auch mal erlebt wie es ist, wenn das Publikum JUBELT !... Ich auch....!!!
Heike Harno, 24.04.2012


DIE WAHRHEIT
Kurzweilige Komödie

In Zusammenarbeit mit dem Hamburger St. Pauli-Theater kommt eine Komödie der Irrungen auf die Berliner Bühne, die entgegen dem Titel keineswegs tiefschürfende Gewissenserforschung bringt, sondern einfach nur intelligente, pointierte Dialoge zum zeitlos-unerschöpflichen Thema "Choreographie des Seitensprungs". Nina von Essens Bühnenbild stellt lediglich ein paar hochragende Jalousien auf die Szene, unterschiedlich positioniert und beleuchtet, und dann ist in der Regie von Ulrich Waller freie Bahn für die flott aneinandergefügten Szenen aus dem Eheleben zweier Paare, von Herbert Knaup und Leslie Malton sowie Thomas Heinze und Johanna Christine Gehlen in Stil und Spiel versiert und unverkrampft zum Leben erweckt. Der Text für dieses durchgehend amüsante Geplänkel stammt vom 1979 geborenen französischen Autor Florian Zeller. Wie Herbert Knaup nun aus der verlockenden Position des Liebhabers der Frau seines besten Freundes zum Entlarvten, ja Geprellten wird, der am Ende als einziger nicht recht begreift, was gespielt wird, das ist im besten Sinne kurzweilig und sehenswert. Eine solche Szenenfolge derart flott und treffsicher zu inszenieren, daß ein animiertes Publikum jede Chance zum Applaudieren begeistert nutzt, hat besonderen Reiz. Neunzig Minuten ohne Pause, die auf der Zunge zergehen und auch den kühlen Verstand durchaus fesseln.
Horst Rödiger, 09.04.2012


GEISTER IN PRINCETON
Das war ein sehr schöner und beeindruckender Abend im Theater!
Zuerst war ich etwas skeptisch, ob ich die
weite Anreise von Süddeutschland wagen sollte, um mir dieses Stück anzusehen. Aber
ich war wirklich angenehm überrascht und begeistert!
Da ich im April wieder nach Berlin
fliegen werde, habe ich mir nochmals Karten
für dieses Stück reserviert. Ich freue mich
sehr auf den 12. April, wenn ich noch einmal die tolle Darbietung der hervorrangenden
Darsteller genießen kann!
Karin Schmitt, Leimen/ Heidelberg, 30.03.2012


DER LETZTE VORHANG

Alte Liebe-Neues Format
"Der letzte Vorhang" im Renaissance-Theater Berlin

Zwei Personen auf der Bühne, die aber mehr Personen darstellen, dazu eine Ausgangslage, die etwas an "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" erinnert: dieses Stück der niederländischen Autorin Maria Goos aus dem Jahre 2010 entwickelt eine durchaus funktionierende Spielidee aus äußerster szenischer Ökonomie. Im sparsamen Bühnenbild von Tom Schenk, das eigentlich nur aus einem opulenten Ledersofa in der Bühnenmitte besteht, umrahmt von ein paar Scheinwerfern und einem Garderobenständer, inszeniert der Niederländer Antoine Uitdehaag die Wiederbegegnung eines Schauspielers Richard (Guntbert Warns) und einer Schauspielerin Lies (Susanne von Borsody), deren Beziehung in Studienzeiten zurückreicht. Jetzt soll die inzwischen in Südfrankreich glücklich verheiratete Ex-Aktrice die Neuinszenierung eines Zweipersonenstücks retten, die am Fehlen einer geeigneten Darstellerin zu scheitern droht. Susanne von Borsody spielt reizvoll und wandlungsfähig zunächst mit hochgesteckter Frisur die letzte dieser Testkandidatinnen im Dialog mit dem grantigen Schauspieler-Regisseur, der ihr probeweise auch den geliebten Whiskey ins Gesicht schüttet. Dann verwandelt sie sich sekundenschnell in ebendiese Rettungsbesetzung, und die beiden arbeiten sich sowohl durch das Textbuch (die Scheinwerfer leuchten auf, wenn's Probenszenen sind)wie live durch ihren Erinnerungsschatz aus der Frühzeit ihrer Beziehung. Der Dialog ist überaus pointiert, beide beharken sich kenntnisreich mit Gehässigkeiten, die allenfalls eine Karikatur der früheren Liebesbeziehung übrig lassen. Dieses hingebungsvolle Bad in whiskeyfeuchten Erinnerungen ist sehr unterhaltsam, gibt ausführliche Gelegenheit zum Schmunzeln und bietet beiden Darstellern reichlich Auslauf für schauspielerische Kabinettstückchen. Wie Guntbert Warns die Attitüde seines bildersammelnden Rivalen und Ehemannes von Lies karikiert, ist ebenso komisch wie die umwerfende Balancenummer der hochbetankten Lies, die ihren abgestreiften Schuh anzuziehen versucht. Die Affäre hat zum Glück ein Happy-End: bei der Premiere sitzt im Parkett genau der südfranzösische Ehemann, der Lies dann mit einem Blumenstrauß zum Auftrittserfolg beglückwünscht: ihr Bündnis hält, der Rückgriff ins verflossene Theaterleben bleibt Episode. Viel Beifall für ein amüsantes Bühnenstück der leichten Hand.
Horst Rödiger, 26.03.2012


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Horst Pillau und Hans-Jürgen Schatz waren wieder einmal überragend! Diese Vorstellung war witzig, interessant, machte auch nachdenklich und war äußerst kurzweilig.
Wer es nicht gesehen hat, sollte unbedingt am 28.04.in die nächste Vorstellung gehen!
Helga Schmidt, 20.03.2012


WINTERKREUZFAHRT Hans-Jürgen Schatz liest W. Somerset Maugham und Alexander Puschkin ("Der Schneesturm")
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Schatz und an das Team des Renaissance-Theaters für dieses wunderbare Erlebnis. Herrn Schatz zuhören zu dürfen, ist jedesmal ein Genuss. Die Personen werden so lebendig, dass man förmlich glaubt dabei zu sein.
Regina de Rooij-Stephan
Regina de Rooij-Stephan, 12.03.2012


WIR LERNEN IHNEN DEUTSCH! Eine amüsante Deutschstunde - Lesung
Danke an Herrn Pillau und an Herrn Schatz für diesen amüsanten, lehrreichen und auch zum Nachdenken anregenden Nachmittag.
Ja so vergnüglich kann auch eine "Deutschstunde" sein. Es war wieder einmal eine Bereicherung und der Alltag konnte für eine Zeit vergessen werden.
Ich wünsche mir noch viele Lesungen mit Herrn Schatz oder mit dem Duo Pillau-Schatz.
Regina de Rooij-Stephan
Regina de Rooij-Stephan, 12.03.2012


WINTERKREUZFAHRT Hans-Jürgen Schatz liest W. Somerset Maugham und Alexander Puschkin ("Der Schneesturm")
Sehr geehrte Damen und Herren,
lieber Hans-Jürgen Schatz!
Was für ein Abend, was für eine Reise, auf die Sie uns mitgenommen haben.
Unterhaltsam und amüsant haben Sie es verstanden, dass jeder an Ihren Lippen klebte. Sie verstehen es, mit Worten zu jonglieren und ich kann Ihnen versichern, dass die nächste Reise längst gebucht ist.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Borge
Michael Borge, 02.03.2012

Da kann man nur sagen: Mehr, mehr!
Es ist ein Vergnügen, Herrn Schatz zuzuhören.
Der Alltagsstress ist sofort vorbei und man ist total bereit, sich auf die Geschichten, die da kommen, einzulassen.
Wunderbar!
Hannelore Kossel, 29.02.2012


HANS-JÜRGEN SCHATZ LIEST ERICH KÄSTNER
Lesen ist Abenteuer im Kopf.... Dieser Satz trifft besonders zu, wenn Herr Schatz zum Buch greift.

Einfach großartig!!
Andreas Schagerl, 13.02.2012

Lesen ist Abenteuer im Kopf.... Dieser Satz trifft besonders zu, wenn Herr Schatz zum Buch greift.

Einfach großartig!!
Andreas Schagerl, 13.02.2012

Wunderbarer Abend! Geniale Stücke und ein noch besserer Darsteller - die Bilder stehen aus den Büchern auf! Bitte bald wieder!
N. S. , 13.02.2012


WINTERKREUZFAHRT Hans-Jürgen Schatz liest W. Somerset Maugham und Alexander Puschkin ("Der Schneesturm")
Danke für einen äußerst unterhaltsamen, amüsanten Abend in der schönen Atmosphäre des Bruckner-Foyers. Hans-Jürgen Schatz gelingt es mit der Auswahl dieser beiden Wintergeschichten und seiner Lesung, die teilweise sogar wie ein Hörspiel anmutet, das Publikum in den Bann zu ziehen und in eine andere Welt zu verzaubern.

A.v.L, 13.02.2012

Das war mal wieder ein Zauberabend - wie schon der Kästnerabend in der letzten Saison! Ich habe Herrn Schatz das erste Mal auf einer CD kennen- und lieben gelernt, Drei Männer im Schnee von Erich Kästner. Ich kann mich an seiner Erzählweise und seiner Gestaltung nicht satthören! Wunderbar! Bitte um noch viele Abende dieser Art!
Christina Khosrowi, 08.02.2012


DUELL IN SANSSOUCI
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum zweiten Male sah ich am Sonntag "Duell in Sanssouci" - würdig und sehr unterhaltend! Danke für dieses Stück im Jahre des Friedrich!
Susanne Hartmann, 26.01.2012


ELLING
Der Abend im Renaissance Theater mit dem Stück "Elling" ist unvergesslich. Ich habe
schon viele Stücke gesehen und viele Theater
besucht, aber ich muss sagen, dass mir bis
jetzt "Elling" am Besten gefallen hat.

Jede Minute in diesem Stück war hinreissend!

Ich bin extra von Süddeutschland nach Berlin
geflogen, um das Stück und auch
Boris Aljinovic zu sehen.

Eine wunderbare Darbietung von allen und nochmals vielen Dank für diesen schönen Abend!

Am 24.02.2012 komme ich wieder und schaue
mir "Geister von Princeton" an, ich werde
mich einfach überraschen lassen...
Karin Schmitt aus Leimen/ bei Heidelberg, 26.01.2012


AZUBI-TICKET
Ich möchte mich beim Team des Renaissance Theaters herzlich für das Azubi-Ticket bedanken. Durch dieses ist es mir möglich, meiner Theaterbegeisterung für einen schmalen Taler nachzugehen. Ich habe mir Stücke wie "ROT", "Der letzte Vorhang" und "Die Wahrheit" angesehen und konnte so Schauspieler, die ich nur durch Film und Fehrnsehn kannte, live auf der Bühne erleben. Zusammenfassend möchte ich einfach DANKE sagen und weiter so.
Herzliche Grüße,
D. Hunger - Hotelfachschule Berlin
D. Hunger - Hotelfachschule Berlin, 23.01.2012


GEISTER IN PRINCETON
Pointen und Paradoxe

Das Berliner Renaissance-Theater ist erfolgreich wie wenige andere Spielstätten, sowohl in der Auslastung seines kostbaren Original-Theatersaals aus den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wie auch in der konzeptionellen Strategie, sich deutsche Erstaufführungen von international renommierten Autoren zu sichern. Mit dem Erstlings-Bühnenstück "Geister in Princeton" des 1975 geborenen deutsch-österreichischen Bestseller-Autors Daniel Kehlmann in der Regie von Torsten Fischer hat das Leitungsteam erneut einen Theatercoup der besten Qualität auf die Bühne gebracht. Kehlmann hat bereits als Romanautor sein eminentes Geschick unter Beweis gestellt, Charaktere realer historischer Figuren gegeneinander antreten zu lassen, und er hat dieses Prinzip hier nun auf höchst intelligente und vergnügliche Weise ins Szenische übertragen, wohl wissend, daß dies wieder eine ganz andere Aufgabe als die Literaturproduktion ist. Es geht um die Philosophen des "Wiener Kreises", der von 1922 bis 1936 wöchentlich tagte und fundamentale Erkenntnisse der modernen Philosophie diskutierte. Diesem Kreis gehörte auch die ebenso faszinierende wie skurrile Figur des Mathematikers Kurt Gödel an, der einerseits der "größte Logiker seit Aristoteles" war und andererseits ein Geisterseher und Spintisierer, gleichwohl aber nach seiner Emigration mit Albert Einstein in Princeton auf Augenhöhe diskutieren konnte wie kaum ein anderer. Kehlmann läßt nun diese beiden Figuren wie auch ein paar andere in geschickt konstruierten Szenen einander gegenübertreten, wobei ihm eine überaus unterhaltsame Gedankenführung mit einem Feuerwerk von Pointen und Paradoxen gelingt. Heikko Deutschmann ist Kurt Gödel, und ihm zur Seite sind mit dem jungen Benno Lehmann und Dimosthenis Papadopoulos gleich zwei Versionen des "alter ego" zur Hand, um Gödels Gedankenspiele plastisch auszudrücken. Katja Bellinghausen gibt Gödels Frau Adele Profil, und der fabelhafte Gerd Wameling läßt Albert Einstein zum Greifen nah vor unseren Augen entstehen. Drumherum ein gleichfalls ausgezeichnetes Ensemble, in dem zum Beispiel Boris Aljinović und Nikolaus Okonkwo die Rolle von komödiantischen Revoluzzern im verschneiten Sibirien übernehmen. Kein Augenblick dieser Aufführung ist ohne szenischen Reiz, immer wird der Zuschauer mit sicherer Hand durch den Irrgarten philosophischer Thesen geleitet. Ein meisterlicher Abend und eine mit viel Beifall bedachte Fiktion von lange entbehrtem Niveau.
Horst Rödiger, 16.01.2012


Pointen und Paradoxe

Kehlmanns "Geister in Princeton"
im Renaissance-Theater Berlin

Das Berliner Renaissance-Theater ist erfolgreich wie wenige andere Spielstätten, sowohl in der Auslastung seines kostbaren Original-Theatersaals aus den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wie auch in der konzeptionellen Strategie, sich deutsche Erstaufführungen von international renommierten Autoren zu sichern. Mit dem Erstlings-Bühnenstück "Geister in Princeton" des 1975 geborenen deutsch-österreichischen Bestseller-Autors Daniel Kehlmann in der Regie von Torsten Fischer hat das Leitungsteam erneut einen Theatercoup der besten Qualität auf die Bühne gebracht. Kehlmann hat bereits als Romanautor sein eminentes Geschick unter Beweis gestellt, Charaktere realer historischer Figuren gegeneinander antreten zu lassen, und er hat dieses Prinzip hier nun auf höchst intelligente und vergnügliche Weise ins Szenische übertragen, wohl wissend, daß dies wieder eine ganz andere Aufgabe als die Literaturproduktion ist. Es geht um die Philosophen des "Wiener Kreises", der von 1922 bis 1936 wöchentlich tagte und fundamentale Erkenntnisse der modernen Philosophie diskutierte. Diesem Kreis gehörte auch die ebenso faszinierende wie skurrile Figur des Mathematikers Kurt Gödel an, der einerseits der "größte Logiker seit Aristoteles" war und andererseits ein Geisterseher und Spintisierer, gleichwohl aber nach seiner Emigration mit Albert Einstein in Princeton auf Augenhöhe diskutieren konnte wie kaum ein anderer. Kehlmann läßt nun diese beiden Figuren wie auch ein paar andere in geschickt konstruierten Szenen einander gegenübertreten, wobei ihm eine überaus unterhaltsame Gedankenführung mit einem Feuerwerk von Pointen und Paradoxen gelingt. Heikko Deutschmann ist Kurt Gödel, und ihm zur Seite sind mit dem jungen Benno Lehmann und Dimosthenis Papadopoulos gleich zwei Versionen des "alter ego" zur Hand, um Gödels Gedankenspiele plastisch auszudrücken. Katja Bellinghausen gibt Gödels Frau Adele Profil, und der fabelhafte Gerd Wameling läßt Albert Einstein zum Greifen nah vor unseren Augen entstehen. Drumherum ein gleichfalls ausgezeichnetes Ensemble, in dem zum Beispiel Boris Aljinović und Nikolaus Okonkwo die Rolle von komödiantischen Revoluzzern im verschneiten Sibirien übernehmen. Kein Augenblick dieser Aufführung ist ohne szenischen Reiz, immer wird der Zuschauer mit sicherer Hand durch den Irrgarten philosophischer Thesen geleitet. Ein meisterlicher Abend und eine mit viel Beifall bedachte Fiktion auf lange entbehrtem Niveau.

Horst Rödiger, 08.01.2012


AZUBI-TICKET
Liebe Frau Spindler,
Liebes Renaissance Theater Team,

vielen Herzlichen Dank, dass Sie dank des AZUBI-Tickets es auch uns Schülern und Azubis ermöglichen zu einem sehr günstigen Preis Kulturelle Highlights bieten!
Das Theaterstück \"Elling\" ,war wirklich sehr gut inszeniert - herrlich! Es ist toll für ein paar Stunden den hektischen Alltag zu vergessen und im Theater zu entspannen - das Stück eine Augenweide, gerne würde ich es mir ein zweites Mal ansehen.
Ich kann es nicht oft genug sagen, ich kommen immer wieder gerne hierher und hoffe, dass sich viele andere Theater sich das Renaissance Theater als Vorbild nehmen.
Vielen, vielen Dank, es ist immer wieder wunderbar!
Bis Samstag ich freue mich schon sehr, diesmal das Stück \"Die Geister von Princeton\", mir anzusehen!
Vielen Dank für die tollen Stunden.
Ihre Jenny Orgeldinger
Jenny Orgeldinger, 04.01.2012


NIE WIEDER WEIHNACHTEN! Die etwas andere Weihnachtslesung mit Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau
Vielen Dank für den im wahrsten Sinne des Wortes besinnlichen Nachmittag des 17. Dezember 2011 mit der \"etwas anderen Weihnachtslesung mit Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau\". Die wundervolle Mischung zwischen ernsten und heiteren Betrachtungen zum Fest sorgten bei mir auf das Angenehmste für die richtige Einstimmung auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage.
Allen Mitwirkenden wünsche ich einen guten Start in ein gesundes Neues Jahr 2012.
Martina Koerbel, Dezember 2011
Martina Koerbel, Dezember 2011, 27.12.2011

Wenn man sich in diesen Konsumzeiten mit viel Gefühl und Herz auf Weihnachten einstimmen will gibt es eigentlich nur ein Rezept. Nie wieder Weihnachten mit Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau.
Heiteres und Besinnliches wunderbar vorgetragen macht glücklich.
Danke dafür.
Rüdiger Riedrich, 25.12.2011

Herzlichen Dank für den Nachmittag am 17. 12. 2011. Er regte zum Nachdenken, zum Lachen, zum Schmunzeln und auch zur Besinnlichkeit an. Die beiden Künstler haben es hervorragend geschafft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.
So ein Nachmittag war einzigartig und somit etwas Besonderes.
Regina de Rooij, 21.12.2011

Einer Einladung zum 85. Geburtstag einer lieben Freundin folgend, kamen wir zum ersten Mal ins Renaissance-Theater. Horst Pillau war uns ein Begriff aus dem RIAS und auch Hans-Jürgen Schatz kannte ich aus dem Fernsehen. So gingen wir voller Erwartung in dieses uns fremde Haus, zumal wir bisher meistens Besucher der Musiktheater sind. Es war eine Lesung, die uns hin und her riss zwischen Lachen und Tränen in den Augen. Beeindruckend ist der Kontrast zwischen dem "Ur-Berliner Pillau" und der so fehlerlosen und beeindruckenden Ausdrucksweise von H.-J. Schatz. Es war für uns ein sehr schöner Nachmittag. Sie haben neue Fans ihrer Bühne gefunden und bei Durchsicht des Spielplans sind wir nicht zum letzten Mal dabei gewesen.
Heidrun Meschkat, 21.12.201
Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr allen Darstellern und Mitarbeitern ihres Hauses.
Heidrun Meschkat, 20.12.2011

Die weihnachtliche Lesung am 17.Dezember, die ich mit 14 Freunden besuchte, hat uns ausgezeichnet gefallen. Man hätte Hans-Jürgen Schatz noch lange zuhören können, denn seine Sprechkultur alter Schule ist unsagbar wohltuend. Man ist gebannt vom ersten Augenblick an. Die erläuternden Texte, die Herr Pillau sprach, waren knapp, aber sehr informativ. Seine Nachkriegserlebnisse weckten bei vielen Hörern Erinnerungen an eigene Erfahrungen.
Die Textauswahl war ausgezeichnet in einer sehr guten Mischung von bekannten und weniger im Gedächtnis präsenten. Ich habe diese Thematik zum ersten Mal von den beiden Künstlern gehört und wünschte mir, das daraus eine Tradition würde, aber vielleicht ist es ja schon eine?
Vielen Dank für diese unendlich bereichernden Stunden der Besinnung auf den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes.
Eveline Bartlitz, am 19. Dezember 2011
Eveline Bartlitz, 19.12.2011


EWIG JUNG
Der reinste Wahnsinn! Ich war selten so begeistert von einer Theateraufführung. Diese Vorführung kann und werde ich nur bestens weiter empfehlen bzw habe ich bereits empfohlen. Das war für mich und meinen Mann garantiert nicht der erste und letzte Besuch dieses grandiosen Theatererlebnisess. Vielen vielen Dank an die Schauspieler/innen, die nicht nur ihr schauspielerisches Können, sondern auch ihre absolut gesangliche Qualifikation zum Besten geben. Ein Erlebnis, dass uns auch noch lange danach erfreut.
Radde Gabriele, 13.12.2011

Hallo, das Stück haben wir uns zum zweiten Mal angeschau und waren wie beim ersten Mal begeistert. Jedoch waren die Plätze und damit die Sicht Rang Reihe 3 Sitz 102-104 eine einzige Frechheit. nicht nur das man max. den Klavierspieler plus die ersten beiden Schauspielr hat sehen können sondern ebenso auch die anderen und deren \\\\\\\\\\\\\\\"Witze\\\\\\\\\\\\\\\" bzw. Mimik nicht. Wir fühlen uns von Ihnen über den Tisch gezogen und werden so etwas nicht noch einmal widerholen. Eine einzige Frechheit. Allein schon das man ca. 2h stehen muss um überhaupt etwas sehen zu können. nicht zu empfehlen! VG Detlef Generich
Detlef Generich, 22.11.2011


DU HÖRTEST MEIN GRAS WACHSEN - Ein musikalisch-literarischer Mascha-Kaléko-Abend
Liebe Frau Gebhardt,
Sie spielen nicht nur Mascha Kaléko, Sie sind es förmlich! Was für eine tolle, packende Vorstellung im Bruckner Foyer! Ich war schon einige Male da und hoffe, Sie spielen dieses Programm auch im nächsten Jahr weiter. Ich werde wiederkommen und noch viele meiner Freunde mitbringen, die großes Interesse an dieser von mir so begeistert empfohlenen Veranstaltung haben.
I.Primsch, 31.10.2011


ROT
Ein Maler im Labyrinth
John Logans \"Rot\"


Das 2009 in London uraufgeführte Stück von John Logan hat schon zahlreiche Meriten an der Themse und in New York erworben. Es fesselt auch hier in seiner raffinierten, intelligenten Mischung von Biografie, Kunsthistorie und vitaler Momentaufnahme mit Krimi-Anklang, bleibt dabei straff und kurzweilig, und bietet zwei hinreißende Rollen für einen alternden Maler und seinen jungen, aufbegehrenden Counterpart. Logan greift beherzt hinein ins echte Menschenleben und holt den 1970 verstorbenen Maler Mark Rothko auf die Bühne, jüdischer Einwanderer und als Erfinder der Farbfeldmalerei eine Ikone der amerikanischen Kunstproduktion. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes ereilen den Erfolgsgewohnten die ganz großen und tiefen Zweifel am Sinn seines jüngsten Großauftrags, einer Serie von Wandbildern für ein Nobelrestaurant im neuen Seagram Building. Dominik Horwitz gibt diesem Riesentier der Kunstszene aktives Profil und den kantigen Rahmen, den die Figur braucht, um glaubwürdig zu werden. Er sinniert, er wütet, tobt und schreit, wirft Farbpinsel nach seinem Assistenten Ken, ist mal aggressiv und mal wieder versöhnlich verzeihend. Das ist das Geheimnis dieser Boulevardkomödie mit Tiefgang: aus dem Geplänkel mit dem Assistenten Ken (ein virtuoser Sprecher: Benno Lehmann, Absolvent der Ernst-Busch-Hochschule Berlin) entwickelt sich in der Regie von Torsten Fischer eine konzentrierte Auseinandersetzung um künstlerische Berufung und scheinheiligen Selbstbetrug, um Wunsch und Wirklichkeit, um Zeitbezug und Zeitlosigkeit. In Vasilis Triantafillopoulos\' fabelhafter Atelierszenerie dürfen sich der alte und der junge Maler mehrere Runden eines fesselnden Fights liefern, darunter als Höhepunkt eine wahre Pinsel-Orgie, die gemeinsame Rot-Grundierung einer großen Leinwand, begleitet von gelegentlichen Lustschreien und festlicher Barockmusik aus dem Off. Zwar zweifelt am Ende der vereinsamte Künstler Rothko, ob das Schwarz der Resignation nicht doch über das Rot der Hoffnung siegen werde. Aber der Abend hat etwas vital Mitreißendes, macht auf intelligente Weise nachdenklich und bietet jede Menge Show-Appeal. Viel Beifall beim Premierenpublikum der deutschen Erstaufführung.
Horst Rödiger, 31.10.2011


HANS-JÜRGEN SCHATZ LIEST ERICH KÄSTNER
Eine wunderbare Mischung aus ernsten, kritischen und heiteren Texten, die einen sofort in den Bann schlagen und auf eine faszinierende Reise in die zwanziger und dreißiger Jahre mitnehmen. Der Abend lebt aber gleichermaßen durch den engagierten, akzentuierten und nuancenreichen Vortrag von Hans-Jürgen Schatz. Eine Empfehlung für alle Altersgruppen.
Volker Kruse, 11.10.2011

Welch ein schöner, entspannender Abend -
Bekanntes und mir neue Texte, bestens vorgetragen -
ernster Beginn, dann Vergnügliches - und
der Heimweg noch mit langem Schmunzeln über
Emil und seine tollen Detektive. So schön kann man gar nicht selber lesen!!!
Vielen Dank, lieber Hans-Jürgen Schatz.
Hannelore Kossel am 01.10.2011
Hannelore Kossel, 10.10.2011

Ein schlanker Mann in Schwarz, eine kraftvolle Stimme, die vermutlich noch bis in die Kassenhalle reichte. Herr Schatz und Herr Kästner. Da rezitierte einer, der den anderen sehr wohl versteht und zu interpretieren weiß. Die Texte-Auswahl: Eine gelungene Mischung aus ernster Nachdenklichkeit und heiteren Szenen. Kästner at it\'s best. Schatz at it\'s best. Sehr gelungener Abend.
Bernd Oertwig, 08.10.2011

Viele kennen Erich Kästner nur als Autor von \"Pünktchen und Anton\" oder \"Emil und die Detektive\". Dabei war der Schriftsteller auch ein begnadeter Lyriker. Ob er die Kellner im Café oder eine \"Sachliche Romanze\" zum Gedicht macht - ironisch, hintersinnig und komisch sind die Texte, dabei aber immer auf bestimmte Weise authentisch und manchmal bissig bös oder traurig.
Hans-Jürgen Schatz hat die thematisch vielfältigen und verschiedenste Stimmungen evozierenden Texte genau gelesen, bevor er seine Auswahl getroffen hat. Im Rahmen seines Abends führt er die Zuhörer sicher und nuancenreich. Er lässt politisch brisante, das Mutter-Sohn-Verhältnis gestaltende und heitere Gedichte einander folgen und schafft es, dass man gebannt, berührt und begeistert zuhört. Ein Abend für alle, die Kästner (besser) kennen lernen oder endlich mal wieder hören wollen. Und für Lyrik-Fans. Und für Berlin-Besucher. Kurz: unbedingt anhören!
Elisabeth Böhm, 07.10.2011


EWIG JUNG
Ewig Jung ist ein Spiel, dass man immer wieder sehen kann. Meine Mitgliedern möchten immer wieder hinkommen, sehen. Denn manche haben schon 3 x gesehen aber immer noch nicht satt gesehen. Es ist wunderbar. Ich versichere , dass wir noch mal kommen und wunder schönen Abend geniessen. weiterhin viel Erfolg ... Diese Vorstellung empfehle ich jedes Mal , wenn wir Mitglieder Versammlung-VdK- haben und immer wieder kommen neue Gäste dazu. Ich freue mich, ich werde mit sicherheit noch mal diese Vorstellung besuchen...Danke...Danke...Danke...
Hülya Prätzel, 05.10.2011

Besser geht es nicht! Ein volles Haus, dessen Publikum sich zwei Stunden lang nicht halten kann vor Lachen und Begeisterung - das muss man als Theatermacher erst einmal so hinkriegen. Chapeau! Ein brillantes Stück mit herausragenden, in bester Spiellaune agierenden Schauspielern und jeder Menge überraschender Gags und durchweg hinreissenden Regieeinfällen. Das Leben will eben bis zum Schluß gefeiert werden: in allen, auch den herzlich-bösen, Nuancen. Danke!
Silke Samel, 07.09.2011

Guten Tag Katharine,

ich bin eigentlich kein Schreiberling, aber ich muss das einfach mal loswerden.

Ich war nun zum 7. Male in der Vorstellung „Ewig Jung“ Ich bin regelmäßiger Theatergänger, mal in der Komödie, Friedrichstadtpalast, Schloßparktheater usw.

Doch was ich im Renaissance- Theater erleben darf ist „ Höhepunkt“ in meinem kulturellem Leben.

Den Riesenerfolg haben Sie liebe Katharine zu Recht verdient. Es muss doch auch ein Glücksgefühl für jeden Schauspieler zu sein vor ausverkauftem Haus zu spielen.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die anderen Schauspieler und vor allem der/die Maskenbildner.

Was Sie liebe Katharine da „abliefern“ ist Schauspielkunst vom Feinsten. Ein kurzweiliger Abend, den man nicht oft genug sehen kann. Am 01.06. 18:00 bin ich wieder dabei, obwohl ich den Text bald auswendig kann, ist es immer wieder ein Spaß für mich dabei zu sein. (Sitze immer rechts außen Reihe 7)

Ich bin „schon“ knapp 50 und besuche seit über 30 Jahren verschiedene Theater in Deutschland, aber die Krönung „meiner Karriere“ ist „Ewig Jung“. Am 15.07 habe ich meine Familie eingeladen und komme zum 9. Mal in die Vorstellung, ja und die 10. bekomme ich auch noch voll.

Ich habe manchmal das Gefühl das sich die Schauspieler selbst das Lachen verkneifen müssen. Am liebsten würde ich auf die Bühne springen und mich einfach dazu setzen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kollegen weiterhin viel Erfolg
Ein Fan, 13.07.2011


BETROGEN
Ein tolles Ensemble macht dieses Stück zu einem großen Abend. Vor allen Dingen haben mir Anika Mauer und Peter Kremer gefallen, die sehr vielschichtig gespielt haben. Das machte die Figuren sehr glaubhaft und menschlich.
Marcus Bierhals, 06.07.2011

Ich bin Squash Verrückter und überlege gerade ersthaft, ob ich von Köln nach Berlin fahren soll, um mir das Stück anzuschauen.
Was für eine super gute Idee für ein Bühnenbild!
Phillip, 15.06.2011


EWIG JUNG
Am 1.06.2011 die Vorstellung gesehen und wir waren wie alle anderen Zuschauer begeistert. Manchmal hätten die Schauspieler eine kleine Pause machen sollen, weil wir durch die Lachsalven den weiteren Text nicht hörten. Kaum war das Stück ( leider) zu Ende sprangen wir alle von den Plätzen. Der Jubel war unbeschreiblich!!!! Lachten auf den ganzen Nachhauseweg noch. Vielen Dank an alle auf und hinter der Bühne. Ihr wart einmalig!!!
Gerd & Jürgen, 02.06.2011


BETROGEN
Das Stück war atemberaubend.... und ist somit unbedingt sehenswert.
ksl, 22.05.2011

Die beiden Beiträge von Susanne und Sabine treffen auch meine Meinung zu dem Stück exakt. Die Squash-Spiele fordern den beiden männlichen Akteuren einiges an Kondition ab. Interessant ist auch das „Treibhaus- bzw. Aquariumbild“, das durch die Glasabtrennung entsteht und den Zuschauer vollends in die Rolle des Beobachters (Voyeurs?) drängt. Auch ich hatte den Eindruck, dass Herr Kremer etwas gehemmt war und appelliere ebenfalls an ihn, sich seine Brusthaare wieder wachsen zu lassen – sieht einfach besser und männlicher aus! Vielen Dank schon mal dafür!
Monika Hindenberg, 20.05.2011

Kompliment an das Ensemble von BETROGEN - wirklich toll gespielt, vor allem den beiden Herren gebührt mein Respekt für die Squash-Matche live auf der Bühne. Besonders gefreut habe ich mich, meinen Lieblingsschauspieler Peter Kremer einmal nicht nur im Fernsehen sondern live auf der Bühne zu erleben. Einziger Wermutstropfen dabei: warum hat er sich seine tolle Brustbehaarung so kurz gestutzt? Ihm steht der sterke Haarwuchs doch total, das stoppelfeld jetzt sieht jedenfalls nicht wirklich attraktiv aus. Also, lieber Peter Kremer, da das Stück ja noch eine Zeit lang läuft: bitte der Natur wieder freien Lauf lassen! Stehen Sie zu Ihrer Männlichkeit!
Sabine Schmitt, 19.05.2011

Zum Bühnenbild: mit Phantasie ein Treibhaus als Triebhaus - mit Kalkül ein Aquarium ohne Wasser (abgesehen vom Schweiß, den der arme Herr Kremer läßt)
Zu den Schauspielern: Heikko Deutschmann - unbefangen und fast ein bißchen zu gut; Peter Kremer - gehemmt (s.o.), aber steigerungsfähig; Anika Mauer - austauschbar, vielleicht rollengerecht
Zum Publikum: hält sich in "Ewig jung" noch nach der fünften 'Trockenfotze' in Folge den Lachbauch und moniert hier den Griff von Herrn Deutschmann in den Schritt von Frau Mauer - bedenklich
Höhepunkt der Inszenierung: das Stück hat keine Pause
Susanne, 18.05.2011


HELLO, I`M JOHNNY CASH
...das Gunter Gabriel nicht singen kann, weiss man ja vorher. Aber er ist ein Typ, ein Entertainer, authentisch.
Ein Solokonzert mit ihm würde ich niemals besuchen...
Aber die Band war mitreißend, klasse!
Und dann kam SIE endlich:
"die Tafel weiße Schokolade"
so würde ich sie mal liebevoll bezeichnen - neben der "ollen Zwiebel" (ist nicht bös gemeint, nur zum Vergleich)
HELEN SCHNEIDER, sie singt nicht nur, sie lebt diese Songs!und schauspielern kann sie auch!
Absolute Weltklasse! Chapeau

insgesamt ein unterhaltsamer Abend.
Und wenn die Pforten nicht irgendwann geschlossen würden, ließe sich Gunter Gabriel immernoch feiern...
Michael, 22.04.2011


EWIG JUNG
Humorvoll bis hin zum schwarzen Humor, manchmal obzön - aber schön :-), anregend zum Nachdenken, tolle Musik, mitreißend, super Schauspieler/Sänger, \"geiler\" Pianist (spielte u. a. mit einer Hand Klavier, mit der anderen Hand Mundharmonika).

Wir waren von diesem Stück BEGEISTERT!
Ihr seit SPITZE!!!
Danke für diesen wundervollen Abend, den ihr uns beschert habt.
Heidi R., Berlin, 16.04.2011


EIN INSPEKTOR KOMMT
Grosses Theater, grosses Schauspielerkino, grosser Abend, grosser Dank!!!
Ihr Leonard Schwarz
leonard schwarz, 01.04.2011


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Also, ich habe eine andere Meinung als die hier weit verbreitete. Ich war am 13.03. bei Helen Schneider, die mich schon in meiner Jugendzeit sehr fasziniert hat und von ihrem Charme nichts verloren hat und bei Gunter Gabriel, der sich unendlich vom Publikum hat feiern lassen wegen seines Auftritts trotz eines fiebrigen Infekts. Ein Selbstdarsteller über alle Maßen. Der 1. Teil des Stücks war einfach nur langweilig, die Zuschauer neben uns haben die Pause genutzt, um zu verschwinden. Der 2. Teil mit Helen Schneider war wesentlich besser.
Eine deutliche Kritik jedoch geht an das Theater. Ich habe für die Karte über 30 Euro bezahlt und habe eigentlich nichts gesehen. Das Pärchen vor mir war - scheinbar - riesengroß und nutzte den Abend zum Kuscheln. Gunter Gabriel hat sich nicht von der Stelle bewegt, sodass ich weder links noch rechts an meinem Vordermann vorbei"linsen" konnte. Auch die anderen Gäste in Reihe 10 haben diesen Abend wohl eher nicht genossen.

Alles in allem: das Stück mäßig, das Theater würde ich niemals weiterempfehlen.
G. Damm , 24.03.2011

So eine tolle Vorstellung ,von den Darstellern geht viel positive Energie aus.Ich habe die Show gleich 2 Mal hintereinander angeschaut.
Uta Büschl, 14.03.2011


EINES LANGEN TAGES REISE IN DIE NACHT
Ich war gestern in Ihrem Theater, es hat mir gut gefallen, die Schauspieler waren ausgezeichnet, mich hat nur das Stück sehr betroffen gemacht, da ich mich vorher nicht informiert hatte und kurzfristig die Karte bekommen habe, war ich nicht auf so eine geballte Tragödie innerhalb einer Familie eingestellt und bin dem Himmel dankbar, daß es nicht ganz so schlimm in meiner Familie zugeht.Weiter so!!!!!!!!!!
I. Maz, 11.02.2011

Wir waren gestern in der Vorstellung und absolut begeistert.
Das ist die beste Aufführung, die wir seit Jahren in Berlin erleben dürften.
Die Darsteller waren alle sehr beeindruckend, keiner hat den anderen an die Wand gespielt.
Eine wundervolle Leistung!
Danke!
U. Seidel
Ursula Seidel, 11.02.2011

Ich muss sagen, daß ich leider enttäuscht bin. Nachdem ich bei den letzten 3 Vorstellungen im Renaissance Theater grosse Schauspielkunst erleben durfte, war dieser Abend nur Oberfläche. Es war nie faszinierend, alles war nur lauwarm. Wenn man an die tief berührenden Momente von z. B. Tina Engel in \"Blütenträume\" oder an Nadine Schori in \"Der Inspektor kommt\" denkt, oder an die wahnsinnige Energievon dem \"Ewig Jung\" Ensemble - da mag man erst recht nicht mit dem oberflächlichen Stimmbeben dieser Inszenierung mitgehen. Einzig Angela Schmid hatte schöne Momente. Schade. Trotzdem werde ich wiederkommen, da ich an die wertvollen Abende zurück denke. Ich hoffe es war nur eine Ausnahme. Eine gut gemeinte Kritik von Reinhard Busch
Reinhard Busch, 09.02.2011

Lebens Leid und Last

Eugene O’Neill, Literatur-Nobelpreisträger von 1936, hatte verfügt, sein Schauspiel aus dem Jahre 1940 erst posthum aufzuführen, weil es allzuviel Autobiographisches enthielt. So ist dieser 1956 erstmals gezeigte „Tag im Leben der Familie Tyrone“ alles andere als eine romantisierende Flucht aus dem Alltag, sondern vielmehr dessen schmerzliches Abbild. Vater Tyrone ist ein egozentrischer Geizkragen, seine Frau Morphinistin, und von den beiden Söhnen James und Edmund ist der eine Hardcore-Trinker, und der andere leidet an Schwindsucht, die als chronische Erkältung bagatellisiert wird. Die Hauptrolle in diesem Horror-Haushalt spielt der Whiskey, der als „kleine Stärkung“ den ganzen Tag über genossen wird. So deprimierend dieses Szenario auch sein mag, es bietet streckenweise überaus poetische Textpassagen und herrliche Rollen für Vollblut-Schauspieler, und die verkehren dann den eigentlich deprimierenden Gesamteindruck in eine beifallswürdige Szenenfolge. Regisseur Ulrich Waller beläßt das Stück in seinem Urzustand und verzichtet auf modernisierende Eingriffe. So sind die sämtlich hervorragenden Akteure in ihrem Element und werden eins mit ihren Figuren. Angela Schmid spielt die drogensüchtige Mutter mit wunderbar zarten Tönen, stets nur wenig vom barmherzigen Wahnsinn entfernt und am Klavier geläufig Schumann und Chopin vortragend. Gerd Böckmann gibt dem Vater Tyrone die Noblesse und die Kälte des routinierten Schauspielers, dessen Knauserei die Familie ruiniert. Die kräftigsten Akzente setzen die beiden Söhne. Den mit beiden Beinen im Alkohol stehenden, für dressierte Seehunde als Schauspieler eintretenden James gibt Ben Becker faszinierend naturgetreu, und David Bennent überzeugt als sein leidender Bruder Edmund, der die Anklage gegen sein zerstörendes Elternhaus im kämpferischen Dialog mit seinem dominanten Schauspieler-Vater herausschreit. Als Dienstmädchen Catherine, das sich ausnahmsweise auch einmal einen Schluck gönnt, rundet Kira Primke die Ensembleleistung überzeugend ab. Ein Abend mit herrlichem, großen Schauspielertheater alten Stils, von einem sehr dankbaren Publikum mit ausführlichem Beifall aufgenommen.
Horst Rödiger, 03.02.2011


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Ich glaube, dass ist das Beste, was ich 2011 im Theater gesehen habe: die Aufführung von, siehe Betreff, am 27.01.2011. Die besten Darsteller, die ich nur wünschen kann, für diese Thematik, dieses Stück! Hallelujah, das war wirklich wunderbar! Ganz liebe Grüße an alle Darsteller! Das Witzige war, das ich glaubte, einem Konzert beizuwohnen, was ich ja eigentlich zeitlich gesehen gar nicht erleben kann! Die Ebenen verschwammen zwischen Konzert, Schauspiel, .... Zeitreise nach Jahr: wann? Wie sagt man so schön: großes Kino! Alles Gute Euch allen, weiter so! tolle Ideen und peru vida! Ele
Ele Schönpflug, 28.01.2011

Noch ein Nachtrag:
Nachdem ich auch noch mal im Internet geguckt habe: Danke, daß Ihr so zeitgemäß seid ( Dank besonders an Volker Kühn)und die Rolle von June Carter recht gut (nach meinem Wissen) herausgearbeitet habt. Vielleicht insgesamt vieles genauer beleuchtet habt mit dem Stück als bisher in der Öffentlichkeit bekannt!
Ele Schönpflug
Ele Schönpflug, 28.01.2011


EIN INSPEKTOR KOMMT
Ich komme immer wieder gern in Ihre Vorstellungen. Sie bieten kulturell Interessierten Abwechslung und Hochgenuss. Danke dafür
Claudia Holstein
Claudia Holstein, 24.01.2011


NIE WIEDER WEIHNACHTEN! Die etwas andere Weihnachtslesung mit Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau
Eine gelungene Vorstellung, kurzweilig, humorvoll, aber auch besinnlich. So macht Weihnachten Freude. Es wäre zu begrüssen, wenn uns die Herren Schatz und Pillau noch möglichst oft mit derartigen Lesungen erfreuen würden
Marion Sawatzki, 09.01.2011

Ein herzliches Dankeschön für den wunderbaren Nachmittag. Obwohl Herr Schatz so stark erkältet war, hat er es doch verstanden, sein Publikum zu fazinieren. Die Auswahl der Stücke und auch die autobiographischen Anteile dieses Programms haben mich und meine Gäste zum Nachdenken angeregt und geholfen, dem Weihnachtstrubel zu entfliehen. Dieser Nachmittag hat geholfen, zu entschleunigen und sich auf das bevorstehende Fest einzustimmen.
Sowohl Herrn Pillau als auch Herrn Schatz dafür ein herzliches Dankeschön und dem Theater dafür, dass solche Veranstaltungen möglich gemacht werden.
Für das Jahr 2011 wünsche ich Toi, toi, toi und mir weitere ähnliche Angebote.
Regina de Rooij-Stephan
Regina de Rooij-Stephan, 30.12.2010


BLÜTENTRÄUME
War super!!! Hoffe, bald mal wieder Gast sein zu dürfen

Liebe Grüße von der Pension Wetzel in Dresden Lockwitz.

http::/www.pension-wetzel.de
Pension Wetzel, 28.12.2010


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Wir haben das Stück in der letzten Spielzeit 2 mal gesehen (und gehört!) Gunter und Helen sind - genau wie die Band - spitze!
Ein ganz besonderen Respekt aber zollen wir Volker Kühn, der mit wenig Aufwand ein - insbesondere zum Ende des Stückes - Super-Feeling in das wunderschöne Renaissance-Theater gezaubert hat. Hut ab! Der Weg von Braunschweig wird sich auch ein 3. Mal für uns lohnen.
Jörg Sommer, 23.12.2010


NIE WIEDER WEIHNACHTEN! Die etwas andere Weihnachtslesung mit Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau
Hans-Jürgen Schatz und Horst Pillau unterhielten das Publikum auf heitere und auf besinnliche Weise - sie spannten den Bogen von Loriot über bekannte und unbekannte Texte bis hin zu autobiografischen Aufzeichnungen. Es war ein Vergnügen den beiden zu folgen, genau die richtige Einstimmung auf die bevorstehenden Weihnachtstage. Danke!
A.v.L., 21.12.2010


EWIG JUNG
ich gehöre auch schon zum älteren Semester, und fand es trotzdem einfach Spitze!!!!!!
5.12.2010
Beate Bartusch, 05.12.2010


BLÜTENTRÄUME
UND BLÜTENTRÄUME.
EINEN GUTEN ABEND, EIGENTLICH WOLLTE ICH SCHON ÜBER EIN INSPEKTOR KOMMT SCHREIBEN. UND LETZTE WOCHE HABE ICH BLÜTENTRÄUME GESEHEN. WO HAT MAN NOCH EIN THEATER, WO MAN ZWEI SO FANTASTISCHE STÜCKE NACHEINANDER SEHEN KANN, UND ZWEI SO UNTERSCHIEDLICHE. ICH KANN NICHT SAGEN, WELCHER BESSER WAR. DER ERSTE WAR SPANNEND, DER ZWEITE LUSTIG. UND BEI BEIDEN GROSSARTIGE SCHAUSPIELER!!! JUDY WINTER, VADIM GLOWNA, GUNTBERD WARNS UND DIE TOLLEN JUNGEN GREGOIR GROS UND NADINE SCHORI! NICHT BLOSS SPANNEND SONDERN AUCH BERÜHREND. VOR ALLEM DIE JUNGEN SCHAUSPIELER!!!
UND DIE WUNDERBARE TINA ENGEL UND IMOGEN KOGGE. WIRKLICH TOLL, ICH HOFFE SIE MACHEN WEITER SO, DANN SCHAU ICH MIR AB JETZT ALLE STÜCKE AN.
MIT FREUNDLICHEN GRÜSSEN,
R. RÜDIGER
RENATE RÜDIGER, 04.12.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern Nachmittag/Abend hatte ich die große Freude, mit einer guten Freundin das Stück "Blütenträume" mit anschließendem Publikumsgespräch zu "erleben". Wir waren hauptsächlich wegen dieses Stücks und der großartigen Schauspielerbesetzung aus Paderborn angereist und hatten einen guten Platz auf der der Bühne quasi mitten im Geschehen. Es war ein unvergesslicher Abend mit bester Unterhaltung und ein besonderes Erlebnis, so viele gute und bekannte Schauspieler gemeinsam auf der Bühne zu sehen. (Besonders "lieben" wir Herrn Stegemann!)
Wir sind bei einem Berlinbesuch in 2007 auf Ihr Theater "gestoßen" und besuchen seitdem etwa zweimal jährlich Theaterstücke in Ihrem Hause. Es ist ein wunderschönes Theater mit guten Stücken und bekannten Schauspielern.

Ganz herzliche Grüße
Gisela Köneke
Gisela Köneke, 29.11.2010


EWIG JUNG
Vielen Dank für einen tollen Abend!
Der \\\\\\\"Gefühlsfasching\\\\\\\" hält noch immer an und trägt mich durch die lästige Hausarbeit eines Samstags...
Dem Ensemble und allen hinter den Kulissen einen schönen Jahresabschluss.
Im nächsten Jahr sitzen wir wieder im Publikum.
Alle guten Wünsche
Evy
Evelyn, 20.11.2010


EIN INSPEKTOR KOMMT
Was für ein toller Abend! Ich war am Sonntag in dieser Vorstellung und bin aufrichtig begeistert. Wie modern das Stück gemacht und gespielt wurde. Von Frau Winter wusste ich ja schon das Beste, aber wie schön, eine junge Frau zu erleben, die wohl in ihre Fussstapfen treten wird. Nadine Schori hat uns umgehauen. Mit welcher Kraft und Sensibilität sie ihre Rolle spielt, wie man sie erst verabscheut, dann versteht und in die Arme nehmen möchte. Und singt wie eine französische Chansonsängerin. Und die Musik überhaupt. Toll, auch der Pianist. Und Guntbert Warns singt grossartig und spielt auch so. Toll. Herr Glowna spielt souverän und glaubhaft den strengen Vater und auch die jungen Männer sind wirklich gut besetzt.
Das anschliessende Publikumsgespräch was sehr interessant, vor allem was Herr Warns und Frau Schori gesagt haben war sehr witzig und intelligent. Wir waren vom ganzen Abend und allen Darstellern sehr angeregt und nachdenklich. Danke für diesen Theaterabend!
Peter und Anna Brenner
Peter Brenner, 20.10.2010

Krimi mit Sozialmoral
„Ein Inspektor kommt“
im Renaissancetheater Berlin

John Boyton Priestleys Bühnenstück von 1946 hat viele Qualitäten. Auf den ersten Blick ist es ein Krimi, aber darin steckt noch mehr, und Regisseur Antoine Uitdehaag kann diese Facetten in seiner Inszenierung ohne Gewaltanwendung vor Augen führen. Das Drama ist eine mit leichter Hand vorgetragene Attacke auf die Selbstgerechtigkeit von Menschen auf der Sonnenseite des Lebens, dazu die Darstellung eines elementaren Generationskonflikts in Fragen der Aufrichtigkeit und der sozialen Verantwortung, und ganz nebenbei enthält es noch Elemente des Spukhaften, die den Zuschauer nachdenklich stimmen. Die Regie setzt weitere Akzente, um die überraschende Aktualität der ganzen Spielidee herauszuarbeiten. Dazu gehört neben der Nutzung von Computer- und Videotechnik auch die Auflockerung des Handlungsablaufs durch pointierte Songs, die dem schamlosen Kapitalismus den Spiegel vorhalten. Die einen treffen mehr, die anderen weniger ins Schwarze, aber bis auf das galgenhumorige Alkohol-Couplet zu Beginn des zweiten Teils unterbrechen sie immer wieder die Bühnenhandlung für Augenblicke der Reflexion, und das eigentliche Geschehen wird dafür quasi im Standbild eingefroren. Man mag’s oder mag es nicht, was aber nichts an der Bewunderung für den fabelhaften Pianisten Harry Ermer und den singenden Inspektor Guntbert Warns ändert. Vadim Glowna raunzt und nuschelt, kann aber auch den schneidenden Befehlston mobilisieren, um den Unternehmer Arthur Birling treffsicher zu zeichnen. Noch unerschütterlicher in ihrer Selbstgefälligkeit und Kälte ist seine Frau in Gestalt von Judy Winter – ein schlüssiges Porträt der vorsätzlich fehlerfreien Unternehmergattin. Nadine Schori und Grégoire Gros sind deren Tochter und Sohn, denen die Skrupellosigkeit der ersten Generation fehlt. Urs Fabian Winiger ist der kommende Schwiegersohn Gerhard, der auch gleich seine Firma mit der des Schwiegervaters verbinden will. Wenn die tiefe Verstrickung der ganzen Familie in kriminelle Akte sozialer Kälte offengelegt ist, scheint sich das Schicksal noch einmal wenden zu wollen, um dann nur desto härter auf dem Boden der Tatsachen zu enden. Ein durchaus spannender Abend, der lediglich durch den Genremix manchmal etwas irritierend wirkt.
Horst Rödiger, 03.10.2010


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Toller Abend!

Danke
Rainer Bien, 20.09.2010

es war einfach super!!!! auch wer die Originale live erlebt hatte, muss begeistert sein, besonders von Helen Schneider, die als junge June Carter überzeugte. Und Gunter Gabriel ist spitzenmässig. Danke für den schönen Abend. Die Anreise aus Hamburg hat sich mehr als gelohnt.
Maria Berger, 17.09.2010


EWIG JUNG
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Ensamble von \\\"Ewig Jung\\\". Mit großer Freude habe ich gelesen dass der diesjährige Goldene Vorhang an dieses Super Team geht da es wirklich jeder der Mitwirkenden Schausopieler verdient hat diesen Preis zu bekommen.
Ebefalls freut es mich sehr dass es wirklich wahr geworden ist dass dieses Stück in dieser Besetzung Gastspiele in anderen Häusern in Deutschland geben wird. Ich war Anfang des Jahre zusammen mit meinem Mann in Berlin nur wegen dieses Stücks und es hat sich wirklich gelohnt!!! Dieses Srück ist bin zum jetzigen Zeitpunkt immer noch so präsent als hätten wir es erst gestern gesehen. Seit Wochen hatte ich bei Ticket Onlin gesehe dass dieses Stück in Fürth gastieren wird und habe mir am 06.Sept sofort Karten für den 26. März gesichert. Ich kann es kaum erwarten dass dieser Tag kommt.
Eine gute Zeit an alle Schauspieler bis dahin und weiterhin vile Freude am Thaeaterspielen.
Herzliche Grüße Sandra Zander aus Ingolstadt.
Sandra Zander, 16.09.2010


HELLO, I`M JOHNNY CASH
Vielen Dank für einen wirklich wunderschönen Abend !!!!!!!

Es gibt keinen der dir Rolle des Johnny Cash besser speilen hätte können , als Gunter Gabriel.
Herzlichen dank Gunter das du die Rolle angenommen hast, denn du warst einfach großartig.
Helen Schneider hat wiedereinmal bewiesen, was sie für eine fantastische Stimme hat.
Die Band war super toll und man hat allen angesehen wie viel Spaß sie auf der Bühne haben.

Danke ! Wir kommen nächstes jahr noch mal in die Vorstellung!
annett.bartsch, 16.09.2010

Ein wunderschöner Abend !!!!!!!

Jonnny Cash von Gunter Gabriel und June Carter
hervorragend gespielt.
Gunter die ehrliche Haut mochte ich schon immer,
Helen Schneider kannte ich nicht besonders gut,
war deshalb angenehm überrascht wie toll sie
singen kann,besonders bei \"Bridge over troubled water\"konnte man eine Stecknadel fallen hören.
Auch die Band war super.
Geht hin Leute.

Mit lieben Grüssen

Uwe Waschwill
Uwe Waschwill, 10.09.2010

Vielen Dank für einen wirklich schönen Dienstagabend (31.08.2010). Eine Helen Schneider mit einer tollen Stimme, die ich so noch nicht gehört habe, einem wirklich guten Gunter Gabriel, den - das räume ich ein - so gut wirklich nicht erwartet habe und dazu ein paar tolle Musiker. Ein rundum gelungene Inszenierung. Nochmals vielen Dank für den tollen Abend.
Michael Grunewald, 01.09.2010

Die gestrige Vorpremiere - eine rundherum gelungene Inszenierung!
Gunther Gabriel war super gut und Helen Schneider bezauberte mit ihrer phantastischen Stimme. Wunderbar auch die Musiker!
Vielen Dank für einen wunderbaren Abend an alle Mitwirkenden.
E. Ulrich
Eveline Ulrich, 26.08.2010


EWIG JUNG
War am Freitag in \"Ewig jung\". So ein tolles Stück habe ich schon lange nicht gesehen - und ich gehe regelmäßig ins Theater. Bitte spielt das Stück noch lange, ich mache schon Reklame dafür. Noch begeisterter war ich heute, als ich im Internet die Original-Fotos der Darsteller gesehen habe. Super, was die Maske da geleistet hat. Für mich ist das Renaissance-Theater seit langer Zeit die beste Berliner Sprechbühne. Macht weiter so.
Rita Handt, 26.07.2010


HANS-JÜRGEN SCHATZ LIEST ERICH KÄSTNER
Im Bruckner Foyer
Hans-Jürgen Schatz liest Erich Kästner
Ein Querschnitt durch die \"Gebrauchslyrik\" für Erwachsene

Herr Schatz entführt sein Publikum in eine andere Welt, die auch heute noch von großer Aktualität ist. Die Faszination, die von dem Künstler ausgeht, zeigt, dass er Erich Kästner sehr schätzt, ja sogar lieben muss, um ihn so vortragen zu können. Die Dramaturgie der Vorstellung hält sein Publikum in Bann. Seien es die mahnenden, ernsten Vorträge oder auch die heiteren Aspekte. Herr Schatz malt mit seiner Stimme und lässt die jeweiligen Personen vor dem geistigen Auge erscheinen.
Es war ein bereichernder Nachmittag, der lange nachwirkt und zu neuen Gedankenansätzen führt. In meinem Bekannten- und Freundeskreis werde ich eifrig werben, um auf diese Veranstaltung hinzuweisen, die man unbedingt besucht haben muss.
Ich wünsche mir, dass diese Lesung mit Herrn Schatz noch öfter angeboten wird und bedanke mich für dieses wunderbare Erlebnis.
De Rooij-Stephan, Berlin
Regina de Rooij-Stephan, 02.06.2010

Herr Schatz hat uns am 29.5.10 im Bruckner-Saal des wunderschönen Renaissance-Theaters einen an- und aufregenden Kästner-Nachmittag beschert. Zwei Stunden Spannung, Unterhaltung und Freude, ein Wechselbad der Gefühle durch den herausragenden Vortrag von Herrn Schatz. Allen, die gute Unterhaltung lieben, ist dieses Programm zu empfehlen.
Stephanie Holyst, 02.06.2010

Liebe Freunde des Renaissance Theaters,
ich war am Samstag den 29.Mai mit meiner Frau bei der \"Kästner-Lesung\" mit Herrn Hans Jürgen-Schatz.
Die Lesung war ganz großartig. Herr Schatz hat die vielen Facetten von Erich Kästner`s Werk ob traurig oder lustig, sehr akzentuiert vorgetragen.
Mehr davon.

Viele Grüße


Rüdiger Riedrich
Rüdiger Riedrich, 31.05.2010


RAMEAUS NEFFE
Was für ein fantastisches Stück! RAMEUS NEFFE ist Theater wie es sein sollte! Danke. Lenz
Lenz, 27.05.2010


HANS-JÜRGEN SCHATZ LIEST ERICH KÄSTNER
Die Lesung hat mich begeistert - eine großartige Auseinandersetzung mit dem Menschen und Schriftsteller Erich Kästner. Eine gekonnte, mutige und sensible Darbietung seiner Texte, die dazu verführt, sich weiter mit dem Werk Kästners zu beschäftigen. Hans-Jürgen Schatz Dank für diesen facettenreichen Abend.
A.v.L., 14.05.2010


GESPRÄCH EINES BETRUNKENEN MIT EINEM NÜCHTERNEN TEUFEL
Ich habe heute die Sendung \" Beckmann \" gesehen ( 3.5.2010 ) Mit großem Interesse habe
ich die Sendung verfolgt und mich bei David Bennent an eine wunderschöne Begegnung mit ihm,seiner Schwester und seinen Eltern in der
Dorfkirche in Heiligenhafen / Ostsee 1973/74
erinnert.Der liebevolle Umgang der Familie Bennent miteinander ist mir und meiner Ehefrau bis heute Vorbild und angenehme Erinnerung. Liebe Grüsse an die Familie Bennent, die uns in der Kirche nicht bemerkt
haben dürften.
w. schaefers, 04.05.2010


33 VARIATIONEN
33 Variationen. Herausragender Theaterabend! Hatte (30.März) weniger freie Plätze erwartet. Kann der Flügel nicht mal gestimmt werden? Steinway mit seinen vorzüglichen Stimmern befindet sich zwei Häuser weiter!
Andreas Lichtschlag, 31.03.2010


DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN
05. März 2010, Renaissance Theater Berlin, Bruckner Foyer. Katherina Lange spielt die Doris in Irmgard Keuns Kunstseidenem Mädchen zum 200. Mal. Und wir waren dabei.

Wie das rüberkommt, ist grandios. Frisch, aktuell, von rotzfrech über lebenslustig bis zu Tode betrübt kann Katherina Lange alle Bereiche in den Gefühlswelten der Doris ausleuchten. Sie schafft es, in einem Ein-Personenstück niemals Langeweile aufkommen zu lassen. Unterstützt wird sie dabei von Nikolai Orloff, der mit dem Flügel puristisch, aber absolut passend begleitet.
Beeindruckend ist die Story. 1932 erschienen ist Keuns Romanstoff noch immer aktuell und lebensnah.

Ich kann ihnen das Stück in jedem Fall empfehlen. Wer dann noch in den Genuss der Zugabe von Katherina Lange kommt und sich "Mein Süßer will am Sonntag mit mir segeln gehn" in einer lustig-kreativen Version anhören darf, der wird das Renaissance Theater mit dem Gefühl verlassen, dass jeder Euro für diesen Abend perfekt angelegt war.
Thomas Knackstedt, 06.03.2010


EWIG JUNG
Grandios, furios, kurios!!!!
Carmen Morgenstern, 04.03.2010

Diese Inzenierung ist einfach grandios.
Wir waren am 16.01.2010 zur Vorstellung.
Was da abging, ist kaum zu glauben.
Ich habe es noch nie nach einer Vorstellung erlebt, dass die Gäste noch an der Garderobe und auf dem Weg nach Hause so aufgewühlt waren.
Man denkt während der Vostellung laufend, das muss der Höhepunkt gewesen sein, und kaum zu Ende gedacht, wird immer wieder Einer draufgesetzt.
Schon bei SCHÖNE BESCHERUNGEN konnte man sich kaputt lachen. Aber EWIG JUNG übertrifft alles.
Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen schönen Abend.
Das Renaissance-Theater ist einfach super.
Harald Schofeld, 16.01.2010

Liebe Schauspieler von Ewig Jung,
ein riesen großes Kompliment an sie! Wirklich eine große Schaspielerische Leistung von Ihnen allen. Dieses Stück ist super, da hält es einen fast nicht mehr auf dem Stuhl. Man würde am liebsten selbst mit machen so springt der Funke auf die Zuschauer über. So viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Die Anreise deswegen aus Ingolstadt hat sich wirklich gelont. Wäre der Weg nicht so weit würde ich dieses Stück bestimmt nochmal ansehen.

Mit freundlichen Grüßen Ihre Sandra Zander.

P.S. Ein großes Kompliment auch an die Maskenbildner!
Sandra Zander, 16.01.2010

Also, so viel gelacht habe ich noch nie in einem Theaterstück. Ich war bereits 3 X in der Vorstellung und am 14.01. noch mal. Da störts auch nicht, dass keine Pause ist.

Einzigartiges Können aller Mitwirkenden. Da zeigt sich wieder, wie wichtig eine gute Ausbildung aller Schauspieler ist. Die Mimik und der Ernst der dahinter steckt. Manchmal hatte ich das Gefühl die Künstler würden sich selbst das Lachen verkneifen (müssen).

Ein so ausgereiftes Stück unter einer fantastischen Regie einfach super, genial, ein Muss für alle Theaterfreunde.

Nach Theaterschluss braucht man ein wenig Zeit um die ganze Geschichte noch mal Revue passieren zu lassen. Am besten bei einem Bier oder ein Glas Wein.

Leider wird das Stück nur selten aufgeführt…………..
bernd-f-@web.de, 27.12.2009


SCHÖNE BESCHERUNGEN
25/12/09 Ein Weihnachtsabend, wie er gelungener nicht sein könnte - das hat viel Freude gemacht in diesem schönen Theater ! :-) Der Chorverein grüßt besonders Markus und 'Günzel' und freut sich auf Wilhelm Tell nächstes Jahr !!
Ulla, 27.12.2009

Was für ein herrlich gelungener Abend! Köstlich scharf gezeichnete Charaktere und Schauspieler, die diese brilliant in Szene gesetzt haben. Das Stück lebt von diesen Egozentrikern und ihrer humorvollen Entlarvung. Der eine oder andere Zuschauer erkennt sich in dem ihm vorgehaltenen Spiegel wieder - und lacht über sich selbst - ohne Reue! Vielen Dank.
Ulf E. Finkewitz, 22.12.2009


EWIG JUNG
Es war super, die Musik, die Schauspieler, wir vier Frauen waren begeistert, besonders Timo Dierkes Solo mit allen "unseren" Liedern.

Barbara, Gitti, Petra und Marianne
barbara selchow, 02.12.2009

Dementia triumphalis

Kommen, sehen, staunen: Hier gelingt etwas scheinbar mühelos, was in deutschen Landen sonst in der Regel scheitert. Erik Gedeons aus Hamburg importiertes und für Berlin intelligent adaptiertes Songdrama ist eine raffinierte Mixtur aus Klamotte und Musical, Slapstick und und Volksstück, eine handwerklich ganz hervorragend exakte Arbeit mit präziser, todsicherer Bühnenwirkung. Das Team der Akteure wurde instinktsicher zusammengestellt: lauter sorgfältig gestylte Knallertypen, die zusammen ein stimmlich überraschend gut abgestimmtes Sängerensemble bilden. Die Grundsituation ist simpel: Die betont hinfälligen Überlebenden einer längst dahingesunkenen Schauspielergeneration nehmen im Halbrund vor dem eisernen Vorhang des Theaters Platz – zum „Einzug der Gäste“ aus dem „Tannhäuser“. Schwester Angelika (Milster) sorgt für ein bißchen Ordnung im Seniorenheim, aber kaum ist sie aus dem Zimmer, fährt der Geist von Rock und Beat wie elektrisierend in die Greisentruppe und läßt sie im Stil der alten Zeiten, trefflich intoniert, einen Hit nach dem anderen vortragen. Die vitalisierende Wirkung der Songs aus jüngeren Jahren animiert sie dabei zu abenteuerlichen akrobatischen Spitzenleistungen, vom beseligten Publikum stürmisch bejubelt. Anika Mauer gedenkt verflossener Beifallsstürme mit komischen Reminiszenzen. Dieter Landuris erinnert samt mitgebrachtem Goldfischglas immer etwas an Freddy Frinton, den Diener aus „Dinner for one“. Guntbert Warns demonstriert die artistische Biegsamkeit eines Stehaufmannes und wird als Zauberkünstler vom drolligen Präsentationspech verfolgt. Timo Dierkes darf akzentuieren und flatulieren. Katharine Mehrling liefert als erotomanische Oma die wundervoll zotigen Zwischenrufe und schwenkt virtuos ihre elegante Silberfuchs-Stola. Einmal erinnert sie sogar mit „Non, je ne regrette rien“ an ihre früheren Bühnenerfolge als Edith Piaf. Harry Ermer am Flügel, als „Herr Ermer“ der Artikulation kaum mehr mächtig, dafür seiner Pianotasten aber um so besser, ist der fabelhafte Musikmeister dieser ingesamt durchaus anspruchsvollen Session. Ein Joint macht die Runde, und sämtliche Hits der Stones, Doors, The Who und all der anderen sind in denkbar mitreißendem Sound präsent. Wenn Angelika Milster dann in eleganter dunkler Abendrobe neben den Flügel tritt, um mit voll ausgesungenem Sopran eine Arie im Stile Bachscher Kantaten vorzutragen, deren Text nur aus Variationen über das Wörtchen „Sterben“ besteht, verliert das Alter seine Schrecken – auf höchstem Niveau. Bühne, Parkett und Rang sind ein Herz und eine Seele, wenn zum Schluß „We shall overcome“ angestimmt wird. Älterwerden ist zwar unausweichlich, aber eigentlich nicht so schlimm. Kein Zweifel: Dieser Abend hat das Zeug, zu einem Dauerbrenner der Publikumsgunst zu werden.
Horst Rödiger, 01.11.2009


EIN MOND FÜR DIE BELADENEN
Wo war Jim Tyrone?

Eugene O’Neills letztes Theaterstück „Ein Mond für die Beladenen“ (A Moon for the Misbegotten) kann am Berliner Renaissancetheater unter der Regie von Frank Hoffmann trotz eines wesentlichen Inszenierungsfehlers das Publikum berühren und auf eine Hochschaubahn der Gefühle mitnehmen.

Dass großes Theater gelingt, liegt einerseits an einer sehr behutsamen Annäherung an den Text des US-amerikanischen Literaturnobelpreisträgers inklusive gekonnter Kürzung. Im Sinne des Autors wird die Botschaft befördert, wie ein von seinem eigenen Geist – dem schlimmsten aller Geister – gejagter Jim Tyrone mühsam um einige Stunden des Ausruhens ringt, die er in der Liebe der äußerlich grobschlächtigen Farmpächterstochter Josie Hogan sucht. Die Verkörperung dieser weiblichen Hauptrolle durch Julia Malik ist andererseits die wesentliche schauspielerische Grundlage, warum die Aufführung funktioniert. Malik überzeugt auf ganzer Linie, in jedem Moment, in den verschiedenen Tonalitäten des Stücks. Im ordinären Slang des Alltags mit ihrem Vater Phil (sehr gefällig von Hans Diehl umgesetzt), in gewitzten Dialogen mit Jim am Tag und mit Schicht für Schicht abgetragener Fassade im nackten Mondlicht der Wahrheiten des Nachts. Julia Malik versteht es brillant, die teilweise abrupten Übergänge ungekünstelt mitzugehen und so die Josie glaubhaft auf die Bühne zu bringen – und das ist schon die halbe Miete für den Theaterabend, der gerade dann wirklich besticht, wo die Regie das Ungesagte und Unsagbare, das im Raum schwirrt, vorsetzt und aushält. Wo Langsamkeit und Starre den sound of silence mancher Momente freilegen und vor allem in einer – Gott sei Dank – ungehetzten Zelebration der Szene Ende 3./Anfang 4. Akt, wo Jim Tyrone in den Armen seiner Josie im Mondlicht Schlaf findet und in die Tröstlichkeit des blutroten Sonnenaufgangs am Morgen hinübergleitet.

Dies ist es, was für die kleinen Unpässlichkeiten entschädigt, wenn Schauspieler vielfach meinen, Zwischentöne und Emotionen durch plumpes Herausbrüllen von Wortfetzen ausdrücken zu müssen oder ein Regisseur sich teils davor scheut, Intimität zwischen den Protagonisten dem Publikum zuzumuten (unverständlich warum Jim Tyrone seine „Lebensbeichte“ coram publico spricht und nicht an seine „Vergebungsmutter Josie“ gelehnt). Und die großen Momente der Inszenierung lassen auch die Ärgerlichkeit verschwinden, warum Josie und ihr Vater Phil den Standard Oil Millionärsnachbarn mit so viel körperlicher Rohheit behandeln, wenn O’Neill den Triumph der armen Leute über den reichen Arroganten gerade in der Überlegenheit an Schläue, Eloquenz und Wortwitz mit verbaler Brüskierung anlegt.

Nur über eines kann nicht so einfach hinweggesehen werden, weil es ein strukturelles Problem der Inszenierung darstellt und diese um eine größere Wirkung beraubt: die Fehlbesetzung des Jim Tyrone, was nicht an August Diehl persönlich liegt, der sich engagiert an die umdefinierte Rolle macht, sondern an der autorfernen und stückfremden Charakterisierung Jims durch den Regisseur, der aus einem verlebten Sunnyboy in seinen Vierzigern einen endzwanzig-wirkenden Bohemian macht. Sehr viel an Eugene O’Neills Figur (die ja nicht zuletzt auch autobiographische Reminiszenzen an seinen älteren Bruder James trägt) fehlt einfach, wenn Jim am Berliner Renaissancetheater als junger Draufgänger, der aus der Bahn geworfen wurde, rüberkommt und die Ebene zu Josie wie die zwischen zwei Gleichaltrigen wirkt. Es mangelt an der elektrisierenden Brisanz zwischen Josie und Jim, an der spannenden Suche nach der rechten Art ihrer Liebe zueinander, wenn Josie von Alter und Auftreten von Beginn an schon fast mütterlich wirkt, wie wenn sie einen auf Irrwege geratenen, dummen Jungen bändigen müsste und nicht – wie eigentlich im Stück – eine jungfräuliche Endzwanzigerin, die in einem untoten Mittvierziger am Abstellgleis seines eigenen Lebens auf groteske Weise das trauernde Kind für eine Nacht zu trösten vermag. Wie viel an Ambivalenz und Tiefe wäre da noch hervorholbar gewesen, wenn Jim als Lebenserfahrener und –gebeutelter dargestellt worden wäre, der seine Frauen stets zu Objekten seiner Lüste degradiert hat, nun aber an der Brust der jungen Josie seinen ganz persönlichen Mutterschoß finden bzw. dann beruhigt „entschlafen“ gehen kann?

Eine fulminante Umsetzung von „Ein Mond für die Beladenen“ hätte es werden können, eine sehr passable ist dabei herausgekommen, in der dem nackten Leben in all seinen Zerissenheiten, Widersprüchlichkeiten, kleinen und großen Verlogenheiten sowie Emotionswellen in gekonnten äußeren und innerlich erzeugten Bildern nachgespürt wurde.
Wolfgang Bartsch, 26.10.2009


WO IMMER DIE WELT AM SCHÖNSTEN WAR
Was wäre die Welt ohne solche Sprache, ohne solche Texte und vor allem ohne solche Schauspieler, die sich trauen ganz unmodern und doch so modern zu sein! Tiefen Dank und Verbeugung, Herr Thormann.
Lenz, 22.10.2009


EWIG JUNG
Wer unter Depressionen leidet-hier wird er oder sie geheilt!!!Wirklich Lachen am laufenden Band und auch leise ernste Momente sind enthalten. Einfach super-stehende Ovationen für alle Künstler..Danke für den schönen Abend. 14.10.2009
Heidi & Ingrid vom bvg - club, 15.10.2009

Das Stück ist einfach SPITZE!!
Die Darsteller super und allen voran Angelika Milster.

Vielen Dank!!
Peter H., 06.10.2009


SHAKESPEARE IN TROUBLE -Gastspiel-
Ein köstlicher Theaterabend!Wir sind begeistert und wünschen uns weitere Gastspiele der Bremer Shakespeare Company.
Erika Matthaeas, 23.08.2009


HAUTNAH (Closer)
Nur wegen Urs Fabian Winiger durch halb Deutschland gefahren und eine großartige Inszenierung gesehen!
Katharina Breuser + Evamaria Reibert, 08.05.2009


FROHE FESTE (Absurd Person Singular)
Liebe Julia Stemberger,

Sie haben dieses Stück gerettet! Und hieran zeigt sich die wahre Größe eines Schauspielers: aus einer denkbar missglückten Ausgangslage doch noch eine sehenswerte Darstellung zu machen.

Danke!!!
Thea Emmerich, 13.04.2009


HAUTNAH (Closer)
Wundervoll....es loht sich!kann ich nur weiter empfehlen.Danke den Schausielern nochmal.
Lg Jana
Jana,19, 11.03.2009

Ein großartiges Stück und tolle Schauspieler. Bravo!
N.N., 23.02.2009


UND AUF EINMAL STEHT ES NEBEN DIR ... Ein Ringelnatz-Abend
Es war wunderbar, Ihnen zuzuhören! Danke, Herr Diehl!
N.N., 05.02.2009


HAUTNAH (Closer)
Danke für das tolle Stück!
N.N., 28.01.2009


FROHE FESTE (Absurd Person Singular)
Wir möchten uns für die gelungene Silvestervorstellung bedanken, besonders bei den erkrankten Schauspielern, die so grandios und professionell gespielt haben, dass es ihnen nicht anzumerken war. Wirklich eine außerordentliche Leistung und das bei dem Temperament und Tempo des Stückes.
Dagmar und Heiko Corell, 01.01.2009

Habe am Sonntag das Stück FROHE FESTE von Alan Ayckbourn gesehen, tolles Stück, hervorragende Schauspieler. Vor allem Julia Stemberger, die im 2. Akt kein einziges Wort sprach und doch die Leute zum Lachen brachte. Die Reise nach Berlin hat sich gelohnt.
Marion Weyh, 31.12.2008


GOLDENER WESTEN
Toller unterhaltsamer Abend mit viel Furiosität und toll gespielt.
Besonders grandios: Oktay Özdemir. Super!
Jens Arndt, 22.11.2008


NOVEMBER
Ich fand\'s einfach klasse!
M. Schadt, 17.11.2008

Absolute Superleistung, hervorragende Darstellung, toller Text - BRAVO!
E.R., 16.11.2008

GROSSES THEATER! DANKE!
U.C., 04.11.2008

Superstück! Lustig, gesellschaftskritisch, tolle Schauspieler! Rufus Beck ist der Wahnsinn!
Anna, 00.11.2008


ENDSTATION SEHNSUCHT
Erstaunlich, wie frisch dieses Drama von 1947 geblieben ist. Sicher auch deswegen, weil die hier geschilderten Konflikte beinahe zeitlos sind und auch nicht einfach nur "der Gesellschaft" um die Ohren gehauen werden können. Verletzte Sensiblität, die sich zum Schutz in Lügen hüllt und, wenn das nichts hilft, am Ende nur noch in den Wahnsinn flüchten kann -dieses Psychogramm existiert weiterhin, auch wenn es nicht immer eine solche Zuspitzung erfährt wie hier auf der Bühne. Emanuela von Frankenberg gibt die Winkelzüge der Blanche Dubois bewunderungswürdig wieder, Johanna Christine Gehlen gestaltet überzeugend das seelisch stabilere Kontrastprogramm ihrer Schwester. Ben Becker als ihr Mann ist ein Bilderbuch-Kowalski, ein häufig krakeelender Brutalo mit einer engen Beziehung zu ploppenden Bierflaschen. Als Simpel vom Dienst erfaßt er aber auch die Verschleierungstaktik von Blanche absolut zutreffend und rückt dann die Dinge zurecht, wie ers versteht - auch wenn dabei vieles in Scherben geht. Stephan Benson ist Mitch, der etwas Farblose, der vorübergehende Heiratspläne wieder aufgibt, nachdem Kowalski ihm die Wahrheit über Blanches Idealgestalt hinterbracht hat. Ulla Meinecke und Uwagboe Agidigbi-Rydl tauschen als Eunice und Steve Hubbel von Balkon zu Balkon kurze, aber sehr stimmungsvolle Songtexte aus, und eine Reihe sorgfältig eingearbeiteter weitere Rollen geben dem sozial eingeengten Vorstadtmilieu das richtige Kolorit. Bewegend, fesselnd, ergreifend: ein Abend, der lange im Gedächtnis bleibt.
Horst Rödiger, 08.10.2008


GOLDENER WESTEN
Das Stück hat mir extrem gefallen. Oktay Özdemir + Eralp Uzun sind einfach super, das Stück mutig und auch optisch und akustisch interessant inszeniert. So macht Theater Spaß! (und ist sehr inspirierend)
Natalie G., 27.09.2008


SOUVENIR - Eine Phantasie über das Leben der Florence Foster Jenkins
Liebe Désirée Nick, es war ein sehr bezaubernder Abend! Ich habe lange nicht mehr sooo viel gelacht an einem Abend! Machen Sie weiter so und lieben Dank für diesen amüsanten Abend! Ich komme wieder!
Bärbel Beyer, 17.09.2008

Es war ein Traum, den nur Du spielen konntest! Vielen Dank dafür!
Franz, 14.09.2008

Zum 3. Mal einen Abend bei SOUVENIR in diesem wundervollen Theater erlebt.
Ulla + Jürgen Schuster, 14.09.2008

Herzlichen Dank für einen wunderbaren und berührenden Abend...
Thomas + Andreas, 14.09.2008

Ein wunderbarer Abend mit viel Lachen und doch auch Nachdenklichkeit und Innehalten. Unterhaltung at its best. Danke Désirée Nick und Lars Reichow
Horst Köhler, 13.09.2008

Mit absoluter Sensibilität - spitze, Frau Nick! Weiter so! Kompliment dem Pianisten!
A. Nolte-Vogler, 09.09.2008

Du bist einfach überzeugend, einfach wunderbar, einfach hinreißend, einfach präzise - und nur machmal einfach nickisch - d.h. die Nick. Danke!
Anja Hauptmann, 09.09.2008

Das war einfach grandios!!!
Familie Willamowski, 06.09.2008

Dési - you kick ass! Dicken Kuss!
Andreas Berchardt, 06.09.2008

Désirée, Sie sind wunderbar, Ihr Begleiter ist aber auch klasse!
Polly, Wolfgang, Manfred, 04.09.2008


ALTE FREUNDE (Cloaca)
Vielen Dank für den tollen Abend!
Caroline, 10.05.2008

Aus der Normandie nach Berlin für das Stück! Aber da lohnt die Reise! Vielen Dank an das Team für den schönen Abend!
Francoise, 10.05.2008


ENDSTATION SEHNSUCHT
Wunderbar!
Sonja Fischer, 31.03.2008

Viel zu lange war ich nicht in so einem Theater. Das Team war toll, sehr überzeugend. Ich wurde nicht enttäuscht. - Ben: sehr authentisch!
Margot aus OB am See, 31.03.2008

Beeindruckende Stella! Ben Becker, wie man ihn liebt.
N.N., 27.03.2008

Beeindruckende Stella! Ben Becker, wie man ihn liebt.
N.N., 27.03.2008

Tolles Stück, sehr lebensnah. Ben, du bist super!
Heike J. , 04.03.2008


DER KARNEVAL DER TIERE/ DIE KÜCHENREVUE
Das Saxophon-Quartett, der Conferencier, waren fantastisch! Freude, Klangschönheit und Musikalität pur!
N.N., 28.02.2008


ENDSTATION SEHNSUCHT
Erstaunlich, wie frisch dieses Drama von 1947 geblieben ist. Sicher auch deswegen, weil die hier geschilderten Konflikte beinahe zeitlos sind und auch nicht einfach nur \"der Gesellschaft\" um die Ohren gehauen werden können. Verletzte Sensiblität, die sich zum Schutz in Lügen hüllt und, wenn das nichts hilft, am Ende nur noch in den Wahnsinn flüchten kann -dieses Psychogramm existiert weiterhin, auch wenn es nicht immer eine solche Zuspitzung erfährt wie hier auf der Bühne. Emanuela von Frankenberg gibt die Winkelzüge der Blanche Dubois bewunderungswürdig wieder, Johanna Christine Gehlen gestaltet überzeugend das seelisch stabilere Kontrastprogramm ihrer Schwester. Ben Becker als ihr Mann ist ein Bilderbuch-Kowalski, ein häufig krakeelender Brutalo mit einer engen Beziehung zu ploppenden Bierflaschen. Als Simpel vom Dienst erfaßt er aber auch die Verschleierungstaktik von Blanche absolut zutreffend und rückt dann die Dinge zurecht, wie ers versteht - auch wenn dabei vieles in Scherben geht. Stephan Benson ist Mitch, der etwas Farblose, der vorübergehende Heiratspläne wieder aufgibt, nachdem Kowalski ihm die Wahrheit über Blanches Idealgestalt hinterbracht hat. Ulla Meinecke und Uwagboe Agidigbi-Rydl tauschen als Eunice und Steve Hubbel von Balkon zu Balkon kurze, aber sehr stimmungsvolle Songtexte aus, und eine Reihe sorgfältig eingearbeiteter weitere Rollen geben dem sozial eingeengten Vorstadtmilieu das richtige Kolorit. Bewegend, fesselnd, ergreifend: ein Abend, der lange im Gedächtnis bleibt.
Horst Rödiger, 27.02.2008


SOUVENIR - Eine Phantasie über das Leben der Florence Foster Jenkins
Nur wer selber singt, weiß, was Sie neben der Komik in aller Ernsthaftigkeit leisten! Einfach supergrandios!
H.S., 00.00.2008

Désirée, Sie sind hinreißend!! Ein Hochgenuß dieser Abend.
C.P., 00.00.2008

Großartig! Lachend + weinend! Ja, das wahre Leben ist im Kopf :-)
A. Hartwig, 00.00.2008

Das war das schönste und tiefgreifendste F über dem C!
Sarah Hartwig, 00.00.2008

Es gibt zwei Möglichkeiten: die Nick singt so schlecht wie das Original oder ist so treffsicher, dass sie die falschen Töne genau trifft. Egal, der Abend war bravourös gemeistert. Vielen Dank!
N.N., 00.00.2008

Also wirklich, Frau Nick - seit heute haben Sie einen Verehrer gewonnen - Bravo!!!
Joachim Hewener, 00.00.2008


VERDAMMT LANGE HER (Donkeys' Years)
Das ist nun wirklich eine Überraschung: die Sache läuft ein bißchen langsam an, kommt dabei auch ohne überflüssigen Tiefgang aus, steigert sich dann aber ohne Tempobrüche konsequent bis in die Höhen einer zum Schreien komischen, leichtfüßigen Klamotte mit Türenklappen à la Feydeau. Das Klassentreffen eines College-Jahrgangs scheint sich zunächst auf den Austausch sentimentaler Erinnerungen aus der Jugendzeit zu beschränken. Bis dann die gestandenen Vertreter bürgerlicher Berufe, angetrieben von einem einstmals auswärts wohnenden Langzeit-Studi, durch ihre Reminiszenzen und die noch immer attraktive Rektorsgattin (irre komisch von soigniert bis verhuscht: Susanne von Borsody) in einen Strudel abenteuerlicher Verwicklungen buchstäblich hineingerissen werden. An der Spitze gut gezeichneter Typen steht und schwebt Thomas Schendel als einschlägig vorgeprägter Vertreter des geistlichen Standes: sein gekonnt verruchtes Nonnen-Chanson fand animierten Beifall. Insgesamt steckt in dieser Bonbonniere mehr Spaß, als man erwarten durfte.
Horst Rödiger, 30.12.2007


ALTE FREUNDE (Cloaca) -Gastspiel des RT-
Wir haben gestern die Aufführung ALTE FREUNDE in Rüsselsheim gesehen. Brilliant! Absolut hinreißende Schauspieler und tolle Inszenierung, ein schöner Abend.
Thomas Wehrmeister, 17.12.2007


WIND IN DEN PAPPELN -Gastspiel des RT-
Wir, fünf mittel alte Frauen Frauen aus der Schweiz wollten in Berlin auch Kultur sehen. Wir haben uns für das Renaissance-Theater und die drei älteren Herren entschieden. Wir haben es nicht bereut, uns blendend unterhalten und köstlich amüsiert. Sowohl die drei Schauspieler als auch das Bühnenbild haben überzeugt. Genau was wir uns gewünscht haben.Vielen Dank für den schönen Abend in Ihrem Theater.
Ruth Gerber/ Kirchberg Schweiz, 05.11.2007

Gegen das Älterwerden ist im Prinzip kein Kraut gewachsen, so notiert man hier wieder einmal, aber die Folgen dieser Entwicklung lassen sich mit Intelligenz und Witz ganz schön in die Schranken weisen. Drei emeritierte Haudegen wollen ihr stereotypes Dasein im Seniorenheim der Kriegsveteranen etwas gegen den Strich bürsten, um der Gefahr der Erstarrung zu entgehen. Sie begleiten ihre Aktion mit einem Dialog-Feuerwerk, das kein Auge trocken läßt. Bei Jürgen Thormann, Harald Dietl und Jörg Pleva sind die komischen, sarkastischen und gelegentlich grotesken bis absurden Wortgefechte in den allerbesten Händen, und selbst die leise Melancholie der Schlußeinstellung nimmt man ihnen gern und dankbar ab.
Horst Rödiger, 17.10.2007

Tolle Leistung! Schön 'die drei Herren' auf der Bühne spielen zu sehen. Danke.
M. S., 10.10.2007

Wunderschöner Premierenabend, wir haben uns köstlich amüsiert!
W. Heinrich, 10.10.2007

Schon zu den Voraufführungen haben die drei Herren eine \"Premieren-reife\" Darbietung gezeigt ... mit viel Witz und Charme. Wir danken für den schönen Abend!
Marianne H., 07.10.2007


DER NACHTSCHELM UND DAS SIEBENSCHWEIN
Ein wirklich amüsanter Abend! Eine schöne Premiere!
G.F., 15.09.2007


ICH MACH JA DOCH, WAS ICH WILL (I am my own wife) -Gastspiel des RT-
Dominique Horwitz überzeugt voll und ganz als Charlotte von Mahlsdorf und in den weiteren Rollen. Es ist einfach faszinierend, wie wandelbar er die unterschiedlichen Charaktere umsetzt und spielt. Ein unterhaltsamer Abend und eine tolle Premiere!
anonym, 09.09.2007

Toll! Toll!! Toll!!! Gratulation Horwitz!
T.F., 09.09.2007

Herzlichen Dank an Dominique Horwitz für diesen großartigen Theaterabend.
Uta, 09.09.2007


ROCK'N'ROLL
Einfach super, wie das politische Thema des Prager Frühlings in ROCK'N'ROLL durch die Darsteller näher gebracht wird. Es war klasse, "Wolff" Jürgen Heinrich als Max auf der Bühne zu sehen. Auch die musikalische Umsetzung und aufwendige Bühnentechnik machten die Vorstellung zu etwas Besonderem.
H. Winkler, 20.05.2007

Berührender Vortrag, wunderbares Spiel. Danke.
anonym, 14.05.2007

Herausragend!!!
B. Miche, 10.05.2007


MÄNNERGESPRÄCHE
Ein wirklich gelungener Abend. Wanja Mues, Ronald Zehrfeld und Alexander Schröder zeigten mit viel Witz und Charme, wie die Männer so unter sich sind. Ein Stück fürs Auge, Spaß garantiert!
A. Zimmermann, 12.04.2007


ALTE FREUNDE (Cloaca) -Gastspiel des RT-
Super Stück mit hinreißenden Schauspielern.
M. Vogel, 00.04.2007


MONDLICHT UND MAGNOLIEN
Wie das Bühnenbild die erlesene Holztäfelung des Zuschauerraums minutiös aufnimmt und mit elegantem Schwung fortführt, dadurch Stil und Entstehungszeit des Filmepos \"Vom Winde verweht\" wachrufend: ein Geniestreich. Handlung und Dialoge: brav bis gelegentlich pointiert, ein hübsches Beispiel dafür, wie man mit Geschick aus einer allgemein bekannten historischen Realität eine unterhaltsame Fiktion schaffen kann. Von den exzellenten Schauspielern fesselnd umgesetzt, Tina Engels Regiearbeit mit vielen liebenswerten Details gewinnt auf ganzer Linie. Das Publikum geht mit, ist animiert und selbst an einem Donnerstag stets zum Beifall bereit. Ein Pluspunkt für dieses einzigartige Berliner Theater.
Horst Rödiger, 16.02.2007


ICH MACH JA DOCH, WAS ICH WILL (I am my own wife) -Gastspiel des RT-
Ein herzliches Dankeschön an das Team, das diese Aufführung möglich gemacht hat. Klasse! Dominique Horwitz hat uns mit diesem Schauspiel stark beeindruckt.
C. u. B. Sobiella, 00.00.2007


DER ZEICHNER
Ein schöner Abend und ein interessantes Thema, das erstklassig umgesetzt wurde.
Katarina Lorenzen-Schmidt, 20.05.2006

Ein ganz wunderbarer Abend. Ein Stück voll Echtheit und Menschlichkeit. Wunderbare Schauspieler. Danke!
Katharina und Eberhard Finke, 10.05.2006

Danke! Danke! Wir sind froh, daß es dieses Theater gibt, in dem solche Stücke gespielt werden.
Heinz und Bärbel Radtke, 06.05.2006

Danke, ich bin stark betroffen, ein Leben, eine Leben, ein Leben... Viele Geschichten hätten passieren können. Die starken Gefühle, die von den Schauspielern erzeugt wurden, bringen mich weiter zum Denken. Danke
Albrecht Thies, 04.05.2006


ALTE FREUNDE (Cloaca) -Gastspiel des RT-
Ich bin extra 400km gefahren, hab meinen Urlaub um einen Tag verlängert, um ein 2. Mal reingehen zu können. Kurz: Ich find es super!
Karin Hildebrandt, 15.04.2006

Zufällig vorbeigekommen, Karten gekauft und total begeistert.
Betti und Jörg Funke, 15.04.2006

Ein sehr schönes Stück mit Spaß und doch zum Nachdenken!
Ein wunderschöner Abend.
A. Briese, 08.04.2006


DER KRAWATTENKLUB -Gastspiel des RT-
Wir gerieten am 30.10. mehr zufällig in die Vorstellung des Krawattenklubs und kamen völlig begeistert, gut amüsiert und heiß diskutierend wieder raus. Beide Schauspieler ergänzten sich super, vor allem von Gedeon Burkhard waren wir als Theaterschauspieler sehr begeistert, über die tolle Leistung von David Bennent brauche ich hier keine Worte mehr verlieren. Ein sehr inspirierender Nachmittag! Vielen Dank.
Ute Eicken, Stuttgart, 07.11.2005

Taxi + train + underground + plane + bus to arrive to Berlin just to see you again Gedeon.
Cora from Spain, 04.11.2005


DER KRAWATTENKLUB
Ich war am 11. Oktober in der Vorraufführung des Krawattenklubs und war restlos begeistert. Das Stück war einfach wunderbar inszeniert und die schauspielerische Leistung von David Bennent überragend! Ich hatte nach der Aufführung noch die Ehre ihn persönlich zu treffen. Einfach ein tolles Erlebnis!
Julie Lessmann, 03.11.2005


DER KRAWATTENKLUB -Gastspiel des RT-
Super gespielt! Hat Spaß gemacht und war sexy!
M. Gariz, 30.10.2005

Das Stück ist prima und toll gespielt.
C. Diehm, 29.10.2005

War überraschend genial
Keni Listry, 25.10.2005

Ein Wahnsinns-Schauspieler dieser David Bennent – großartig.
D. Rother, S, Hiller, 23.10.2005

Herrlich! Der Krawattenklub!
Silvia Nitschin, 22.10.2005


DEMOKRATIE
Wir haben das Stück \"Demokratie\" in Leverkusen gesehen, es war sehr gut. Vielen Dank für das gute Stück
Jürgen und Helga Heiner, 00.10.2005


ICH BIN NICHT RAPPAPORT
Eine großartige Besetzung! Großartig gespielt.
Sigrid Nordemann, 12.06.2005

Es war einmalig und sehr aktuell
Robert Krumme, 10.06.2005

Einfach super!!! Danke
Heidi Rosengrien, Andreas Starschoß, 09.06.2005


HINAUF, HINAUF, DIE ERDE BLEIBT ZURÜCK!
Eine Naturgewalt, kraftvoll und zart zugleich! Danke!
Camilla Schulte, 31.05.2005

Ben Becker berauschen stampfende Worte. Kinski und Schiller heute: Freiheit + Leidenschaft. Fabelhaft!
S.R., 31.05.2005

Liebe Mitarbeiter des Renaissance- Theaters,
soeben aus der wunderbaren Vorstellung mit Ben Becker und seinen Musikern zurückgekehrt, möchten wir Ihnen und den Künstlern ein herzliches Dankeschön für diesen unvergesslichen Abend übermitteln. Die außergewöhnliche künstlerische Leistung von Ben Becker kam in Ihrem traditionsreichen Hause besonders gut zur Geltung, was der unendlich lang anhaltende Beifall zum Schluss der Vorstellung zeigte. Wir wünschen Ihnen auch weiterhin viele solcher gelungenen Abende und übermitteln auch Ben Becker und seinen Mitstreitern die besten Grüße.
Mit freundlichen Grüßen
Kornelia und Frank Portner, Basdorf bei Berlin, 31.05.2005


FIEBER – TAGEBUCH EINES AUSSÄTZIGEN
Unvergleichlicher Typ, unvergleichliche Leistung. Ben – wie immer, einfach Wahnsinn!
Simone Güldenmeister, 30.05.2005


EIN STÜCK VOM HIMMEL - Ein Liederabend von Dietmar Loeffler und Ulrich Waller
Ein Stück vom Himmel: es kann nur ein Sternenhimmel sein! Vielen Dank für diesen grandiosen Abend.
Falkenberg, 24.05.2005


DREIER
Das war mal wieder toll!
Anja Kleiner, 22.05.2005


MEISTERKLASSE
Danke, vielen Dank. Das hat mir sehr viel Kraft für meine kommenden Aufnahmeprüfungen an den Gesangsschulen gegeben.
Carolin Laß, 21.05.2005

Danke, Daniela Ziegler, für den wunderschönen Abend
Monika Eger, Hannelore Lakotta, 18.05.2005


DEMOKRATIE
Zum wiederholtem Male \"Demokratie \" gesehen - für mich immer wieder brisant und mit Abstand das beste Schauspiel der letzten Zeit! Durfte Michael Frayn zur New Yorker Premiere kennenlernen. Beeindruckender, kluger Mann, der sich gern an die Berliner Inszenierung erinnerte. Dank ans Renaissance -Theater für diese Inszenierung!
Heike Harno, 11.05.2005


MEISTERKLASSE
Liebe Frau Ziegler,
letzten Freitag haben mein Freund und ich das Stück MEISTERKLASSE gesehen und waren hellauf begeistert. Selten schafft es das Theater; (mich) zu inspirieren. Ob dies an dem Stück, den Schauspielern oder nur an mir liegt, kann ich nicht beurteilen, aber ich weiß, daß ihre Darstellung der Maria Callas sowohl mich als auch meinen Freund (Unternehmer, geht so gut wie gar nicht ins Theater) sehr ergriffen hat. Den Rückblick auf das Leben von
Maria Callas haben Sie so virtuos, so facettenreich gespielt. Mein Freund war vor allem durch IHRE MEISTERKLASSE bzw. meisterhafte Darstellung beeindruckt, und es hat ihn inspiriert, auch in seinem Job alles zu geben, in einer Sache ausgezeichnet zu sein. Wir bedanken uns also bei Ihnen, den Sängern und den vielen anderen Künstler, die mit diesem Theaterstück ein wunderbares Gesamtkunstwerk geschaffen haben.
Mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt am Main
Nicola Neuvians, 10.05.2005


DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN
Eine eindrucksvolle Persiflage auf die Jahre nach dem 1. Weltkrieg zeigt Berlin in einer Reminiszenz: Eindrucksvoll die Regie von Volker Kühn, der wiederum sein Können präsentiert; einfühlsam und gelungen die Begleitung am Flügel (Nikolai Orloff!!); hervorragend gespielt von Katherina Lange, glaubwürdig, beklemmend und dennoch lustig zeigt sie \\\\\\\"den Tanz ums Goldene Kalb\\\\\\\". Ein herzliches Dankeschön den Dreien und dem Renaissance-Theater für diese gelungene Aufführung mit der Bitte: WEITER SO!
Rolf Nitzsche, 00.05.2005


ABBA JETZT 2 – JENSEITS VON SCHWEDEN
Ein Muß für alle ABBA – Freaks! Danke für diesen phänomenalen Abend.
Michaela Kliner, 13.03.2005

Wir wußten nicht wirklich, was uns erwartet. Einfach Klasse!
4 Berlinerinnen Gisela Ramen, A. Schmeischke, Sabine Wand, Anja , 00.03.2005


DREIER
Solches Theater müsste es mehr geben! Hut ab.
Viktoria Toth, Zürich & Budapest, 20.02.2005

Es hat uns ganz prima gefallen.
Susanne Christoph und Hanna Schwerdtner, 20.02.2005

Wir hatten einen amüsanten und nachdenklichen Abend. Kurzweilig, intelligent und Tiefsinnig ist dieses Stück.
Christian Kourik, 17.02.2005

Es war ein sehr spannendes Stück mit Witz und schwarzem Humor. in dem sich jeder wiederfindet. Lob an Ben Becker. Von der Länge her optimal, in der Kürze, liegt die Würze!
Manja und Mario Knape, 17.02.2005


FREUNDE ZUM ESSEN
Eine wunderbare Aufführung, Beifall für die Schauspieler.
Gisela Schneider, Marianne Balz, 06.01.2005


DER KRAWATTENKLUB -Gastspiel des RT-
Da David Bennent leider keine Homepage und keine Kontaktadresse hat: Ich war gestern von der Aufführung restlos begeistert. Wahnsinnsleistung über 2 Stunden zu zweit die Leute so zu fesseln !!!!
Außerdem sehr intensiv hat mich sehr berührt. Sind zwar ein paar Leute gegangen – aber so muß Theater sein: Kontrovers.
Was jedem gefällt ist doch nur Mittelmaß.
Also schöne Grüße an David: Sehr sexy, Kinski ist tot – David lebt, oder so
Liebe Grüße,Sabine
anonym, 00.00.2005


MEISTERKLASSE
Hervorragender Abend. Bin zum 2. Mal gekommen. Wunderbare Daniela Ziegler.
M. Hornbach, 30.12.2004


ENIGMA
Ein sehr gelungener Abend. Ein sehr guter Aufenthalt in dem neuen Berlin.
Grüße aus Frankfurt am Main
H. Burkert, 18.12.2004

Es war ein toller Abend mit 2 außergewöhnlichen Schauspielern und einer wunderbaren Inszenierung. Danke
Familie Kohls aus Husum, 17.12.2004

Bitte mehr davon!
I. Koch, 16.12.2004

Es war sehr berührend.
Anja N. Decke, 07.12.2004

Gutes Stück, hervorragend gespielt.
Klaus Staeck, 01.12.2004


DIE ZIEGE ODER WER IST SYLVIA?
Eine wunderbare Vorstellung mit einer grandiosen Andrea Sawatzki. Wir haben das Stück bereits in Nürnberg gesehen und waren fasziniert von Ihnen.
Herzlichen Dank.
Thomas Rohmer, 21.11.2004


MÄNNERGESPRÄCHE
Die beste Callas in MEISTERKLASSE, die ich je sah! Herzlichen Glückwunsch! Grandios!
Eine alte Kollegin, 04.11.2004


GESCHICHTE EINER LIEBE (Honour)
Wer hat sich nicht schon mal getrennt! Es verleitet zum Nachdenken! Vielen Dank für hervorragende Schauspielkunst.
anonym, 14.10.2004

Wunderbar und Judy Winter ein Erlebnis. Wir kommen extra aus München, haben sie dort als MARLENE gesehen. Dank für den heutigen Abend.
Barbara Vesterlein und W. Göth, 02.10.2004

Judy Winter und Walter Kreye wie gewohnt, hervorragend. Weiterhin viel Erfolg.
Waltraud Ulmer, 02.10.2004


"KUNST"
Wir sehen zum vierten Mal 'KUNST', und sicher wird es wieder ein toller Theaterabend in dieser tollen Besetzung.
Christel und Joachim Thomas, 29.06.2004


DEMOKRATIE
Wir (British wife, German husband) sind gestern extra nach Berlin gefahren, um DEMOKRATIE zu sehen. Vielen, vielen Dank, es war großartig. Wie eigenartig, dass dieses Stück zuerst in England erfolgreich war. Und noch eigenartiger, dass es in Deutschland kaum bekannt ist - und am eigenartigsten, dass das Theater gestern nicht \\\'standing room only\\\' war... Thank you again. It was a most memorable performance.
Carys Davies und Horst Rikeit, 24.05.2004

Grandios – und amüsant – und ein wunderbarer Peter Striebeck alias Willy Brandt. Der Weg von Eckernförde nach Berlin hat sich gelohnt!!!
Jutta Dobern, 16.05.2004

Als einer, der die Ereignisse auf der Oppositionsbank miterlebt und Willy Brandts Vertragspolitik mit seiner Stimme unterstützt hat, hat das Stück mich über weite Strecken berührt und insgesamt sehr gut gefallen.
Josef Klein, 04.05.2004

I enjoyed the play tremendously.
Denny Ajeni, Stockholm, 00.05.2004

Vergangenheit ist sehr gut wieder in die Gegenwart transponiert.
Jörg Fischer, 00.05.2004

Das Beste, was ich bisher im Theater erlebt habe!
Sven Heim, 00.05.2004


SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN
I saw Six dance lessons in six weeks two nights ago and I enjoyed it very much. The direction, the script, the actors were marvelous, and the simplicity of the stage helped to maintain the atraction just in the play. I loved how they met, how they discovered each other, how they opened their hearts and began expressing their feelings. It is a beautiful and charming and sometimes funny story about friendship and human relations that Mr. Burkhard and Mrs. Ziegler represent superbly.
Meritxell García, 11.11.2003

Ich war im Frühjahr diesen Jahres zum ersten Mal in Ihrem Haus und gleich vom Stand weg begeistert. Die Inszenierung SECHS TANZSTUNDEN IN SECHS WOCHEN war schlichtweg grandios. Die Regie, natürlich die beiden einzigartigen Darsteller, das hervorragend verwandelbare und doch immer gleiche Bühnenbild, gepaart mit dem wunderschönen Ambiente in Ihrem Haus haben mich begeistert.
Christian Lex, 30.09.2003

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