Renaissance Theater Berlin
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WINTERKREUZFAHRT

Hans Jürgen Schatz liest WINTERKREUZFAHRT von W. Somerset Maugham und SECHSUNDVIERZIG HEILIGABENDE von Erich Kästner

Ein Abend mit sehr unterschiedlichen Wintergeschichten voller überraschender Pointen:

Maugham beschreibt in seiner `Winterkreuzfahrt´ mit spitzer Feder die alljährliche Schiffsreise einer altjüngferlichen englischen Dame auf einem deutschen Frachter. Ohne dabei je zu übertreiben, karikiert Maugham aufs Feinste die Gesprächigkeit von Miss Reid und die dagegen einsilbig erscheinende deutsche Mannschaft des Schiffes. Das Aufeinandertreffen so unterschiedlicher Charaktere an Bord garantiert jede Menge Lacher.

`Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch´, lautet Erich Kästners Devise. Mit seinen weihnachtlichen Kindheitserinnerungen und Gedichten gelingt es uns, diesem Anspruch gerecht zu werden und voller Vorfreude dem Fest entgegen zu sehen.

`Winterkreuzfahrt´ ist eine leichte, intelligente Geschichte, von Hans-Jürgen Schatz charmant und hintergründig ausgelotet.
MÄRKISCHE ODERZEITUNG

Schatz verstand es meisterhaft, die Personen dieser warmherzigen, humorvollen Geschichte einer Schiffsreise durch Stimmenimitation und Gesten lebendig werden zu lassen.

SCHWARZWÄLDER BOTE


Dass der Mann etwas von seinem Handwerk versteht, bemerkte das Publikum schnell. Schatz ist ein begnadeter Vorleser, der es vermag, einem Text gekonnt Leben einzuhauchen. Mit der Kurzgeschichte aus der Feder von Maugham konnte er brillieren. Es war vielmehr ein Hörspiel in einer Ein-Mann-Besetzung, als eine klassische Rezitation. So gelungen wechselte er seine Stimme, wenn die verschiedenen Protagonisten in der Erzählung sprachen. Den Witz der Handlung brachte Schatz authentisch herüber. Das Publikum krümmte sich stellenweise vor Lachen. Und das gerade deswegen, weil der Schauspieler dafür sorgte, dass seine Zuhörer in die Texte eintauchen konnten.
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

Schatz‘ Vortragskunst ist von einer Art, die dem Zuhörer das Herz warm werden läßt. Wer so liest wie dieser Künstler, der muß seinen Kästner sehr lieben. In allem erweist er sich als treuer Mittler eines großen Poeten.
AACHENER NACHRICHTEN

Hans-Jürgen Schatz spricht die Kästnerschen Petitessen mit einem großen Gefühl für den Rhythmus der Worte, läßt Bilder entstehen vor dem geistigen Auge und beflügelt das Abtauchen in eine andere Welt.
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG


Bei unseren Veranstaltungen im Bruckner-Foyer können Sie Ihre Plätze frei wählen: Rechtzeitiges Erscheinen sichert Ihnen die besten Plätze. Das Getränkebuffet ist vor der Vorstellung und in der Pause geöffnet.

Kartenpreise: 18 € / ermäßigt 12 €

Spieldauer ca. 1 Stunde und 50 Minuten, inkl. Pause
Foto: Nico Stank