Renaissance Theater Berlin
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MORD AUF SCHLOSS HAVERSHAM (The Play That Goes Wrong)

von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields

Deutsch von Martin Riemann

Slapstick und gleichzeitig feinster britischer Humor, Monty Python lässt grüßen: Auf das Publikum wartet ein Riesenspaß.

Alle lieben Theater - also wollen auch viele Theater spielen. "Mord auf Schloss Haversham" heißt das Stück, das die ambitionierte Laientheatertruppe der fiktiven Evangelischen Ernst Reuter Platz Gemeinde (E.E.R.P.G.) dieses Jahr im Renaissance-Theater aufführen wird.

Die Proben laufen bereits auf Hochtouren und die E.E.R.P.G.Theatergruppe lässt uns ab heute an ihrem aufregenden Probenalltag teilhaben und so erfahren wir alles Wissenswerte und Spannende hinter den Kulissen der Produktion. Hier ihre Videos:







 









Ein klassisches englisches Kriminalstück aus den 20er Jahren in ländlicher Abgeschiedenheit mit familiären Verstrickungen, korrupten Polizeibeamten, loyal verschwiegenen Dienern und äußerst widrigen Wetterbedingungen. Doch bei der Aufführung geht einfach alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requisiten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihenfolge ab und Schauspieler werden bewusstlos geschlagen. Doch egal wie britisch steif das Krimistück auch ist oder, anders gesagt, wie gnadenlos die Auftritte der einzelnen Akteure auch danebengehen, das Wichtigste ist: Haltung bewahren und sich nur ja nichts anmerken lassen. The show must go on!

„The play that goes wrong“ lautet der englische Originaltitel der Komödie, die 2014 in London am Duchess Theatre ihre Uraufführung feierte. Mit dem Laurence-Olivier-Preis als Beste neue Komödie ausgezeichnet, wird der West End Hit dort seitdem ununterbrochen gespielt. Seit April 2017 ist das Werk nun auch am Broadway in New York zu sehen.

Eine wunderschöne, witzige Liebeserklärung an leidenschaftliches Theater. Sie werden zwei Stunden aus dem Lachen nicht herauskommen und selbst wer keinen Humor hat, muß trotzdem lachen.

„In der souveränen Regie von Guntbert Warns und dem perfekt funktionierenden Tohuwabohu-Bühnenbild von Manfred Gruber zelebriert das hinreißende Ensemble glanzvoll-grandiose Anarchie.“ Irene Bazinger, Berliner Zeitung

„Das ist purer, entfesselter Slapstick, eine Komödie, die, wie wohltuend, nichts anderes als Komödie sein will. Kein doppelter Boden, nicht für die Zuschauer und erst recht nicht für die Darsteller. Es ist zum Kringeln, wie sie straucheln, stolpern und mir rührendem Ernst immer wieder versuchen, die Vorstellung doch irgendwie zu retten. Heißt ja nicht umsonst „The show must go on“. Katrin Pauly, Berliner Morgenpost

„Der ‚Chaos’-Abend wird frenetisch beklatscht. Was gibt’s denn auch Schöneres im Theater als Peinlichkeiten und Pannen?“ Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel

"Lange nicht mehr so gelacht! Unbedingt reingehen!" Martina Kaden, B.Z. 

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.

Für die freundliche Unterstützung danken wir:

   

                       



mit
Anna Thalbach, Boris Aljinović, Anna Carlsson, Guido Föhrweißer, Thomas Schendel, Klaus Christian Schreiber, Martin Schneider, Guntbert Warns
Regie Guntbert Warns
Bühne Manfred Gruber
Kostüme Alexandra Bentele

Spieldauer ca. 2 Stunden, inkl. Pause
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

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