Renaissance Theater Berlin
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Guntbert Warns

Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover begann er seine Theaterlaufbahn am Berliner Grips Theater. Es folgten die Freie Volksbühne, das Schillertheater und das Thalia Theater Hamburg. Dort arbeitete er mit Katharina Thalbach (u. a. am Schillertheater MACBETH, am Thalia DIE DREIGROSCHENOPER). Mit Jérôme Savary entstand am Schillertheater D’ARTAGNAN UND DIE DREI MUSKETIERE, sowie am Thalia MUTTER COURAGE und CYRANO DE BERGERAC bei den Bad Hersfelder Festspielen. Hier erhielt Guntbert Warns den Preis als bester Schauspieler. In Berlin war er 1995 als Johnny Johnson im Theater des Westens zu sehen. 2002 spielte er Jupiter in ORPHEUS IN DER UNTERWELT an der Oper Basel. Unter Calixio Bietos Regie spielt er seit 2004 Bassa Selim in DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL in der Komischen Oper, sowie in Gent und Antwerpen den Sprecher in AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY.

Seit 1984 spielt er in den unterschiedlichsten internationalen Kinoproduktionen. In DIE STRASSEN VON BERLIN wirkte er außerdem in 18 Filmen (1995-1999) mit. Er war in dem preisgekrönten Film VALERIE zu sehen, wurde für MITTEN IM LEBEN für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, spielte Episodenhauptrollen im TATORT, in Serien wie MEINE SCHÖNSTEN JAHRE oder in dem Sechsteiler ANNA VOSS als Sohn von Maria Schell im Hauptcast.

Im Renaissance-Theater Berlin spielte er u. a. 2011 mit Suzanne von Borsody in der DSE von Goos’ DER LETZTE VORHANG (Regie: Antoine Uitdehaag). 2015 spielte er in FAST NORMAL (Next to Normal) von Kitt und Yorkey (Regie: Torsten Fischer). Zuletzt spielte er 2016 unter der Regie von Tina Engel in Sternheims DIE HOSE. Aktuell sieht man ihn auch in Gedeons EWIG JUNG. Die Inszenierung feierte 2009 Premiere und das Ensemble bekam dafür 2010 den „Goldenen Vorhang“, den Publikumspreis des Berliner Theaterclubs, verliehen. 2012 inszenierte er Vebers VON HINTEN DURCH DIE BRUST INS AUGE und Walsers EIN BISSCHEN RUHE VOR DEM STURM. 2014 folgte Frayns DER NACKTE WAHNSINN. Im Jahr darauf entstand die EA von Margulies‘ HAUS AUF DEM LAND. Seine aktuellste Regiearbeit ist Zellers DER VATER, die für den Friedrich-Luft-Preis 2016 nominiert wurde.

(Stand: März 2017)

Aufführungen:
FROHE FESTE (Absurd Person Singular)
MONDLICHT UND MAGNOLIEN
MONDLICHT UND MAGNOLIEN -Gastspiel des RT-
DIE HOSE
DER GROSSE KRIEG
SCHÖNE BESCHERUNGEN
EWIG JUNG
EIN INSPEKTOR KOMMT
BLÜTENTRÄUME
DER LETZTE VORHANG
EIN BISSCHEN RUHE VOR DEM STURM
ICH WEISS NICHT, ZU WEM ICH GEHÖRE
DER IDEALE MANN
DER NACKTE WAHNSINN
FAST NORMAL (Next to Normal)
KONSTELLATIONEN
Foto: Christoph Grunert