Renaissance Theater Berlin
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Klaus Christian Schreiber
Nach seinem Studium an der Schauspielschule Bochum wurde er 1985 von Jürgen Flimm an das Thalia Theater nach
Hamburg geholt. In den folgenden Jahren arbeitete er hier u. a. mit Jürgen Flimm in PEER GYNT, NIBELUNGEN, WAS IHR WOLLT und PLATONOV, mit Katharina Thalbach in MANN IST MANN, mit Jürgen Gosch in MENSCHENFEIND und PENTHESILEA, mit Daniel Karasek in LEND ME A TENOR, im ZERBROCHENEN KRUG, PARISER LEBEN und mit Robert Wilson und Tom Waits in der Uraufführung von THE BLACK RIDER, mit der er auf Welttournee ging. 1993 - 1996 spielte Klaus Christian Schreiber am Staatstheater Stuttgart u. a. Hermann in der HERMANNSSCHLACHT, Mackie Messer in der DREIGROSCHENOPER,  Karl-Heinrich im deutschen Bühnenklassiker ALTHEIDELBERG und Alfred in der FLEDERMAUS. 1996 holte Anna Badora ihn an das Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er u. a. als Alwa in Franz  Wedekinds LULU, Gessler in Franz Xaver Kroetz‘ WILHELM TELL, Leicester in MARIA STUART, Mellefont in MISS SARA SAMPSON, Konsul Bernick in STÜTZEN DER GESELLSCHAFT und Piquillo in LA PÉRICHOLE (Regie: Savary) zu sehen war.
Seit 1999 arbeitet er häufiger für Film und Fernsehen. Er drehte für die BBC MONSIGNOR RENARD, wirkte u. a. in den Kinofilmen STAMMHEIM (Regie: Hauff), DAS WUNDER VON BERN (Regie: Wortmann), in den TV-Filmen IEBESKRANK, HELDEN, FLAMMEN ÜBER BERLIN, TATORTEN und Serien wie DIE SITTE, DOPPELTER EINSATZ, ALPHATEAM, SOKO LEIPZIG, HEITER BIS TÖDLICH, DEUTSCHLAND 83 und als Dirk Drechsler in der ARD-Serie ROTE ROSEN mit.
Seit 2009 spielt er an der Staatsoper Hannover Henry Higgins in MY FAIR LADY, seit 2011 an der Staatsoper Berlin Astolfo in WISSEN SIE, WIE MAN TÖNE REINIGT?. 2011 arbeitete Klaus Christian Schreiber mit Andrea Breth am Düsseldorfer Schauspielhaus in MARIJA von Isaak Babel, 2012 in MY FAIR LADY an der Oper Köln (Regie: Hilsdorf). 2013 spielte er am Nationaltheater Mannheim Samiel in der FREISCHÜTZ-Inszenierung von Armin Holz und am Düsseldorfer Schauspielhaus den Leopold in Ralph Benatzkys IM WEISSEN RÖSSL. 2015 war er in Linz als Pastor Manders, Peter Walsh und Stefan Koltay in der Trilogie FAMILIENFESTE (Regie: Holz) zu sehen. Zuletzt feierte er in Sanis FALCONE (Regie: Korn) an der Staatsoper Berlin Premiere.
Im Renaissance-Theater Berlin sah man Klaus Christian Schreiber unter der Regie von Tina Engel in Carl Sternheims DIE HOSE und zuletzt in WUNSCHKINDER von Lutz Hübner und Sarah Nemitz unter der Regie von Torsten Fischer.

(Stand: Juni 2017)

Aufführungen:
DIE HOSE
WUNSCHKINDER
WILLKOMMEN
MORD AUF SCHLOSS HAVERSHAM (The play that goes wrong)
Foto: Anette Elisa