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Literarischer Streifzug 53: BUCHPREMIERE - Dr. Gerald Hüther und Ulrich Hauser "JEDES KIND IST HOCHBEGABT - RADIKALES UMDENKEN IST GEFORDERT"

Buchpremiere mit dem berühmtesten Entwicklungsbiologen und Hirnforscher Deutschlands

Jedes Kind hat vielseitige, wertvolle Begabungen. Das kann die Neurowissenschaft schon längst belegen. Also weg mit dem Begabungskonzept aus dem vorigen Jahrhundert. Endlich weniger Frust und Stress bei der »Erziehung« und vor allem mehr Chancen für alle unsere Kinder. Dieser Abend entlastet Eltern und Schulen von quälender Fixierung auf Bestnoten und bietet die überfällige Perspektive in einer seit Jahren festgefahrenen Bildungsdebatte.

Unsere Vorstellung von Begabung und »Intelligenz« ist grundlegend falsch, sagt der Neurobiologe und Bestsellerautor Gerald Hüther. Eltern und Schulen tun zwar alles, um die Fähigkeiten unserer Kinder zu fördern. Aber unser aus dem vorigen Jahrhundert stammendes Schul- und Bildungssystem ist noch immer viel zu stark auf Wissensvermittlung und das Erreichen guter Zensuren fokussiert. Mit seinen Selektionskriterien bringt es zwar Einserschüler und -studenten hervor, die dann aber im Berufsleben allzu oft versagen.

Auf der Strecke bleiben viele ungenutzte und frustrierte Talente, und diesen Irrweg beschreiten wir schon viel zu lange. Gerald Hüther legt dar, wie sich das kindliche Gehirn entwickelt, welche Begabungen in jedem Kind angelegt sind, und was Kinder und Jugendliche brauchen, um ihre besonderen Talente entfalten zu können. Der »stern«-Reporter Uli Hauser beschreibt die Bedingungen, unter denen Kinder gegenwärtig aufwachsen. Da passt fast nichts zusammen. Hüther und Hauser fordern deshalb ein radikales Umdenken.

Prof. Dr. Gerald Hüther, geb. 1951, gehört zu den renommiertesten Entwicklungsbiologen und Hirnforschern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher. Ein besonderes Anliegen ist dem dreifachen Vater, neue Wege anzustoßen, wie wir Kindern ihre angeborene Begeisterung für Lernen erhalten können.

Uli Hauser, geboren 1962 als Ältester von sechs Geschwistern in Orsoy am Niederrhein, war in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Er schrieb mehrere Bücher, unter anderem "Eltern brauchen Grenzen", und ist seit über zwanzig Jahren Reporter beim „stern“. Uli Hauser wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. und der Lehmanns Media GmbH mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Eintritt: 16 € / ermäßigt 12 €



GÄSTEBUCH
Foto: Franziska Hüther

Foto: privat



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