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Literarische Streifzüge 48: ULRICH TUKUR

WEHE, WIRRE, WUNDERLICHE WORTE - Buchpremiere -

Er ist einer der beliebtesten deutschen Schauspieler, von ganzem Herzen Romantiker und bekennender Lyrik-Freund: „Ein Leben ohne Gedichte, diese kleinen Leuchtfeuer in der Dunkelheit, ist mir heute nicht mehr vorstellbar.“ 

„Wehe, wirre, wunderliche Worte“ enthält eine Auswahl seiner liebsten Gedichte. Sie kreisen auf sehr unterschiedliche Weise um das große Thema Liebe, berichten aber auch davon, wie „rau es in den Gefilden der Glückseligkeit“ zugehen kann. Er hat es „gewagt“, zwei Eigenproduktionen in die vorliegende Sammlung „erlauchter Liebeslyrik“ einzuschmuggeln. Nicht um sich „frech neben die großen Dichter“ zu stellen, sondern um der Redaktion der Schülerzeitung des Franziskanergymnasiums Kreuzburg zu Großkrotzenburg endlich heimzuzahlen, dass sie ihm 1971 den Abdruck seiner „Ode an die Weiblichkeit“ aus fadenscheinigen Gründen verweigert haben …

Ulrich Tukur
, 1957 in Viernheim geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte, bevor er an die staatliche Schauspielschule Stuttgart ging. Noch zu Studienzeiten spielte er in Michael Verhoevens Film Die weiße Rose, später wurde das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg unter der Leitung von Peter Zadek zu seiner künstlerischen Heimat. Tukur bevorzugt die abgründigen, zerrissenen Figuren, er brillierte als Andreas Baader ebenso wie Hamlet, Jedermann, Bonhoeffer oder als Stasioffizier Anton Grubitz in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Film Das Leben der Anderen. Ulrich Tukur, der für seine Arbeit zahlreiche Preise erhielt, lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Agentur Trocadero, der Ullstein Verlage und des Renaissance-Theaters Berlin.

Eintritt: 16 Euro / ermäßigt 12 Euro

GÄSTEBUCH
Foto: Lars Borges

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