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Literarische Streifzüge 43: JONATHAN FRANZEN

FREIHEIT

Patty und Walter Berglund – Vorzeigeeltern und Umweltpioniere, fast schon ideale Nachbarn in ihrer selbstrenovierten viktorianischen Villa in St. Paul – geben plötzlich Rätsel auf: Ihr halbwüchsiger Sohn zieht zur proletenhaften republikanischen Familie nebenan, Walter lässt sich zum Schutz einer einzigen Vogelart auf einen zwielichtigen Pakt mit der Kohleindustrie ein, und Patty, Exsportlerin und Eins-a-Hausfrau, entpuppt sich als wahrlich sonderbar. Hat Walters bester Freund, ein Rockmusiker, damit zu tun? Auf einmal lebt Patty ihre kühnsten Träume, führt sie ein Leben ohne Selbstbetrug. In diesem Roman einer Familie, der zugleich ein großes Epos der letzten dreißig Jahre amerikanischer Geschichte ist, erzählt Jonathan Franzen von Freiheit – dem Lebensnerv der westlichen Kulturen – und auch dem Gegenteil von ihr, zeigt er die tragikomischen Verwerfungen zeitgenössischer Liebe und Ehe, Freundschaft und Sexualität. Freiheit ist ein bedeutsames Buch über unser Leben in einer immer unübersichtlicher und fragiler werdenden Welt.

Jonathan Franzen, 1959 in der Nähe von Chicago geboren, wuchs in Webster Groves/Missouri auf, einem Vorort von St. Louis. Für seinen Weltbestseller Die Korrekturen erhielt er 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die Romane Die 27ste Stadt und Schweres Beben sowie die Essaysammlungen Anleitung zum Alleinsein und Unruhezone. Eine Geschichte von mir. Er lebt in New York.

Moderiert von Wieland Freund (WELT)


Eine gemeinsame Veranstaltung der Thalia-Buchhandlung, der Rowohlt Verlags GmbH und des Renaissance-Theaters Berlin.



Karten: 16 € / ermäßigt 12 €


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