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Literarische Streifzüge 36

Winfried Glatzeder: PAUL UND ICH

Seit „Paul und Paula“ (1973) gehörte Winfried Glatzeder zu den bekanntesten Schauspielern der DDR – bis er 1982 in die Bundesrepublik übersiedelt und seither mit seinen Engagements in Theater und Fernsehen von sich reden macht. Nun erzählt er sein Leben mit Charme und ironischem Humor, aber nicht ohne kritische Reminiszenzen über das öffentliche Dasein eines Gauklers.

Als „Belmondo des Ostens“  wurde er bezeichnet – der attraktive junge Mann mit dem kantigen Gesicht und einem Sex-Appeal, der auf ostdeutschen Leinwänden äußerst rar war. Nach einer Berufsausbildung zum Maschinenbauer studiert Glatzeder Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg. 1973 gelingt ihm an der Seite von Angelica Domröse der Durchbruch mit „Paul und Paula“. Doch Glatzeders Arbeit und Umfeld geraten immer wieder in das Blickfeld der Stasi; 1982 zieht er mit seiner Familie nach West-Berlin. Dort ist er zunächst am Schiller-Theater engagiert. Einer breiten Öffentlichkeit wird er v.a. als "Tatort"-Kommisar Ernst Roiter  bekannt.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Thalia Buchhandlung mit dem Aufbau Verlag und dem Renaissance-Theater Berlin

mit
Winfried Glatzeder

GÄSTEBUCH
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