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Edward Albee
Am 12. März 1928 in Washington D.C. geboren, gilt Edward Albee seit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1962) als einer der bedeutendsten und einflußreichsten amerikanischen Dramatiker unserer Zeit.
 
Mit seinen frühen Stücken „Zoogeschichte“ (1958) und „Tod der Bessie Smith“ (1959) übte Albee scharfe Kritik am "American Way of Life" und dem geistigen Klima der späten 50er Jahre. Diese Stücke wurden vom amerikanischen Theaterbetrieb ignoriert und zunächst beide in deutscher Übersetzung am Schillertheater in Berlin uraufgeführt. Sein Erfolg auf deutschen Bühnen verhalf ihm schließlich auch international zum Durchbruch.
Jedoch auch die Verfilmung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ mit Elizabeth Taylor und Richard Burton (1962) durfte in amerikanischen Kinos nicht oder nur in zensierter Fassung gezeigt werden.
 
Für seine Stücke „Empfindliches Gleichgewicht“ (1966), „Seeskapade“ (1974) und „Drei große Frauen“(1991) erhielt Albee den Pulitzer-Preis.
 
Weitere Werke sind: „Der Sandkasten“ (1959), „Der amerikanische Traum“ (1960), „Die Ballade vom traurigen Café“ (1964), „Alles im Garten“ (1967), „Alles vorbei“ (1971), „Die Dame von Dingsville“ (1980), „Lolita2 (1981).
 
Die Deutsche Erstaufführung von „Die Ziege oder Wer ist Sylvia?“ wurde unter der Regie von Felix Prader 2004 am Renaissance-Theater Berlin gespielt.
 
Albee selbst beschreibt seine Dramen als „Angriff auf die Ersetzung von wahren durch künstliche Werte, eine Verurteilung von Selbstgefälligkeit, Grausamkeit, Verweichlichung und Gedankenlosigkeit, eine Stellungnahme gegen das Märchen, alles sei in bester Butter in unserem trudelnden Land.“
(Stand: Januar 2004)

Aufführungen:
DIE ZIEGE ODER WER IST SYLVIA?
WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
(c) Privat

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