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Anna Thalbach
Sie wurde als Tochter von Katharina Thalbach und Vladimir Weigl in eine Berliner Theaterdynastie geboren. Ihr Theaterdebüt gab sie 1994 am Berliner Ensemble in Edward Bonds OLLYS GEFÄNGNIS (Regie: Peter Palitzsch), 1995 war sie unter der Regie von Jérôme Savary in Bertolt Brechts MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER im Théâtre National de Chaillot in Paris sowie im Hamburger Thalia Theater zu sehen. Im folgenden Jahr kehrte sie mit dem  Charlie-Chaplin-Stück MONSIEUR VERDOUX unter der Regie von Werner Schröter an das Berliner Ensemble zurück. Katharina Thalbach inszenierte sie u. a. 2000 am Berliner Maxim-Gorki-Theater als Nina in Anton Tschechows DIE MÖWE, zuletzt feierte sie Premiere mit Tennessee Williams` GLASMENAGERIE im Berliner Theater am Kurfürstendamm.

1981 gab sie ihr Spielfilmdebüt in Thomas Braschs ENGEL AUS EISEN. Seitdem spielte sie in über 100 Film- und Fernsehproduktionen, u. a. 2004 in DER UNTERGANG (Regie: Oliver Hirschbiegel), 2005 in MARIA AN CALLAS (Regie: Petra Katharina Wagner), 2008 in KRABAT (Regie: Marco Kreuzpaintner) sowie 2012 in FRAU ELLA (Regie: Markus Goller). Außerdem stand sie 2011 für den Regisseur David Cronenberg in der internationalen Produktion EINE DUNKLE BEGIERDE (A DANGEROUS METHOD) vor der Kamera. Mit Katharina Thalbach drehte sie 2011 FRIEDRICH – EIN DEUTSCHER KÖNIG (Regie: Jan Peter). Im Herbst 2016 ist sie in der TV-Komödie WIR SIND DIE ROSINSKIS (Regie: David Gruschka) zu sehen.

Für Ihre künstlerischen  Leistungen wurde Anna Thalbach mehrfach ausgezeichnet: 1992 mit dem Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin, 1993 mit dem Telestar, 1999 folgte der Darstellerpreis des Festival "Cinema tout Écran" in Genf und 2001 der Deutsche Fernsehpreis.

Ihr Werk umfasst außerdem über 400 Hörbücher. 2008 erhielt sie gleich zweimal den Deutschen Hörbuchpreis. 2011 folgte der "Ohrkanus" als beste Sprecherin. Als bildende Künstlerin war Anna Thalbach mit ihren Schriftbildern u. a. in der Ausstellung VON HAND in der Bremer Theatergalerie ausgestellt.

(Stand: Oktober 2016)

Aufführungen:
DER VATER
MORD AUF SCHLOSS HAVERSHAM (The play that goes wrong)
Foto: Oliver Wia

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