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Uraufführung
HEAVEN

Eine Komödie über Liebe und Tod

von Mark Britton

Comedy goes Theater: Mark Brittons Theaterstück erzählt die Geschichte einer Freundschaft aus Not und einer Liebe bis in den Tod. Ernst aber komisch.
Ein rasanter Akt der Grenzüberschreitung vereinigt ein Märchen für Erwachsene mit (Melo)Drama und Slapstick-Komödie.

Harold, ein Lebensversicherungsvertreter, ist einsam und verzweifelt. Aus Trauer über den Tod seiner geliebten Frau. Bei lauter Opernmusik greift er zur Pistole ...
Wand an Wand mit Harold wohnt Frankie, ein Varieté-Agent. Auch er ist verzweifelt. Aus Wut über den abgelehnten Auftritt seines Entfesselungskünstlers. Er greift zum Telefon, um den Auftritt doch noch durchzusetzen. Nebenan wird die Opernmusik immer lauter. Genervt rennt er rüber, klopft an Harolds Tür, überrascht den Lebensmüden mit der Pistole in der Hand, will sie ihm entreißen ...
Dabei löst sich ein Schuß – und trifft einen unbeteiligten Dritten.
Die Leiche muß weg. Aber wie?
Mehrere Zufälle und ein Todesfall. Und plötzlich stecken zwei wildfremde Menschen in ein und demselben Schlamassel, aus dem sie sich nur gemeinsam befreien können, auf Gedeih und Verderb verkuppelt. Zwei Verzweifelte, der Aktionist und der Leidende – als Freunde wider Willen. Unterschiedlicher können Temperament und Lebenssituation nicht sein. Daß sie zusammentreffen und miteinander ein großes Problem lösen müssen, ist für die Betreffenden aufreibend und für den Außenstehenden von unendlicher Komik.

Bevor der traurig-schüchterne Harold zur Besinnung kommt, hat der derb-großmäulige Frankie die Sache schon in die Hand genommen, das Unglück zu vertuschen, sprich: die Leiche zu beseitigen. Harolds „rettende“ Ideen stürzen die beiden ungleichen Helden in haarsträubende Abenteuer. Wobei ihnen in immer neuen Verwandlungen – als Geist und Geistlicher, Medium und Moderator - ein geheimnisvoller Dritter begegnet. Bis ihre Geschichte ein überraschendes Ende nimmt.

In Mark Brittons Stück wächst zusammen, was angeblich nicht zusammengehört – kindlicher Übermut und tiefsinniger Nonsens. Ungehemmte Phantasie und strenge Choreographie. Psychologie und Slapstick. Gags, Pointen und Darstellung einer sich entwickelnden Beziehung. Comedy und Drama.
„Heaven“ steht in einer großen Tradition, die mit Namen wie Laurel und Hardy, Walter Matthau und Jack Lemmon, vor allem aber mit Billy Wilder verbunden ist.
Dessen Erkenntnis macht sich Mark Britton in seiner himmlisch-verrückten Story zu eigen: Komödien muß man schrecklich ernst nehmen, damit sie schrecklich komisch werden.


mit
Mark Britton, Markus Majowski, Boris Aljinović
Buch und Regie Mark Britton
Bühne Nele von Stürler
Kostüme Nele von Stürler

Spieldauer ca. 2 Stunden inkl. Pause

GÄSTEBUCH
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