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Uraufführung
DIE SINGENDE KOMMISSARIN

von Matthias Zschokke

Silvester in Berlin. Die Radioredaktion Ohr vor Ort hat eine glänzende Idee: Aus der Polizeistation Abschnitt 32 soll die einst mit ihrer Band, den Singenden Vopos, populäre Kommissarin die Zuschauer live die Nacht hindurch mit aufregenden Ereignissen unterhalten. Der Moderator erhofft sich eine Sendung mit Mord und Totschlag, doch leider hat die heute ziemlich vergessene singende Kommissarin nichts kriminell Spannendes aus ihrem tristen Dienstzimmer zu berichten. Auch in ihrem Privatleben hat sie schon lange nichts besonders Aufregendes mehr erlebt. Da die Radiohörer unterhalten werden müssen, kommt die Polizistin doch allmählich ins Erzählen und spricht in lakonischem, unsentimentalem Ton über ihre Sehnsüchte, Ängste, ihre Einsamkeit und ihre Hassliebe zu Berlin.

Matthias Zschokke ist mit seinem neuen Stück eine ebenso bizarre wie eindringliche Studie eines desillusionierten und doch nie aufgebenden Menschen gelungen. Und zugleich zeichnet er ein grotesk-komisches und mitunter auch melancholisches Bild der Großstadt Berlin.



mit
Henning Vosskamp, Judy Winter, Gerd Wameling
Regie Kay Neumann
Bühne und Kostüme Detlef Pilz
Musik Aulos-Streichquartett Berlin
Choreographie Freddie Rutz

Spieldauer ca. 1 Stunde 30 Minuten. Keine Pause.

GÄSTEBUCH
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