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DER VATER

von Florian Zeller

Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Nominiert für den

Friedrich-Luft-Preis 2016

der Berliner Morgenpost.

Am 6. Oktober 2016 war Walter Kreye Gast in der rbb-Sendung ZiBB. Sehen Sie hier den Beitrag:


André, Mitte siebzig, Witwer, spürt, dass sich in seinem Leben etwas verändert - es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt und langsam verliert er auch die zeitliche und räumliche Orientierung. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung. Mit dem Entschluss seiner Tochter Anne, ihren Lebensmittelpunkt von Paris nach London zu verlegen wird die Situation kompliziert. Was tun?

Das klingt nach einem traurigen Theaterabend. Das Gegenteil ist der Fall. Die komödiantische Dynamik des preisgekrönten Stücks ergibt sich aus den abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptperson, denn der Zuschauer sieht, was der „Vater“ wahrnimmt, erkennt, wen er erkennt, muss glauben, was er glaubt. Das sorgt nicht nur für situationskomische Momente, sondern entwickelt sich wie ein Psychothriller aus der Feder Alfred Hitchcocks.

Der 1979 in Paris geborene Romancier und Dramatiker Florian Zeller ist einer der begabtesten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. DER VATER wurde 2014 in Paris uraufgeführt, direkt mit dem Prix Molière ausgezeichnet und feiert nun seinen Triumphzug an Bühnen in ganz Europa und am Broadway in New York.

Aufführungsrechte: Theaterverlag Desch, Berlin; www.theater-verlag-desch.de, mit freundlicher Genehmigung von L Agence Drama, www.dramaparis.com


Guntbert Warns behandelt den Text mit hoher Sensibilität und Sinn für die Abgründe  des Tragischen, Komischen und Banalen, die sich hier allmählich zu erkennen geben.  Es ist die beste Inszenierung, die seit langem am Renaissance-Theater zu sehen war.  Freilich auch wegen Walter Kreye, der in einem guten Ensemble als Hauptdarsteller  eine hinreißende Leistung bietet.
Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel

André, grandios bärbeißig und schelmisch gespielt von Walter Kreye.
Anna Thalbach zeichnet das Porträt der für ihren Vater und gleichzeitig
für ihre eigene Unabhängigkeit heldenhaft streitenden Tochter
unkompliziert und authentisch. Besser kann man Einfühlung in ein krankes
Gehirn nicht inszenieren.

Matthias Nöther, Berliner Morgenpost

Mag der Vater auch Schritt für Schritt im Reich der Schatten verschwinden -
Walter Kreye vermag ihn trotzdem ganz rührig, ansprechend und
scharf umrissen darzustellen: Ein Abend mit beklemmendem Nachdruck.

Irene Bazinger, Berliner Zeitung

Toll gespielt, urkomisch und trotzdem mit Tiefgang.
Von den Zuschauern gab es stehende Ovationen - zu Recht.

Olaf Mehlhose, B.Z.

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.


Für die freundliche Unterstützung danken wir:

   

 
                     

mit
Walter Kreye, Anna Thalbach, Ingo Naujoks, Niels Bruno Schmidt, Nadine Schori, Sabine Wegner
Regie Guntbert Warns
Bühne Momme Röhrbein
Kostüme Angelika Rieck

Spieldauer ca. 1 Stunde und 50 Minuten, inkl. Pause

GÄSTEBUCH
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

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