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ICH BIN NICHT RAPPAPORT

von Herb Gardner

Deutsch von Bernd Samland

Es ist Herbst. Im Central Park wie im Leben der beiden Alten, die Tag für Tag hier auf "ihrer" Bank sitzen. Zwischen den Bänken ein Abfallkorb. Fast ein Symbol, gleichermaßen trennend wie verbindend. Denn Nat und Midge sind zwei Ungleiche, die gleiches verbindet. Zwei Männer, die sich nicht gesucht, aber gefunden haben. Beide sind Randfiguren einer Welt, die den Meistbietenden gehört. Ständig wechselt Nat seine Identität. Für jeden möglichen Lebenslauf hat er Geschichten parat. Ständig spielt er eine Rolle, die er im Leben nie gespielt hat. Doch schnell überschlagen sich die Ereignisse. Im Park treiben sich seltsame Gestalten herum: Junkies, Dealer, Straßenräuber. Niemand scheint sich für die Schicksale der Menschen zu interessieren. Nur die beiden Alten sehen nicht tatenlos zu, sondern ergreifen Partei. Am Schluß wird dem Ernst mit beiderseitigem Lachen begegnet, und die Erkenntnis flackert auf, daß es oft der kleine Selbstbetrug ist, der das Leben erträglich macht.

mit
Ulrike Jackwerth, Simon Eckert, Thomas Bestvater, Anna Rosa Cacciapuoti , László I. Kish, Ralf Schermuly, Peter Striebeck
Regie Wolf-Dietrich Sprenger
Bühne und Kostüme Achim Römer
Koproduktion Euro-Studio / Ernst Deutsch Theater Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Spieldauer ca. 2 Stunden inkl. Pause

GÄSTEBUCH
© Joachim Hiltmann

© Joachim Hiltmann

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