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Deutschsprachige Erstaufführung,Koproduktion
ALTE FREUNDE (Cloaca)

von Maria Goos

Deutsch von Rainer Kersten

Vier Männer Mitte vierzig, seit langem Freunde, müssen feststellen, daß ihre Lebensentwürfe ins Wanken geraten. Sie erneuern ihren Treueschwur aus Studienzeiten und versprechen einander, sich immer zu helfen. Doch als es ernst wird, ist sich jeder selbst der Nächste...
 
Joep, ein ehrgeiziger Abgeordneter mit Aussichten auf einen Ministerposten, flüchtet vor seiner kriselnden Ehe und zieht bei Pieter ein. Pieter, Beamter in der Kulturverwaltung, hat auch ein Problem. Die Stadt fordert von ihm Bilder eines Malers zurück, der früher als unbedeutend galt, heute jedoch hoch gehandelt wird. Jahrelang hat Pieter die Bilder geschenkt bekommen und einige bereits verkauft. Helfen könnte ihm der Top-Anwalt Tom, der aber wegen seiner Kokain-Abhängigkeit vor dem Ende seiner Karriere steht und sein Leben als Werbetexter für Kataloge fristet. Vierter im Bunde ist der Theaterregisseur Maarten. Gerade arbeitet er an einem Stück, in dem die 18-jährige Tochter von Joep eine Hauptrolle spielt ...
 
„Die wahrscheinlich beste niederländische Komödie, die es je gab. Maria Goos schreibt Dialoge, die das Innenleben ihrer Figuren wie mit dem Skalpell freilegen. Ihr Stück funkelt vor Witz und unerwarteten Wendungen, die nicht nur Gelächter provozieren, sondern ebenso Wahrheiten enthüllen“, schreibt die Presse.
 
Cloaca wurde 2002 in der Regie von Willem van de Sande Bakhuyzen von der Theater-Kompanie Het Toneel Speelt uraufgeführt.

Am 28. September 2004 erlebte das Stück im Old Vic Theatre in London seine englischsprachige Premiere. Regie führte Kevin Spacey.

Die Verfilmung von Cloaca wurde 2004 mit dem "Dutch Academy Award" für den besten Fernsehfilm ausgezeichnet.

mit
Janina Rudenska, Hans-Werner Meyer, Boris Aljinović, Rufus Beck
Regie Dietmar Pflegerl
Bühne Werner Hutterli
Kostüme Ingrid Erb
Choreographie Freddie Rutz
Koproduktion Stadttheater Klagenfurt in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Spieldauer ca. 2 Stunden 30 Minuten inkl. Pause

Kritik Bislang veröffentlichten wir an dieser Stelle Kritiken über die Aufführung. Leider wird dieser Service von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet. Daher können wir Ihnen erst nach eindeutiger Klärung, in welcher Weise die Vergütung bei der Wiedergabe von Rezensionen zu erfolgen hat, diese Information wieder anbieten.

GÄSTEBUCH
© Freese, Foullois/ drama-berlin.de

© Freese, Foullois/ drama-berlin.de

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