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Deutschsprachige Erstaufführung
ROT

von John Logan

Deutsch von Corinna Brocher

„Mein Freund, es gibt nur eine Sache, die ich im Leben fürchte … Eines Tages wird das Schwarz das Rot verschlingen.“

Mark Rothko, einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts, erhält im Jahr 1958 den höchstdotierten Auftrag seines Lebens: Für das exklusive Restaurant "Vier Jahreszeiten" im von den Stararchitekten Mies van der Rohe und Philip Johnson entworfenen Seagram Gebäude in der New Yorker Park Avenue, soll er eine Reihe von Wandbildern kreieren. Schnell allerdings drängt sich dem menschenscheuen Maler die Frage auf, ob dieser Auftrag für ihn zur Chance oder zum Fluch seines Lebens wird.

Doch dann betritt Ken das Atelier des Meisters: als Mädchen für alles eingestellt, soll Rothkos junger Assistent eigentlich nur für chinesisches Essen und ordentlich bespannte Keilrahmen sorgen. Aber Ken will lernen, will den Menschen hinter Rothko und seinem Werk verstehen. Er stellt die falschen Fragen. Aber genau das sind meist die Richtigen.

Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit trifft Ken bei einer angeregten Diskussion Rothkos Kern: „Sie sagen, Sie verbringen Ihr Leben mit der Suche nach wirklichen ‚Menschen’, Leuten, die Ihre Bilder voll Mitgefühl ansehen. Aber in Ihrem Inneren glauben Sie gar nicht mehr, dass es diese Menschen gibt ... also verlieren Sie den Glauben ... also verlieren Sie die Hoffnung ... also schluckt das Schwarz das Rot.“

Rot wurde im Dezember 2009 in London uraufgeführt. Bereits im März 2010 feierte es seine Broadwaypremiere und räumte mit sechs Tony Awards, zwei Drama Desk Awards und vielen weiteren Auszeichnungen fast alle möglichen  Theaterpreise ab. Der Autor John Logan ist dem Publikum bislang eher bekannt durch seine Blockbuster-Filmscripts, darunter die für den Oscar nominierten Drehbücher für Gladiator oder Aviator, aber auch Star Trek Nemesis, Last Samurai, Sweeney Todd oder Hugo Cabret.

"Standing Ovations für Dominique Horwitz und Benno Lehmann." B.Z.

"Dominique Horwitz ist ein wahres Multitalent ... durchaus gerechtfertigter euphorischer Schlußapplaus."
Kulturradio

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.



Für die freundliche Unterstützung danken wir:

    

         

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mit
Dominique Horwitz, Benno Lehmann
Regie Torsten Fischer
Bühne Vasilis Triantafillopoulos

Spieldauer ca. 1 Stunde und 30 Minuten, keine Pause

GÄSTEBUCH
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

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