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Fang Yu
In der alten Kaiserstadt Xi'an in China wurde Fang Yu 1953 geboren. Er lebt heute in Berlin, als Schauspieler, Synchronsprecher, Übersetzer und Regisseur. Er kann Hochschulabschlüsse in Germanistik und Sinologie vorweisen - und hat doch in China nur acht Jahre lang die Schule besucht. 1966 brach die Kulturrevolution über den Dreizehnjährigen herein, die Schulen wurden geschlossen. Später kam die "ideologische Umerziehung", als Arbeitseinsatz im Tunnelbau. Der Weg zur Universität führte über heimliches Selbststudium nach der Arbeit in einer LKW-Fabrik. 1984 kam Fang Yu nach Deutschland.

Seit einigen Jahren entdeckt er seine chinesische Heimat erneut - als Dokumentarfilmer. Er spielte in zahlreichen Filmen, zuletzt u. a. in „John Rabe“ (Regie: Florian Gallenberger), „Der Doc und die Hexe“ (Regie: Vivian Naefe) und „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“ (Regie: Leander Haußmann). Fang Yu war in mehreren Krimiserien zu sehen, u. a. in „Schnell ermittelt“, „Tatort“, „SOKO Leipzig“ sowie „Polizeiruf 110“ und wirkte in den TV-Serien „Anna und die Liebe“, „Rosa Roth“ und „Julia -Wege zum Glück“ mit.


Aufführungen:
GEISTER IN PRINCETON
Foto: Ekko von Schwichow

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