Imogen Kogge
Sie studierte in ihrer Heimatstadt Berlin an der Hochschule der Künste. Nach ihrer Ausbildung war sie ab 1980 vier Jahre festes Ensemblemitglied im Schauspielhaus Hamburg. Dort arbeitete sie u. a. mit Augusto Fernandes, Christof Nel, und Jérôme Savary. Es folgte LEONCE UND LENA in der Regie von Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum, bevor sie an die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz wechselte. Dort blieb Imogen Kogge bis 1997 fest im Ensemble und arbeitete u. a. mit Peter Stein, Andrea Breth, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy. Sie spielte u. a. in Tschechows DREI SCHWESTERN und Racines PHÄDRA (Regie: Peter Stein), in Labiches DIE AFFÄRE IN DER RUE DE LOURCINE und Kleists AMPHITRYON (Regie: Klaus Michael Grüber), in Schnitzlers DER EINSAME WEG und Ibsens HEDDA GABLER (Regie: Andrea Breth). 1998 spielte sie bei den Salzburger Festspielen in Büchners DANTONS TOD (Regie: Robert Wilson). Es folgten u. a. 1999 Sartres GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT am Schauspielhaus Zürich (Regie: Werner Düggelin) und 2000 Musils DIE SCHWÄRMER im Staatstheater Stuttgart (Regie: Elmar Goerden). 2009 sah man sie im Schauspielhaus Zürich in Camus‘ DIE GROSSFÜRSTIN (Regie: Werner Düggelin). Von 2005 bis 2010 war sie festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum. 2007 wurde ihr der Bochumer Theaterpreis verliehen. 2011 bis 2014 war sie im Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses und stand u. a. als Gertrud in Shakespeares HAMLET (Regie: Staffan Valdemar Holm) auf der Bühne. 2012 sah man sie dort als Marthe Rull in Kleists DER ZERBROCHENE KRUG Regie: Dušan David Pařízek) und als die Rössl Wirtin in Benatzkys Operette IM WEISSEN RÖSSL (Regie: Christian Weise). 2016 spielte sie GLÜCKLICHE TAGE von Beckett in der Regie von Werner Düggelin am Schauspielhaus Zürich. Zuletzt stand sie u. a. in den Hamburger Kammerspielen in Bernhards RITTER, DENE, VOSS (Regie: Jasper Brandis) auf der Bühne.
Zu ihren Kinoproduktionen zählen . a. NACHTGESTALTEN (Regie: Andreas Dresen), der auf der Berlinale 1999 lief, sowie BARFUSS (Regie: Till Schweiger), der 2006 lief und WER WENN NICHT WIR  (Regie: Andreas Veiel), der 2011 gezeigt wurde. Von 2001 bis 2010 war sie die Kommissarin Johanna Herz in POLIZEIRUF 110. Für den TV Film SCHANDE (Regie: Claudia Prietzel) wurde sie 1999 mit dem Sonderpreis der Deutschen Akademie für Darstellende Künste ausgezeichnet. 2006 erhielt sie für REQUIEM (Regie: Hans-Christian Schmid) den Deutschen Filmpreis sowie den Adolf Grimme Preis für KLEINE FRAU, eine POLIZEIRUF Folge. 2017 war Imogen Kogge die Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises, der beim Berliner Theatertreffen verliehen wird.
Am Renaissance-Theater Berlin war Imogen Kogge in Jean-Claude Grumbergs DAS ATELIER (2000), Yasmina Rezas DREI MAL LEBEN (2001), Lutz Hübners BLÜTENTRÄUME (2010) und Franziska Walsers ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL (2014) zu sehen.

(Stand: Juni 2017)

Aufführungen:
DREI MAL LEBEN
DAS ATELIER
EIN STÜCK VOM HIMMEL - Ein Liederabend von Dietmar Loeffler und Ulrich Waller
DAS ATELIER -Gastspiel des RT-
BLÜTENTRÄUME
ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL
DREI FRAUEN AUS DEUTSCHLAND
WILLKOMMEN
Foto: Birgit Hupfeld
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