"EIN BISSCHEN LIEBE FÜR MICH"

Der Operettenkönig Paul Abraham - Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin 2018

Der ungarisch-jüdische Komponist Paul Abraham (1892-1960) brachte Mitte der 1920er Jahre in Budapest seine ersten Operetten auf die Bühne, deren musikalische Qualität aufhorchen ließ. 1930 wechselte er nach Berlin, wo er in der Folgezeit mit "Die Blume von Hawaii" und "Ball im Savoy" zum gefeierten "König" des Genres aufstieg. Seine parallel dazu entstehenden zündenden Schlager brachten zusätzliche Popularität. Auf den Triumph folgte nach Hitlers Machtantritt Tragik. Abraham kehrte zunächst nach Ungarn zurück und emigrierte 1940 via Paris und Kuba nach New York. Dort gelang ihm jedoch kein Neustart. 1946 an einem schweren Nervenleiden erkrankt, folgten zehn Jahre Aufenthalt in einer Klinik. 1956 siedelte er durch Initiative eines Freundeskreises nach Hamburg über, wo er 1960 starb.

Dr. Jürgen Schebera lässt Leben und Werk Paul Abrahams lebendig werden. Dazu erklingen live einige seiner schönsten Lieder, kombiniert mit raren historischen Tondokumenten.

Mit: Alexandra Julius Frölich und Eva Maria König, Gesang; Alexander Guttmann, Klavier (Mitglieder des Deutsch-Jüdischen Theaters); Jürgen Schebera, Moderation

Eine Produktion der Jüdischen Kulturtage Berlin in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Kartenpreise: 18 € / ermäßigt 12 €

Bei unseren Veranstaltungen im Bruckner-Foyer können Sie Ihre Plätze frei wählen: Rechtzeitiges Erscheinen sichert Ihnen die besten Plätze. Das Getränkebuffet ist vor der Vorstellung und in der Pause geöffnet.



GÄSTEBUCH
c: Bundesarchiv

zurück
Kartentelefon : +49-30-312 42 02 | CMS by STAPIS GmbH