Deutschsprachige Erstaufführung
DIE FRAU DES MICHELANGELO

von Eric Assous

Deutsch von Kim Langner

Am 2. Juni 2017 war Katja Weitzenböck Gast beim ZDF-Morgenmagazin "Volle Kanne". Sehen Sie hier einen Ausschnitt:


Diese Frau hat keine Lust auf das Alltägliche: sie wartet in der Hotelbar und nicht im Café auf ihre Freundin. Das Luxushotel Michelangelo verströmt die wesentlich angenehmere Atmosphäre und hat distinguiertere Gäste.  Am Fenster vis-á-vis sitzt ein Mann. Er beobachtet die Frau sehr genau. Sie steht auf, telefoniert, kehrt an ihren Platz zurück. Jetzt ist ihr Sitzplatz besetzt. Der Mann hat ihn eingenommen. Charmant lächelt er sie an und fragt: „Was kosten Sie?“

Die Frau reagiert amüsiert, denn der Mann, der ihr diese Frage stellte, ist elegant gekleidet und ein ziemlich cooler Typ. Klar kommt es für sie nicht in Frage, Geld von ihm zu nehmen. Sie ist verheiratet, gut situiert und nicht käuflich. Aber ein unbekanntes Spiel mit einem Fremden reizt sie. Und sie erwidert: „Nennen Sie mir einen Preis und ich sage Ihnen, ob Sie richtig liegen.“  Ebenso locker wie er sein Angebot, 1.500 Euro, fallen lässt, öffnet der Mann seine Brieftasche und zieht ein paar große Scheine heraus. An ihrer Reaktion erkennt er, dass sie keine Prostituierte ist, aber er gibt sich nicht so schnell geschlagen, legt seine Visitenkarte auf den Tisch und geht. Sie steckt die Karte als eine Art Andenken ein. Die Begegnung mit ihm aber läßt sie nicht mehr los und das Spiel beginnt …

Der französische Dramatiker Eric Assous hat mit DIE FRAU DES MICHELANGELO einen humorvollen Monolog geschrieben, der mit den menschlichen Schwächen spielt.

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin.

Kartenpreise: 18 € / ermäßigt 12 €

mit
Katja Weitzenböck, Harry Ermer (am Klavier)
Regie Thomas Arnold

GÄSTEBUCH
Foto: G2 Baraniak

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