KONSTELLATIONEN

von Nick Payne

Deutsch von Corinna Brocher

Am 6. April 2017 waren Suzanne von Borsody und Guntbert Warns Gast in der rbb-Sendung ZiBB. Sehen Sie hier den Beitrag:



Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Ihre Liebesgeschichte könnte ein übliches Beziehungsdrama sein, würde nicht Mariannes Forschungsgebiet auf überraschende Weise die Handlungsentwicklung bestimmen.

Angenommen, es gäbe eine unüberschaubare Anzahl von Paralleluniversen, die sich bei jeder gefällten Entscheidung weiter verzweigen, so würde auch unser Leben in unendlich vielen Varianten existieren. Dieser Theorie folgend, entwickelt der Autor Nick Payne eine originelle Dramaturgie: Er erzählt dasselbe Geschehen immer wieder anders. Er springt in den einzelnen Szenen zurück und probiert alternative Entwicklungen aus. So kann es passieren, daß sich Marianne und Roland in einer Variante ihrer ersten Begegnung so unsympathisch sind, daß sie es nur zwei Minuten miteinander aushalten. Es scheint, als müßte sich das Paar erst durch einige Universen hindurch vorbeitasten, bis sie bei ihrer gemeinsamen Geschichte ankommen. Diese erscheint uns dann erstaunlicherweise als die ultimative Liebesgeschichte schlechthin. Vor dem Hintergrund dieser berührenden Romanze stellen sich die großen Fragen um nicht weniger als den Sinn des Lebens und den freien Willen des Einzelnen.

Für KONSTELLATIONEN erhielt Nick Payne den Evening Standard Best Play Award und eine Nominierung für den Olivier Award in der Kategorie Best New Play.

Ein Glücksfall. Suzanne von Borsody und Guntbert Warns dabei zuzuschauen, wie sie bei Marianne und Roland immer neue Facetten aufleuchten lassen, ist uneingeschränkt sehens- und bestaunenswert.
Katrin Pauly, Berliner Morgenpost
 

Suzanne von Borsody und Guntbert Warns:
Beide sind hinreißend flexibel und harmonisch abgedreht.
Der Regisseur Antoine Uitdehaag steuert die Spielwut mit Formgefühl
und kluger Zurückhaltung."

Irene Bazinger, Berliner Zeitung

Suzanne von Borsody vermittelt beredten Charme ebenso überzeugend wie
 vielfach variierte Eindringlichkeit. Guntbert Warns kann ein eher spröder
 Einzelgänger ebenso wie ein begeisterterter Liebhaber sein."
Horst Rödiger, roedigeronline.de

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.   

Für die freundliche Unterstützung danken wir:

     

 

                                    

                     
  

mit
Suzanne von Borsody, Guntbert Warns
Regie Antoine Uitdehaag
Ausstattung Momme Röhrbein
Musik Het Paleis van Boem

Spieldauer ca. 1 Stunde und 20 Minuten, keine Pause

GÄSTEBUCH
Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de

Foto: Barbara Braun / drama-berlin.de





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