EWIG JUNG

Ein Songdrama

von Erik Gedeon

Anläßlich der Gastspielpremiere von EWIG JUNG im Deutschen Theater in München waren Angelika Milster und Dieter Landuris zu Gast bei der BR-Abendschau. Hier der Beitrag:
 




GOLDENER VORHANG 2010
 
Der Publikumspreis des Berliner Theaterclubs
wurde 2010 dem Ensemble von EWIG JUNG verliehen.
Wir gratulieren
Anika Mauer, Katharine Mehrling, Angelika Milster,
Timo Dierkes, Harry Ermer, Dieter Landuris und Guntbert Warns
sehr herzlich!


Es gehört zu den bizarren Widersprüchen unserer auf Jugend programmierten Zeit, daß in die Jahre gekommene kubanische Musiker wie junge Pop-Stars gefeiert und weltweit vermarktet werden. Darauf reagierte der Pianist, Komponist und Regisseur Erik Gedeon gleichermaßen erstaunt wie fasziniert und kreierte sein Songdrama "Ewig Jung". Doch es ist durchaus kein Drama, was sich auf der Bühne abspielt, sondern ein Schauspiel voller bissigem Witz und mitreißenden Songs.

Die Handlung ist schnell erzählt: Im Jahr 2050 hockt eine Handvoll in die Jahre gekommener Schauspieler auf verschlissenen Fundusmöbeln vor dem Eisernen Vorhang des Theaters, an dem sie zuletzt engagiert waren. Das Haus wurde längst geschlossen und die ehemaligen Mimen haben es sich zur Altersresidenz erkoren. Ihr allabendliches Unterhaltungsprogramm nehmen sie selber in die Hand, indem sie sich an vergangene große Theaterzeiten und die Musik ihrer Jugend erinnern.

Ein schönes Altenteil fürwahr – wäre da nicht Schwester Angelika: Mit Kinderliedern und heiter Geträllertem über Siechtum, Tod und Verwesen sorgt sie bei ihren greisen Patienten für eher gedämpfte Stimmung. Kehrt sie ihnen aber den Rücken, lassen die ergrauten Rampenpanter lebenssüchtig die Sau raus und frönen der (Selbst-)Darstellung. Da werden durchaus auch Tschechow und Shakespeare zitiert, vor allem aber wird gesungen.

Die Rollen dieser sechs hochbetagten Senioren werden von Schauspielern in den besten Jahren gespielt. Nur Schwester Angelika ist so alt wie die Schauspielerin, die sie spielt.

Und hier ein kurzer Eindruck:




"... abgründig, komisch, dramatisch traurig, bizarr und weise, so daß die Zuschauer in Lachorgien und gelegentlich in Rührung versinken." Birgit Walter, Berliner Zeitung

"Anarchohölle am Renaissance-Theater. Das Premierenpublikum tobte." Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel

Die Veröffentlichung ausführlicher Kritiken über die Aufführungen wird von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet und ist honorarpflichtig.




Für die freundliche Unterstützung danken wir:

    

         

mit
Timo Dierkes, Dieter Landuris, Anika Mauer, Katharine Mehrling, Angelika Milster, Guntbert Warns, Harry Ermer (Flügel)
Buch und Regie Erik Gedeon
Bühne Frank Herzog
Kostüme Dagmar Fabisch
Musikalische Leitung Harry Ermer

Spieldauer ca. 2 Stunden, keine Pause

Kritik Bislang veröffentlichten wir an dieser Stelle Kritiken über die Aufführung. Leider wird dieser Service von Seiten der Zeitungsverlage nicht mehr stillschweigend geduldet. Daher können wir Ihnen erst nach eindeutiger Klärung, in welcher Weise die Vergütung bei der Wiedergabe von Rezensionen zu erfolgen hat, diese Information wieder anbieten.

GÄSTEBUCH
Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

©Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

Foto: Iko Freese/ drama-berlin.de

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